Entwicklung läuft nach Wunsch

Handball: Test-Dreierpack stellt Borkens Oberliga-Coach Stolz zufrieden

Hat seiner Mannschaft viel zu sagen in der Vorbereitung und gibt ihr neue Konzepte mit auf den Weg durch die Oberliga-Saison: Borkens Damen-Trainer Andreas Stolz.

Wenn ein Trainer wie Andreas Stolz von den Oberliga-Damen des TV Borken binnen drei Tage drei Tests ansetzt, dann denkt er sich etwas dabei. Gegen Teams aus der Landes-, Verbands- und Oberliga ging‘s für die Handballerinnen drei Wochen vor dem Saisonstart. Und in jedem Spiel hatte Stolz ein besonderes Auge für unterschiedliche Spielsituationen.

 In den ersten Test gegen den Landesligisten HSC Haltern-Sythen ging der Oberligist vor allem mit der Trainer-Vorgabe, das Tempospiel konsequent umzusetzen. „Im Gesamtbild hat das gut geklappt“, sagte Stolz. „Letztlich sorgte eine hohe Fehlwurfquote aber dafür, dass das Ergebnis nicht deutlicher ausfiel.“ Der TV Borken gewann nur mit 20:18.

Zwei Tage später, am Samstag, war der TV Borken gleich doppelt gefordert. Gegner war zunächst der SV Gartenstadt aus der Oberliga. „Das Spiel stand ganz klar im Zeichen, die neuen Abwehrkonzepte zu testen. Es sollte versucht werden, aus einer geschlossenen 6:0-Abwehr auf 5:1 oder sogar 4:2 umzustellen“, erklärte Stolz. Zwar kassierte Borken beim 14:18 nur relativ wenig Gegentreffer. „Wir haben jedoch selbst zu wenige Treffer erzielt“, so der Coach, der diese Tatsache aber auch auf die sehr gut organisierte Abwehr des Gastes zurückführte. Mit den eigenen Toren klappte es in der dritten Partie im unmittelbaren Anschluss daran aber deutlich besser. Der Verbandsligist Teutonia Riemke war aufgekreuzt und wurde klar mit 36:16 besiegt. „Über 60 Minuten setzte die Mannschaft das geforderte Tempospiel sehr gut um. Und auch die Abwehr war in allen Besetzungen stabil und agierte hervorragend“, bilanzierte Stolz, der erkannt hatte, dass der Gegner auf die immer wieder im Angriff konzentriert vorgetragenen Konzepte des TVB keine Antwort parat hatte.

Heute folgt ein weiterer Test gegen den Verbandsligisten HC TV Rhede, bevor sich der Oberligist ab Freitag in ein dreitägiges Trainingslager an den Alfsee in den Norden des Landkreises Osnabrück verabschiedet.