Souveräner Pokalerfolg nach dem Verlust der Spitze

Handball: 41:28 – TV Borken wird in der zweiten Runde des Kreispokals beim Bezirkligisten Lintfort der Favoritenrolle gerecht

 

Schadlos überstand Landesligist TV Borken die zweite Runde des Kreispokals und kam 24 Stunden nach der Liga-Enttäuschung beim TV Walsum-Aldenrade (21:22) zu einem satten Erfolg. Beim 41:28 (21:15)-Sieg beim Bezirksliga-Dritten TuS Lintfort wurde das Team von Trainer André Slawski seiner Favoritenrolle vollauf gerecht.

 

Stabile Seitenlage: Bei der Landesliga-Niederlage in Walsum-Aldenrade ging er noch leer aus. Einen Tag später im Pokal gegen Lintfort traf er sechsfach: Borkens Sergei Frese.

„Meiner Mannschaft merkte man körperlich nicht an, dass sie tags zuvor noch 60 intensive Minuten gehen musste. Warum die Jungs zuvor in Walsum so schlecht geschossen haben, bleibt mir ein Rätsel. In Lintfort zappelte nahezu jeder Wurf auch im Tornetz“, sagte Slawski erfreut über die Leistung seines TV Borken.

Erstmalig nach langer Verletzungspause stand Eric Feldevert auch wieder auf dem Feld. Und auch er trug sich wie alle anderen Kreisstädter in die Torschützenliste ein. Lediglich in Hälfte eins entdeckte der Coach ein Haar in der Suppe: „15 Gegentore sind zu viel, auch wenn wir schnell deutlich führten und das Spiel im Griff hatten.“

TV Borken: Rensing, J. Kirchner (Tor); Wienand, Frese (je 6), Horbach (5), Heling, Finke, Stegger (je 4), Arndt, L. Kirchner, Fellmann (je 3), Spangemacher, Feldevert und Beckmann (je 1).