Befreiungsschlag geschafft

 

Da ist nicht angebrannt! In eigener Halle setzten sich die Verbandsliga-Handballerinnen vom TV Borken am Sonntagmittag gegen den Aufsteiger Welfia Mönchengladbach mit 32:19 (15:9) durch.

 

Beim deutlichen Heimsieg der Borkener Verbandsliga-Handballerinnen durfte sich Bea Hövelbrinks drei Mal in die Torschützenliste eintragen.

Nach zuletzt eher bescheidenen Leistungen haben die Handballerinnen vom TV Borken gestern zu einem echten Befreiungsschlag angesetzt. Mit 32:19 (15:9) setzten sich die Kreisstädterinnen in der Mergelsberg-Sporthalle gegen das Kellerkind Welfia Mönchengladbach durch und sorgten damit bei ihrem Trainer-Duo für gute Laune. „Das war ein wichtiger Erfolg, den sich die Mädels durch das intensive Training unter der Woche hart erarbeitet haben“, resümierte Jörg Levermann. Und sein Kollege Michele Grimmelt sprach auch die psychische Komponente an: „Man muss im Kopf frei sein, um Spiele zu gewinnen. Und das war an diesem Tag der Fall.“

Zunächst aber tat sich der TVB schwer gegen den Aufsteiger aus Mönchengladbach, der die weite Anreise am Sonntagmorgen anscheinend gut verkraftet hatte. Nach einer Viertelstunde führte der Gast mit 7:6 und auch nach 20 Minuten war die Partie beim Stande von 9:8 für Borken noch völlig offen. In Unterzahl erhöhte Bea Hövelbrinks dann auf 10:8, was für den Turnverein eine Art Initialzündung war. Fortan hatten die Gastgeberinnen das Heft fest in der Hand und lag zur Pause mit sechs Toren vorne.

 

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Borken bis zur 40. Minute mit fünf Treffern in Serie – alleine Christin Nondorf traf drei Mal von Außen – sogar auf 20:9 ab. Zum Ärger von Welfia-Coach Detlef Prill, der sich maßlos über die zahlreichen technischen Fehler seine Truppe ärgerte: „Packt doch endlich mal ordentlich zu. Der Ball ist doch keine heiße Kartoffel!“ Davon unbeirrt zogen die Borkenerinnen – angeführt von der überragenden elffachen Torschützen Esther Langenhoff – ihr Spiel durch und behielten am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 32:19 die Oberhand.

 

TV Borken: Rafael, Kamps (beide im Tor); Hövelbrinks (3), Tepferd (1), Lechtenberg (2), Saltapidas (3), Meier (5), Heidt (2), Möllmann, Stroick, Milsom-van De Loecht (1), Langenhoff (11/3), Nondorf (4) und Hörnemann