TV Borken kassiert dritte Niederlage am Stück

andball-Verbandsliga: 29:32 bei der HSG Alpen/Rheinberg

Heute, 4. November 2019 - 15:36 Uhr

 

von Martin Ilgen

 

Die Handballerinnen des TV Borken stecken weiter in einer Ergebniskrise. Der Vizemeister der Vorsaison in der Verbandsliga ist nach dem 29:32 (13:19) bei der HSG Alpen/Rheinberg nur noch Tabellenneunter. Im Kreis Wesel setzte es für die Mannschaft des Trainergespanns Jörg Levermann und Michele Grimmelt die dritte Niederlage am Stück.

 

Trotz ihrer neun Tore unterlag der TV Borken bei der HSG Alpen/Rheinberg: Esther Langenhoff.

„Es ist nun mal so. Wir befinden uns im Umbruch, müssen uns konsolidieren“, sagt Levermann, dessen Auswahl auf wichtige Akteurinnen wie Isabelle Spangemacher, Eva Westheider und Torfrau Sabine Bruckmaier verzichten muss. Gleichwohl erachten die Borkener Coaches ihr Team durchaus als konkurrenzfähig. „Nicht die schlechtere Mannschaft hat verloren“, sagt Levermann, der jedoch „eine Diskrepanz zwischen dem wahren Leistungsvermögen und der Leistung, die wir im Wettkampf abliefern“ ausmacht.

Maike Hörnemann hatte den Gast mit 1:0 in Front gebracht. Die Führung war die erste und letzte für Borken in der Partie. Zwar gelang Bea Hövelbrinks in der 18. Minute noch mal der Ausgleich zum 10:10, anschließend aber machte sich Alpen/Rheinberg auf und davon. Siebten Tore erzielten die Gastgeberinnen binnen sieben Minuten, der TV Borken kein einziges. „Wir haben vorne den Ball oft einfach weggeworfen und sind dann in Tempo-Gegenstöße hineingelaufen“, ärgerte sich Levermann. Zwar entschied der TV Borken die zweite Halbzeit mit 16:13 für sich, die Hypothek aus den ersten 30 Minuten war jedoch eine zu hohe. Levermann bedauerte: „Sehr schade, dass wir nicht aus dem Sulky gekommen sind.“

TV Borken: Langenhoff (9/4), Heidt (5), Hövelbrinks (4), Saltapidas, Hörnemann (je 3), Milsom-van de Loecht (2/1), N. Möllmann, Stroick, Tepferd (je 1), Lechtenberg, Meier, S. Möllmann, Rafael, Nondorf