Beim TV Borken geht nach der Pause nichts mehr

Damen-Verbandsliga: 16:24 in Kaldenkirchen

 

Ein „gebrauchter Tag“ (Jörg Levermann) wurde den Damen des TV Borken in der sechsten Runde der laufenden Verbandsliga-Serie angedreht. Dabei war die erste Halbzeit der Gäste beim TSV Kaldenkirchen durchaus eine gute. Nach der Pause sollten dem TV Borken jedoch nur noch vier Tore gelingen bei der 16:24 (11:12)-Niederlage im Stadtteil von Nettetal im Kreis Viersen.

 

Half in der Verbandsliga-Mannschaft aus: Astrid Heidt (Mitte).

„Das ist der Preis des Umbruchs. Es klappt nicht immer alles“, sagte der Borkener Coach über den komplett verlorenen Faden nach dem Seitenwechsel. „Da kamen wir immer einen Schritt zu spät, und wir haben unser Konzept, Handball zu spielen, aufgegeben.“

Riesige Löcher taten sich aber nicht nur bei den Gästen in der Abwehr auf, sondern auch schon vor der Partie im Kader. Auf ein halbes Dutzend Spielerinnen musste das Trainergespann Levermann/Grimmelt verzichten. Kurzfristig hatte sich unter anderem auch Sarah Milsom-van de Loecht erkrankt abmelden müssen. Andere waren angeschlagen. Dass Torfrau Fabienne Rafael aufgrund ihrer Fingerverletzung nicht spielen konnte, stand dagegen länger fest. Also musste die etatmäßige Feldspielerin Bea Hövelbrinks zwischen die Pfosten, aus der dritten Mannschaft wurden Astrid Heidt und Fabienne Lechtenberg für die Erste „reaktiviert“. Die gerade erst 17-Jährige Hannah Volley kam zu ihrem Verbandsliga-Debüt.

Und zunächst war der Gast auch ein gleichwertiger Gegner, führte mit 6:4 (11.) und ließ sich auch trotz 6:9-Rückstand nicht abschütteln. Heidt brachte den Gast kurz vor der Pause beim 11:10 zum letzten Mal in Front. Danach aber ging nichts mehr.

TV Borken: Hövelbrinks (1); Langenhoff (5/4), Hörnemann, Meier (je 4), Heidt (2), Lechtenberg, N. Möllmann, S. Möllmann Tepferd, Künstler, Volley, Nondorf