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Neuigkeiten & wichtige Informationen

16.05.2024

TVB-Nachwuchs in der Qualifikation erfolgreich
Borkener B-Mädchen entern die Oberliga

Die B-Jugend-Handballerinnen vom TV Borken werden in der kommenden Saison in der Oberliga auf Punktejagd gehen.

Bei einem Qualifikationsturnier mit vier Mannschaften, das jetzt in der Kerkener Vogteihalle über die Bühne ging, reichte den Kreisstädterinnen ein dritter Platz, um ihr angestrebtes Ziel zu erreichen.

Der TVB startete furios in die Qualifikation und fertigte BTB Aachen mit 10:1 ab. Danach musste das Team vom Trainertrio Judith Kramer, Ariane Hilfert und Jens Bietenbeck noch in zwei Niederlagen gegen den späteren Gruppenersten JSG Düsseldorf-Süd (6:13) und den Zweiten TV Aldekerk (11:17) einwilligen. Der Grund dafür, dass man lediglich eine Partie für sich entscheiden konnte, lag für Ariane Hilfert auf der Hand: „Gegen Aachen haben wir ohne Haftmittel gespielt, in den beiden anderen Begegnungen wurde hingegen geharzt. Da wir das nicht trainieren, waren wir chancenlos.“

Für den TVB waren erfolgreich: Johanna Südholt, Jule Schlusemann, Pauline Kramer, Laura Derksen, Klara Donnay, Lena Thunecke, Katrin Schnaak, Johanna Bietenbeck, Thea Kleinkes, Meggan Claire Maier, Helena Ebber, Juliana Heßling, Emilia Hilfert, Anneli Finke

Am 26. Mai stehen für den TVB noch zwei weitere Oberliga-Qualifikationsturniere auf dem Plan. Die A-Mädchen treten vor heimischer Kulisse an, während die C-Mädchen in Frechen auf die Platte gehen.

TV Borken: J. Kirchner, M. Reukes; Gesing, Garriss, L. Kirchner, Beckmann (5 Tore), N. Reukes, Dahlhaus (7/1), Frese (4), Stegger (3), Kutsch (4), Wansing, Wiechmann (3)

10.03.2024

TVB lässt Rhede im Heimderby gewähren

Deutliches 26:33 (10:17) im Lokalderby nach katastrophaler erster Halbzeit

Das hatte sich der TV Borken so nicht vorgestellt: Der Handball-Verbandsligist musste vor 290 Fans in ein klares 26:33 im Nachbarschaftsduell gegen den HCTV Rhede einwilligen.

Kaum ein Durchkommen: Der TV Borken kassierte im Lokalduell gegen einen starken HCTV Rhede eine verdiente 26:33-Niederlage.

Das Naserümpfen von Trainer Sven Esser zum Pausentee beim Stand von 10:17 war sinnbildlich: Der TV Borken enttäuschte am Samstagabend im Lokalderby gegen den HCTV Rhede vor allem in Halbzeit eins und verlor unerwartet hoch mit 26:33.

Kapitän Marcel Beckmann wollte hernach vor der Saisonrekordkulisse von 290 Fans, davon etwa ein Drittel aus Rhede, keine Entschuldigung gelten lassen: „Uns fehlte es an der Einstellung. Wir waren im Kopf nicht da. Und gerade in so einem Derby muss du voll da sein.“

Die Gäste zeichnete von Beginn an das aus, was der Gastgeber bei der schmerzlichen Niederlage (Hinspiel 21:21) nicht aufs Parkett brachte. Beckmann: „Rhede war einfach galliger.“

Nach 9:30 Minuten führte das Team von Trainer Simon Bösing mit 7:3. Borkens Coach Sven Esser sah sich gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. An diesem Abend schien es, als redete er gegen eine Wand: Rhede machte die Tore, weil in dem einseitigen Lokalduell Borkens Abwehr meist nur halbherzig zugriff. Thomas Grunden (sieben Tore), Hendrik Portz, Jan Niklas Dalhaus und Moritz Lenze (je fünf) erzielten 22 der 33 Treffer.

Beim Esser-Team waren Lukas Dahlhaus (sieben) und Marcel Beckmann (fünf) die besten Schützen. Der sonstige Torgarant Dominik Kutsch kam auf nur vier Treffer. Zwar arbeitete sich der TVB zwischenzeitlich auf einen Vier- oder Drei-Tore-Rückstand heran – bis Rhede neuen Wirbel entfachte. Coach Bösing sah die Rückkehr seiner starken Abwehrleute Lars Gadow und Hendrik Porz als Sieggaranten: „Die beiden haben die Abwehr wieder festgemacht. Wir hatten in der Breite die stärkere Mannschaft.“

Borkens Trainer Esser: „Zu viele einfache Fehler“

Trainer Sven Esser erinnerte sich ans Naserümpfen nach der leeren Vorstellung in den ersten 30 Minuten: „Da fehlte uns die Tiefe. Wie haben zu viele einfache Fehler gemacht.“ Seit dem 2. Dezember (31:21 gegen RW Oberhausen) hat Borken bei zwei Remis und fünf Niederlagen nur einmal gewonnen (27:24 gegen TS Lürrip).

 

Bericht: Borkener Zeitung

29.01.2024

E-Jugend wird Europameister

TVB-Talente gewinnen in Köln die „Mini-Europameisterschaft“

Für die Handball-Europameisterschaft 2024, deren Haupt- und Finalrunde ab dem 18. Januar auch in der Kölner Lanxess-Arena stattfindet, war es eine kleiner, aber auf jeden Fall feiner Aufgalopp: Am vergangenen Sonntag stieg in der Sporthalle Bergischer Ring in Köln-Mülheim das Finalturnier der „Mini-Europameisterschaft“, bei der die Stars von morgen im Fokus standen. Den Sieg konnte am Ende der TV Borken als Team Georgien feiern.

Voller Stolz: Die E-Jugendlichen des TV Borken feierten am Sonntagnachmittag in den Trikots von Georgien den Titel bei der „Mini-Europameisterschaft“ in Köln – und durften bei der Siegerehrung sogar die originale EM-Schale präsentieren.

Im Zuge der erstmals in Deutschland stattfindenden Europameisterschaft der Männer hatten der Handballverband Nordrhein, das Sportland.NRW und die Stadt Köln in partnerschaftlicher Zusammenarbeit verschiedene Nachhaltigkeitsprojekte auf den Weg gebracht, um die Aufmerksamkeit rund um das internationale Top-Event bestmöglich für die nachhaltige Entwicklung des Handballs in der Region zu nutzen. Ein Baustein dieser Nachhaltigkeitsprojekte war auch die „Mini-Europameisterschaft“. Seit dem vergangenen Oktober haben insgesamt 24 Mannschaften der Altersklasse „E-Jugend“ in sechs Vorrundengruppen und zwei Hauptrundengruppen – eine davon im Dezember in Borken  – die vier Teilnehmenden des Finalturniers ausgespielt, die jetzt den „Mini-Europameister“ ermittelten. Jedes einzelne Team spielte dabei stellvertretend für eine an der Europameisterschaft teilnehmende Nation.

In der Kreisstadt hatte die große Handball-Familie dem Event am Rhein schon seit vielen Tagen entgegengefiebert und so machte man sich am Sonntagvormittag mit einem Tross von annähernd 80 Spielern, Betreuern und Fans auf in Richtung Mülheim. Dort setzte sich der TVB (Georgien) im Halbfinale gegen die JSG Hiesfeld/Aldenrade (Niederlande) mühelos mit 17:9 durch und traf im Endspiel auf den SV Heißen, der als Team Serbien ins Rennen ging. Schon in der Hauptrunde hatten sich diese beide Mannschaften einen packenden Kampf geliefert, der mit einem 8:8-Unentschieden endete. Ähnlich spannend gestaltete sich auch das Duell in Köln. Die Borkener Talente glänzten mit einer starken Abwehr und einem tollen Zusammenspiel und setzten sich zunächst auf 7:4 ab. Heißen gab sich aber längst nicht auf und glich nach 16 Minuten zum 8:8 aus. Der TVB hatte aber letztlich doch den längeren Atem und behielt mit 11:8 die Oberhand.

Der Höhepunkt bei der anschließenden Siegerehrung war, dass die Borkener Kids die Original-EM-Schale, die nach dem Finale am 28. Januar nur einen Steinwurf entfernt in der Lanxess-Arena an den neuen Titelträger der Herren übergeben wird, präsentieren durften. „Das war schon ein rührender Moment, als die Schale mit Samthandschuhen in die Halle getragen wurde“, so Sarah Lütkenhaus, die das Team zusammen mit Mona Kugler trainiert. Und auch beim TVB-Abteilungsleiter Holger Waschkowski war die Freude groß: „Das ist ein Mega-Erfolg für den ganzen Verein und eine Bestätigung für unsere tolle Nachwuchsarbeit.“ Ein zusätzliches „Bonbon“: Am morgigen Mittwoch ist die Mannschaft nach Köln in die Lanxess-Arena eingeladen und wird dort unter anderem vom NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, bekanntlich auch ein ehemaligen Handballer vom TV Rhede, geehrt. Danach werden die Kids wahrscheinlich noch bei beim Training einer Handball Nationalmannschaft, die in Köln ein Vorrundenspiel austrägt, dabei sein.

 

Zur erfolgreichen Mannschaft des Trainer-Gespanns Mona Kugler/Sarah Lütkenhaus gehören: Harri Rossdeutscher, Carlo Lütkenhaus, Merle Finke, Johanna Hessling, Niklas Heselhaus, Bjarne Ossing, Bastian Höing, Lea Wigger, Linus Vosgröne, Marie Finke, Matthis Südholt, Ella Lütkenhaus und Enno Arnold.

 

Text: Borkener Zeitung

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