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Neuigkeiten & wichtige Informationen

Lukas Dahlhaus (rechts) hat hier den ehemaligen Zweitliga-Profi Merten Krings vor der Nase. Der TV Borken verkaufte sich teuer gegen den Oberliga-Aufsteiger SC Rot-Weiß Oberhausen.

Handball 19.05.2026

Der TV Borken findet am letzten Spieltag seinen Meister

Die letzten Entscheidungen sind gefallen, eine sportliche Sensation sollte es am letzten Spieltag der Handball-Verbandsliga jedoch nicht geben.

Der TV Borken wehrte sich im Heimspiel gegen den haushohen Favoriten SC Rot-Weiß Oberhausen nach Kräften, zog am Samstagabend aber mit 21:33 (11:17) deutlich den Kürzeren. Doch während der Gäste mit seinem Erfolg den Aufstieg in die Oberliga klar machte, holten sich die Hausherren trotz des Resultats stehende Ovationen vom Anhang ab.„Es war manchmal nicht ganz einfach für uns. Insgesamt war es aber eine zufriedenstellende Saison für uns“, verbuchte Borkens Trainer Christian Summen die nunmehr abgeschlossene Spielzeit als wichtigen Entwicklungsschritt für sein junges Team. Die machte es am letzten Spieltag zumindest phasenweise auch Oberhausen schwer, verlangte dem Verbandsliga-Meister gerade in den ersten zehn Minuten alles ab und erkämpfte sich ein verdientes 5:5 (10.). Erst danach machte sich die spielerische Klasse der Rot-Weißen zunehmend bemerkbar, die vor allem von ihren erfahrenen Spielern um den ehemaligen Zweitliga-Profi Merten Krings sowie einem stark aufgelegten Mats Grzesinski im Tor lebten.

Klare Gästeführung schon zur Pause

So zog RWO zunehmend davon, führte bis zur Pause mit sechs Toren. Immer wieder gelang es den Gästen, Löcher in die Abwehrkette des TVB zu reißen – selbst bei doppelter Überzahl zugunsten der Gastgeber. Auch ein ebenfalls guter Sven Böger im Borkener Kasten konnte den klaren Rückstand kaum verhindern, der zudem durch einige Fehlwürfe seiner Mitstreiter in der eigenen Offensive mitbegründet wurde. So steckten die Blau-Weißen zwar auch in den zweiten 30 Minuten nicht auf und verkauften sich teuer. Eine Aufholjagd blieb der Sieben von Christian Summen allerdings verwehrt. Der nahm das Ergebnis aber gelassen: „Die Jungs haben alles gegeben. Die Stärke unseres Gegners gilt es einfach anzuerkennen.“

Ausgelassen war die Stimmung rund um die Berufskolleg-Halle im Anschluss dennoch, denn es war eine gute Borkener Saison – da sind sich viele einig. Summen: „Jetzt atmen wir alle ein paar Wochen durch. Ab Juli bereiten wir uns dann auf die neue Saison vor.“

TV Borken: Böger, J. Gesing, Gäbler (1), F. Gesing (2), Weck, Ebbing (2), Wienand (3), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (1), Dahlhaus (4/3), Frese (2), Schnelting, Wansing (1), Wiechmann (1)

 

Von Sebastian Helmke 17.05.2026 BZ

Handball 16.05.2026

Das 54. CHF-Turnier ist Geschichte ...

und es war eine feuchte Geschichte.

Schon die Tage vor dem Turnier zeigten nicht die besten Wetteraussichten. Nicht nur, dass beim zelten warme Kleidung eingeplant werden musste, einige Wetter-Apps zeigten auch Dauerregen.

Aber Christi Himmelfahrt beim TV Borken ist dann doch immer ein wenig anders.

Am Truniertag gab es viele trockene Passagen, so dass das Turnier vormittags mit leichten Unterbrechnungen wie geplant durchgeführt werden konnte. Nachmittags zogen einige Mannschaften zurück, da der Regen stärker wurde. So spielten dann die verbliebenen nach einem schnell neu erstellten Spielplan und hatten dabei viel Spaß.

Einig waren sich aber alle - im nächsten Jahr ist man (bei hoffentlich besserem Wetter) wieer dabei.

HIER geht es zu den Ergebnissen.

Von 9 bis 19 Uhr geht es am Donnerstag um Siege und Platzierungen.

Handball 15.05.2026

54. Freiluftturnier der Borkener Handballer

Bereits zum 54. Mal tritt der TV Borken am Himmelfahrtstag als Ausrichter einen Jugendhandball-Freiluftturniers auf den Plan. Auch in diesem Jahr werden wieder über 100 Mannschaften in der Netgo-Arena der SG Borken zu Gast sein.

Das Freiluft-Handballturnier des TV Borken an Christi Himmelfahrt ist in Deutschland nicht nur eine der größten, sondern ebenso eine der traditionsreichsten Veranstaltungen dieser Art. Und auch die 54. Auflage des Wettbewerbs, der vor über 50 Jahren von engagierten Handball-Vätern für den Nachwuchs ins Leben gerufen wurde, tendiert wieder einmal in Richtung Superlative. 108 Mannschaften, über 1.500 Spieler, 688 Zeltgäste (500 davon mit Frühstück), 222 Partien über jeweils 15 Minuten – das sind die blanken Zahlen des Events am morgigen Donnerstag.

Vier Vereine mit „voller Kapelle“

Gespielt wird auf neun Rasen-Kleinfeldern in der Netgo-Arena der SG Borken und alle Altersklassen sind mit von der Partie, wenn es um die begehrten Siegerpokale geht. Mit „voller Kapelle“ rücken im übrigen der FC Schalke 04, der Wiedenbrücker TV, der SV Westerholt und der TuS Oespel-Kley an. Diese Klubs sind zum Saisonabschluss jeweils mit ihrer kompletten Jugendabteilung mit dabei.

Wie gewohnt werden am Vormittag von 9 bis 13 Uhr die Sieger in den jüngeren Jahrgängen bis zur D-Jugend ermittelt, nachmittags laufen dann von 13.30 bis 19 Uhr die C- bis A-Junioren (männlich und weiblich) auf. Mittendrin natürlich auch die Teams des Ausrichters TV Borken.

Von Dirk Rodenbusch 12.05.2026 BZ

Lotte Thomzik, eines der großen Talente im Borkener Oberliga-Team erzielte am Samstagabend gegen Kaldenkirchen einen Treffer.

Handball 12.05.2026

Ein Heimfinale mit großen Emotionen

Eine durchschnittliche Leistung reichte am Samstagabend den Oberliga-Handballerinnen des TV Borken, um einen ungefährdeten Heimsieg gegen das Schlusslicht Kaldenkirchen einzufahren.

Tränenreich ging es am Samstagabend bei den Handballerinnen vom TV Borken zu. Grund dafür war aber nicht etwa die spielerische Leistung des Oberligisten – die ließ gegen den TSV Kaldenkirchen zwar zu wünschen übrig, schlussendlich stand für die Blau-Weißen aber ein ungefährdetes 25:18 (10:12) gegen das Ligaschlusslicht. Vielmehr prägten die Szenen nach dem Schlusspfiff das Bild, schließlich hieß es für einige Akteure Abschied zu nehmen. Für sie war es – teilweise – das letzte Spiel vor eigenem Publikum im Borkener Dress.

„Wir haben kaum reingefunden, uns bis zur Pause äußerst schwer getan und vor dem gegnerischen Tor einige Fahrkarten geschossen.“

Borkens Trainerin Eva Westheider

So war die Partie gegen Kaldenkirchen für Noch-Trainerin Eva Westheider, die ebenfalls ihr letztes Heimspiel mit dem Oberligateam des TVB bestritt, schnell abgearbeitet: „Wir haben kaum reingefunden, uns bis zur Pause äußerst schwer getan und vor dem gegnerischen Tor einige Fahrkarten geschossen. Nach der Pause haben wir es etwas besser gemacht und uns den Sieg dadurch verdient.“ Deutlich bewegender waren aber auch für die scheidende Übungsleiterin die Momente danach, weshalb die spielerische Leistung an diesem Samstagabend kaum ins Gewicht fiel.

Technische Fehler und Fehlwürfe

Wie bereits in der Hinserie, hatte der TVB mit dem Tabellenletzten auch im zweiten Aufeinandertreffen lange Zeit Probleme: Gerade im Angriff konnten die Borkenerinnen ihre Stärken kaum zur Geltung bringen, leisteten sich neben technischen Fehlern auch manch einen Fehlwurf. So stand nach 30 Minuten ein bescheidenes 10:12 aus Sicht der Gastgeberinnen. Die passende Reaktion folgte aber nach dem Seitenwechsel, als schnell der Ausgleich erzielt und nachfolgend mit einem 6:0-Lauf gar die Führung übernommen wurde (20:14/47.). Von der eigenen Bestleistung war der TV zwar ein gutes Stück entfernt, jedoch genügte die Steigerung, um den TSV zu bezwingen.

Viele Abschiedstränen

So konnten die Momente des Abschieds auf dem Parkett der Berufskolleg-Sporthalle gemeinschaftlich genossen werden – auch wenn ein letztes Ligamatch noch auf den Oberligisten wartet, wenn es am Samstag abschließend zum SV Straelen geht. Mit diesem gibt Westheider ihr Amt offiziell ab, bleibt dem Verein aber zumindest wie manch andere erhalten. Währenddessen suchen Spielerinnen wie Esther Langenhoff oder Anneli Finke künftig höherklassig eine neue sportliche Herausforderung. Verkneifen konnten sie ihre Tränen des Abschieds allerdings nicht.

TV Borken: Walkenhorst; Hövelbrinks (2), Honderboom (2), Möllmann, Tepferd (3), Kramer (3), L. Hörnemann (1), Finke (5), Stroick (1), Meier (2), Thomzik (1), Pass, Langenhoff (5), Nondorf

 

Von Sebastian Helmke 08.05.2026 BZ

Mit sieben Toren war Marcel Beckmann am TVB-Sieg in Issum beteiligt.

Handball 12.05.2026

Issumer Härte kann den TV Borken nicht stoppen

Nach umkämpften 60 Minuten entführten die Verbandsliga-Handballer vom TV Borken am Freitagabend zwei Punkte aus Issum.

So wirklich geht es für die Handballer vom TV Borken im Saisonendspurt um nichts mehr. Jedoch weiß der Verbandsligist in den letzten Ligapartien durchweg zu gefallen: So auch am Freitagabend, als die Mannschaft von Trainer Christian Summen beim TV Issum gefordert war. Die Borkener setzten sich in der Fremde mit 32:27 (15:14) durch, bestätigten damit ihre gute Form und zeigen sich für die letzten 60 Pflichtspielminuten durchweg gerüstet, die es nochmal in sich haben werden. Summen: „Wir können rundum zufrieden sein und freuen uns nun auf ein echtes Topspiel zum Abschluss.“

„Gegen RWO hoffen wir am nächsten Samstag auf eine volle Halle. Da wird sicherlich einiges los sein.“

TVB-Trainer Christian Summen

In Issum wartete ein hartes Stück Arbeit auf den TVB. „Wir wussten um ihre Gangart“, so Summen, der von teils robust geführten Zweikämpfen berichtete, „aber wir haben uns fest vorgenommen, uns davon nicht beeinflussen zu lassen und unsere Spielweise durchzuziehen. Da kann man den Jungs nur ein großes Lob aussprechen, die Mannschaft hat die Vorgaben bestens umgesetzt und sich diesen Sieg absolut verdient.“

TVB spielt ein hohes Tempo

Wie schon in der Vorwoche gegen Wesel, überzeugten die Kreisstädter auch beim TVI mit ihrem Tempospiel und der Durchsetzungskraft im Vorwärtsgang. Einzig in der Anfangsphase und unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff leisteten sich die Gäste kleinere Schwächephasen, weshalb Borken zur Pause „nur“ mit einem Tor führte. Nach dem Seitenwechsel erwischte das Summen-Team allerdings einen Traumstart, profitierte von einer gut organisierten Deckungsarbeit und konnte im Angriff eine hohe Effizienz verbuchen, so dass die Blau-Weißen zeitweise auf zehn Tore wegzogen (27:17/47.). Dass Issum in den letzten Minuten nochmal verkürzte, sollte nicht mehr ins Gewicht fallen. Summen: „Gegen RWO hoffen wir am nächsten Samstag auf eine volle Halle. Da wird sicherlich einiges los sein, vielleicht gelingt uns ja die Sensation.“

TV Borken: Boeger, J. Gesing, F. Gesing (9), Weck, Gäbler, Wienand (5), Beckmann (7), Reukes, Dahlhaus (4/3), Frese, Rotte, Stewering, Wansing (5), Wiechmann (2)

 

Von Sebastian Helmke 08.05.2026 BZ