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Neuigkeiten & wichtige Informationen

Studiert in der Vorbereitung auch ein neues Abwehrsystem ein: Christian Summen, Trainer von Borkens Verbandsliga-Herren.

Handball 07.07.2026

Borkens Flaggschiffe machen sich auf den Weg zum Saisonstart

Die Handballteams des TV Borken bereiten sich auf die neue Saison vor, die am 19. September startet. Mit neuem Trainer im Frauenteam und ambitionierten Zielen bei den Herren steht eine intensive Vorbereitungszeit bevor.

Am 19. September starten die Handballteams des TV Borken in die neue Saison. Bis das Meisterschaftsjahr 2026/27 startet, vergehen somit noch einige Wochen. Zeit genug also, um einen Plan zu schmieden und bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen. Und die will vom TV Borken genutzt sein, der schon jetzt mit der Vorbereitung beginnen: Während das Frauenteam bereits seit dem 22. Juni aktiv ist und sich mit neuem Trainer und in neuer personeller Konstellation präpariert, fällt der Startschuss für die Verbandsliga-Herren am morgigen Dienstag mit einem anfänglichen Exkurs in eine fremde Sportart.

Neuer Coach beim Oberligisten

Vor allem der Oberligamannschaft des TVB dürfte in nächster Zeit die Aufmerksamkeit in besonderem Maße gebühren, immerhin steht der Truppe mit Tim Westheider nicht nur ein neuer Coach zur Seite. Der erfahrene Mann, der einst selbst für die Kreisstädter die Schuhe schnürte, beerbt Ehefrau Eva an der Seitenlinie – und steht vor der Aufgabe, ein in Teilen neues Team t zu formen. Denn auch Spielerinnen wie Esther Langenhoff, Anneli Finke oder Teresa Stroick haben den Klub im Sommer entweder verlassen oder treten künftig kürzer. „Wir werden unsere Vorbereitung in drei Blöcke aufteilen“, gibt Westheider Einblicke in die Planung.

Tim Westheider: „Hauptvorbereitung im dritten Block“

Sowohl erste Halleneinheiten als auch „alternatives Trainingsprogramm“ stehen dabei in den ersten Wochen auf dem Plan: Prama, Trampolin oder Lasertag zählen etwa dazu und begründen einen lockeren Auftakt. Wesentlich schweißtreibender gestaltet sich der zweite Abschnitt, in dem individuelle Laufeinheiten vorgesehen sind und derart die Grundausdauer aufgebaut werden soll. „Die Hauptvorbereitung wird im dritten Block stattfinden“, so Westheider weiter, der ab Mitte August bis zum Saisonstart mit zwei bis drei wöchentlichen Einheiten und Vorbereitungsspielen plant. Die Ligeneinteilung ist derweil schon durch und sieht in der ersten Staffel zwei Änderungen vor: Während Überruhr auf- und Gartenstadt abgestiegen ist, stoßen mit dem VT Kempen und der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen zwei Neulinge hinzu.

Paddle-Tennis nach dem Anschwitzen

Ambitionierte Ziele verfolgen aber auch die Herren um Trainer Christian Summen, der mit dem TVB in sein zweites Jahr in der Verbandsliga geht. Bevor es mit Handball aber richtig losgeht, probiert sich das Team nach dem ersten Anschwitzen im Paddle-Tennis aus. „Mal sehen, wie das so läuft“, scherzt Summen, der mit seinen Schützlingen vorrangig die notwendigen physischen Grundlagen bilden will. Die darauffolgenden Wochen werden es nach seiner Ansicht aber in sich haben „Auf uns wartet eine harte Vorbereitung, wir wollen im September so fit wie möglich sein.“

„Was nützen uns Duelle, in denen wir mit 50:20 gewinnen?“

Christian Summen, Trainer der Verbandsliga-Herren

Entsprechend gestaltet sich der Plan des Verbandsligisten, der überdies auch anspruchsvolle Testspielpartien vorsieht: Gegner der Borkener werden dann etwa Vreden, der Oberligist Hiesfeld oder Angermund sein. „Das haben wir bewusst so gewählt“, so Summen, „was nützen uns Duelle, in denen wir mit 50:20 gewinnen? Wir wollen die Herausforderung und aus dieser lernen.“ Zudem plant der Coach, mit seiner Mannschaft ein neues Abwehrsystem einzustudieren. Mit 698 Gegentoren erzielten die Borkener in der abgelaufenen Saison nur einen durchschnittlichen Defensivwert. Die Optimierung der Verteidigung soll demnach Entlastung mit sich bringen und ebenso das Borkener Umschaltspiel begünstigen. Auch das Summen-Team trifft künftig auf zwei neue Gegner: Für Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen und das zurückgezogene Team von Rheinwacht Dinslaken II kommen BW Dingden und der SC Bottrop neu hinzu.

 

BZ 05.07.2026 von Sebastian Helmke

Lukas Dahlhaus (rechts) hat hier den ehemaligen Zweitliga-Profi Merten Krings vor der Nase. Der TV Borken verkaufte sich teuer gegen den Oberliga-Aufsteiger SC Rot-Weiß Oberhausen.

Handball 19.05.2026

Der TV Borken findet am letzten Spieltag seinen Meister

Die letzten Entscheidungen sind gefallen, eine sportliche Sensation sollte es am letzten Spieltag der Handball-Verbandsliga jedoch nicht geben.

Der TV Borken wehrte sich im Heimspiel gegen den haushohen Favoriten SC Rot-Weiß Oberhausen nach Kräften, zog am Samstagabend aber mit 21:33 (11:17) deutlich den Kürzeren. Doch während der Gäste mit seinem Erfolg den Aufstieg in die Oberliga klar machte, holten sich die Hausherren trotz des Resultats stehende Ovationen vom Anhang ab.„Es war manchmal nicht ganz einfach für uns. Insgesamt war es aber eine zufriedenstellende Saison für uns“, verbuchte Borkens Trainer Christian Summen die nunmehr abgeschlossene Spielzeit als wichtigen Entwicklungsschritt für sein junges Team. Die machte es am letzten Spieltag zumindest phasenweise auch Oberhausen schwer, verlangte dem Verbandsliga-Meister gerade in den ersten zehn Minuten alles ab und erkämpfte sich ein verdientes 5:5 (10.). Erst danach machte sich die spielerische Klasse der Rot-Weißen zunehmend bemerkbar, die vor allem von ihren erfahrenen Spielern um den ehemaligen Zweitliga-Profi Merten Krings sowie einem stark aufgelegten Mats Grzesinski im Tor lebten.

Klare Gästeführung schon zur Pause

So zog RWO zunehmend davon, führte bis zur Pause mit sechs Toren. Immer wieder gelang es den Gästen, Löcher in die Abwehrkette des TVB zu reißen – selbst bei doppelter Überzahl zugunsten der Gastgeber. Auch ein ebenfalls guter Sven Böger im Borkener Kasten konnte den klaren Rückstand kaum verhindern, der zudem durch einige Fehlwürfe seiner Mitstreiter in der eigenen Offensive mitbegründet wurde. So steckten die Blau-Weißen zwar auch in den zweiten 30 Minuten nicht auf und verkauften sich teuer. Eine Aufholjagd blieb der Sieben von Christian Summen allerdings verwehrt. Der nahm das Ergebnis aber gelassen: „Die Jungs haben alles gegeben. Die Stärke unseres Gegners gilt es einfach anzuerkennen.“

Ausgelassen war die Stimmung rund um die Berufskolleg-Halle im Anschluss dennoch, denn es war eine gute Borkener Saison – da sind sich viele einig. Summen: „Jetzt atmen wir alle ein paar Wochen durch. Ab Juli bereiten wir uns dann auf die neue Saison vor.“

TV Borken: Böger, J. Gesing, Gäbler (1), F. Gesing (2), Weck, Ebbing (2), Wienand (3), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (1), Dahlhaus (4/3), Frese (2), Schnelting, Wansing (1), Wiechmann (1)

 

Von Sebastian Helmke 17.05.2026 BZ

Handball 16.05.2026

Das 54. CHF-Turnier ist Geschichte ...

und es war eine feuchte Geschichte.

Schon die Tage vor dem Turnier zeigten nicht die besten Wetteraussichten. Nicht nur, dass beim zelten warme Kleidung eingeplant werden musste, einige Wetter-Apps zeigten auch Dauerregen.

Aber Christi Himmelfahrt beim TV Borken ist dann doch immer ein wenig anders.

Am Truniertag gab es viele trockene Passagen, so dass das Turnier vormittags mit leichten Unterbrechnungen wie geplant durchgeführt werden konnte. Nachmittags zogen einige Mannschaften zurück, da der Regen stärker wurde. So spielten dann die verbliebenen nach einem schnell neu erstellten Spielplan und hatten dabei viel Spaß.

Einig waren sich aber alle - im nächsten Jahr ist man (bei hoffentlich besserem Wetter) wieer dabei.

HIER geht es zu den Ergebnissen.

Spielte stark auf und erzielte 14 Tore: Frederik Gesing

Handball 02.05.2026

TV Borken tanzt die HSG Wesel aus

Der TV Borken verabschiedete sich mit einem beeindruckenden 39:36-Sieg gegen die HSG Wesel aus dem April. Das Spiel am Donnerstagabend war geprägt von schwungvollen Offensivszenen und einer immer deutlicheren Führung der Borkener.

Besser hätten sich die Handballer vom TV Borken wohl kaum aus dem April verabschieden können. Mit einem beeindruckenden Erfolg bestätigte der Verbandsligist am Donnerstagabend vor eigenem Publikum seine gute Form und ließ mit der HSG Wesel beim 39:36 (21:21) den Tabellendritten stolpern.

Die Borkener sahen dabei dem Duell mit ihrem Ex-Coach Sven Esser entgegen, der nun für die Weseler verantwortlich zeichnet – zumindest in der Theorie. Denn Esser fehlte auf Seiten der HSG und wurde am Spielfeldrand entsprechend vertreten. „Darauf hatten wir uns natürlich gefreut“, kommentierte Essers Nachfolger Christian Summen das potenzielle Wiedersehen, „wir hätten ihm gerne gezeigt, wie sich die Mannschaft in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat.“

Erinnerungen ans Hinspiel

Darüber hinaus kamen auf Borkener Seite Erinnerungen ans Hinspiel auf, als der TV Borken mit der HSG eine Halbzeit lang mithielt, dann jedoch den Kontakt abreißen lassen musste. „Sven Esser äußerte damals, dass er wusste, dass wir das Tempo nicht dauerhaft mitgehen würden“, so Summen weiter, der auch diesmal zunächst einen ähnlichen Spielverlauf wahrgenommen hat, „das war für uns in diesem Spiel die perfekte Motivation.“ Denn anstatt sich abschütteln zu lassen, lieferten die Borkener gegen den favorisierten Gast mächtig ab.

Schon in den ersten 30 Minuten ging‘s hin und her, sodass die Partie zunächst von schwungvollen und energischen Offensivszenen geprägt war. Nur selten wurden Angriffe geduldsam aufgebaut – vielmehr suchten beide Teams schnell den Weg zum Tor und wussten entsprechende Lücken in der Defensivkette des Konkurrenten zu reißen.

„Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“

„Wesel hat vorne natürlich Qualität“, äußerte sich Summen mit Blick auf die HSG, die insbesondere von ihren erfahrenen Akteuren im Rückraum lebte und die zunächst die Führung übernahm. Beim 11:16-Rückstand (18.) nahm Summen eine Auszeit, fand jedoch offenbar die richtigen Worte: Der TV Borken zeigte sich entschlossen, egalisierte den Rückstand bis zur Pause und wusste danach zu überzeugen.

Während Sven Boeger im Tor einige Paraden lieferte und Wesel zu Fehlern gezwungen wurde, hielten die Borkener um den stark aufspielenden Frederik Gesing (14 Tore) das Tempo beständig hoch und erspielten sich so eine immer deutlichere Führung (37:32/56.). In den Schlussszenen zeigte sich das Summen-Team dann clever und brachte den Sieg so über die Ziellinie. Summen: „Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“

TV Borken: Boeger, J. Gesing (1), F. Gesing (14), Weck, Ebbing, Gäbler, Wienand (8), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (2), Dahlhaus (4), Frese, Stegger (1), Wansing (3), Wiechmann (2)

Nahaufnahme einer Hand, die einen grünen Handball mit gelben Elementen hält, im Hintergrund Spieler auf dem Spielfeld.
Handball 02.03.2026

Glücksliga im WDR Aktuelle Stunde

Der WDR berichtete über unsere Glücksligamannschaft in der Aktuellen Stunde Münsterland.

Hier gehtr es zum Bericht.