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Krönte vor heimischem Publikum eine starke Saison: die weibliche D-Jugend des TV Borken.

Handball 09.04.2026

Talente des TV Borken räumen bei Finalturnieren ab

Die Handball-Juniorenteams des TV Borken sicherten sich zwei Kreismeistertitel in der D-Jugend. Während die Meisterschaft im Seniorenbereich noch läuft, können die jungen Borkener also bereits feiern.

Während die Meisterschaft gerade im Seniorenbereich noch in vollem Gange ist und sich die Handball-Saison allmählich in die spannende Schlussphase begibt, sind im Jugendbereich die ersten Titel schon vergeben. Und der TV Borken hatte gleich doppelten Grund zur Freude. Denn der räumte bei den Finalturnieren richtig ab und holten in der D-Jugend zwei Kreismeistertitel. Sowohl das Jungen- als auch das Mädchenteam des TVB krönte damit jeweils eine starke Saison mit dem Titel.

Die jungen Borkener Handballerinnen mussten sich in der Endrunde mit dem TV Issum, der HSG Wesel II und dem SV Friedrichsfeld messen. Ihren Platz im „Final Four“ verdienten sie sich in der regulären Spielzeit mit einer lupenreinen Serie: Zwölf Siege und ein Torverhältnis von 379:118 sollten eine deutliche Sprache sprechen, weshalb die D-Juniorinnen äußerst souverän Gruppenerster wurden. In den Endspielen erkämpfte sich das Team, das von Sarah Feldevert, Maike Hörnemann, Anneli Finke und Marie Herrmann betreut wurde, durch zwei deutliche Siege gegen Wesel und Friedrichsfeld ein echtes Titelduell gegen Issum – denn auch der TVI stand bis dato ohne Punktverlust da.

„Den Erfolg haben sich die Mädels durch eine starke Abwehr, eine tolle Torhüterleistung und durch schöne Angriffskombinationen verdient.“

TVB-Trainerin Sarah Möllmann

„Es war mit Abstand der stärkste Gegner“, fasste Borkens Sarah Möllmann die Partie zusammen, in der die Borkenerinnen in der heimischen Julia-Koppers-Sporthalle zunächst nervös starteten, sich dann jedoch steigern konnten. „Es war eine Partie auf Augenhöhe“, so Möllmann weiter, „den Erfolg haben sich die Mädels durch eine starke Abwehr, eine tolle Torhüterleistung und durch schöne Angriffskombinationen verdient.“ So stand letztlich ein knappes 9:8, das zum Gewinn des Kreistitels genügte.

Jungenteam legt nach

Entsprechend groß war der Ansporn der männlichen D-Jugend nachzulegen. Das Team um Eric Feldevert und Til Wesseing wurden in der Liga ebenfalls Gruppenerster, mussten bis dato lediglich einen Zähler abgeben und zog mit elf Siegen und einen ähnlich deutlichen Torverhältnis entsprechend in die Endrunde in Neukirchen ein. Dort trafen die Borkener im Kampf um den Titel auf den Uedemer TuS, die HSG Wesel und den HC TV Rhede. „Das Team hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert“, stellte Möllmann fest, „insgesamt konnten alle Spieler mit sehr guten Leistungen zum Erfolg der Mannschaft beitragen."

Während der Borkener Motor gegen Uedem zunächst noch warmlaufen musste, wurden die Partien gegen Wesel und Rhede zunehmend deutlicher gewonnen. Damit durfte sich auch der männliche Nachwuchs über den Kreistitel freuen.

erstellt von der BZ am 27.03.2026 durch Sebastian Helmke

Ab durch die Mitte: Der fünffache Borkener Torschütze Simon Stegger wählt hier einen unangenehmen, aber erfolgreichen Weg.

Handball 26.03.2026

Harte Arbeit zahlt sich für den TV Borken aus

Es war ein hartes Stück Arbeit, das die Handballer vom TV Borken im Heimspiel gegen die TSG Kirchhellen zu leisten hatten. Umso erleichterter wirkte der Verbandsligist über den Ausgang der Partie, die nach intensiven 60 Minuten zugunsten der Borkener gestaltet werden konnte: Mit 32:25 (15:15) setzte sich der TVB durch und sicherte sich damit fünf Spieltage vor dem Saisonende den Klassenerhalt.

„Das war für uns an diesem Tag das Wesentliche“, schlug Borkens Trainer Christian Summen nach dem Schlusspfiff angesichts des gerade Erreichten einen wohlwollenden Ton an, „das kann uns jetzt niemand mehr nehmen. Alles, was jetzt noch kommt, sind für uns reine Bonusspiele.“ Die Gewissheit des Ligaverbleibs übertrumpfte damit an diesem Abend auch die Wackler, die sich die Kreisstädter gegen die TSG durchaus erlaubten.

Die Partie gegen Kirchhellen könnte aus Borkener Sicht sinnbildlich für so viele Spiele in dieser Saison stehen: Fleiß und Ehrgeiz sprechen immerzu für den TVB, der sich im eigenen Spiel teils aber zu fehleranfällig präsentiert und phasenweise auch mit der eigenen Chancenverwertung zu kämpfen hat. „Damit haben wir schon manch einen Punkt verloren“, weiß Summen, „ansonsten könnten wir in der Tabelle ganz anders dastehen. Aber es gehört zur Entwicklung dazu.“

Kirchhellen gleicht zur Pause aus

Damit spielte der Coach vor allem auf eine Phase an, in der die Borkener gegen den Tabellenvorletzten bereits auf 14:8 (20.) davongezogen waren und Spiel und Gegner gleichermaßen im Griff hatten – scheinbar zumindest. Denn plötzlich geriet der Motor wieder ins Stottern. Kirchhellen nutzte den Moment, um bis zur Halbzeitpause auszugleichen.

Jedoch bleibt dem TV Borken zugute zu halten, dass er nach dem Seitenwechsel die gewünschte Reaktion aufs Parkett brachte. „Wir sind wieder gut gestartet und konnten uns gleich einen erneuten Vorsprung erspielen“, so Summen, dessen Team binnen sechs Minuten auf 20:16 davonzog. Diesmal sollte die Führung bis zum Schluss halten, auch wenn sich die Bottroper erst in der Schlussphase entscheidend abschütteln ließen. Der TVB holte damit den siebten Saisonsieg – und darf spätestens jetzt mit letzter Gewissheit für die kommende Verbandsliga-Saison planen.

TV Borken: Boeger, J. Gesing (2), F. Gesing (1), Weck, Ebbing, Gäbler, Wienand (3), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (4), Dahlhaus (6/3), Schnelting (1), Stegger (5), Wansing (6).

Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 22.03.2026

Borkens vierfache Torschützin Anneli Finke, die hier vor Julie Winstermann hart bedrängt wird, überwand immer wieder Widerstände im Angriff.

Handball 17.03.2026

TV Borken glanzlos zum achten Saisonsieg

Es gibt Spiele, in denen zählt im Grunde nur das Ergebnis. Und dieses sollte am Samstagabend für die Handballerinnen vom TV Borken sprechen – diese setzten sich schließlich im Heimspiel gegen die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen mit 29:21 (16:14) verdientermaßen durch. So holte der Oberligist aus der Kreisstadt den achten Saisonsieg und hält dank diesem den Anschluss an die obere Tabellenhälfte. „Wir haben die Zähler“, brachte Borkens Trainerin Eva Westheider nach dem Abpfiff das Wesentliche auf den Punkt, „die Art und Weise interessiert hinterher niemanden mehr.“

Wenngleich das Duell mit dem Gast aus Duisburg im TVB einen klaren Sieger fand, waren die Borkenerinnen mit der eigenen Leistung nicht gänzlich zufrieden. „Es war ein komisches Spiel“, versuchte Westheider die absolvierten 60 Spielminuten zusammenzufassen, „wir haben uns leider gerade im eigenen Angriff viel zu viele Fehler geleistet. Die Abwehrleistung kann sich eigentlich sehen lassen, 21 Gegentore entsprechen einem guten Wert. Trotzdem war diese Partie von Unruhe geprägt. Über das Ergebnis sind wir natürlich froh.“

Robuste Gangart des Gegners

Tatsächlich taten sich die Gastgeberinnen gegen VeRuKa zu Beginn schwer und verpassten es trotz einer anfänglichen Führung, den Gegner auf Distanz zu bringen. Denn die HSG wehrte sich und legte hierbei vor allem eine körperlich robuste Gangart aufs Parkett, an welcher sich die Borkenerinnen manches Mal die Zähne ausbeißen sollten. Der TV bemühte sich darum, die Hürde mit spielerischen Mitteln zu überwinden, ließ sich jedoch zu einigen Fehlwürfen verleiten – auch wenn in den ersten 30 Minuten immerhin 16 Treffer gelingen sollten. Zumindest stand für das Westheider-Team zu Beginn des zweiten Spielabschnitts aber ein knapper Vorsprung.

Entscheidender 23:16-Vorsprung

Dieser konnte nach dem Seitenwechsel mittels starker zehn Minuten schließlich entscheidend auf 23:16 (39.) ausgebaut werden. In der Defensivorganisation wirkten die Blau-Weißen in dieser Phase endlich griffiger und vorne wurden die wichtigen Tore gemacht. Auch wenn nachfolgend ein erneuter Abfall in Sachen Toreffizienz verzeichnet werden musste, so konnten die Borkenerinnen von dem ergatterten Vorsprung bis zum Schluss zehren und die HSG auf Distanz halten. Wirklich gefährdet war der angepeilte Heimerfolg des Borkener Oberligisten somit gerade in der zweiten Spielhälfte nicht mehr. Westheider: „Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir setzen erfolgreich einen Haken dahinter.“

Dass es in den kommenden Wochen aber gewiss einer Leistungssteigerung bedarf, um weitere Erfolgserlebnisse einzufahren, dem sind sich die TV-Handballerinnen bewusst. Schließlich wartet auf Borken zunächst das Duell beim Tabellennachbarn Düsseldorf, ehe es gegen die weiter oben angesiedelten Teams aus Hiesfeld und Lank geht. Westheider: „Schön ist, dass wir weitestgehend befreit aufspielen können. Wir wollen sehen, dass wir bis zum Saisonende einen guten Mittelfeldplatz einnehmen.“

TV Borken: Walkenhorst, Hoevelbrinks (5), Honderboom, Möllmann (1), Tepferd (3), Kramer (1), Brands (1), L. Hoernemann, Finke (4), Stroick, Langenhoff (9/3), M. Hoernemann (5), Spangemacher.

Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 15.03.2026

Trainer Christian Summen betrachtete die elfte Saison-Niederlage des TV Borken differenziert.

Handball 17.03.2026

Schneltings Feldverweis taugt als Schlüsselszene

Die Verbandsliga-Handballer des TV Borken liefen an diesem Sonntag auf der Felge. Zu Punkten hat es für sie angesichts des personellen Handicaps nicht gereicht – am Ende stand für die Kreisstädter ein bitteres 19:24 (9:8) beim TV Kapellen. Mit nur zehn Spielern war das Team von Trainer Christian Summen angereist, der die Partie aus diesem Grund differenziert betrachtete: „Natürlich sind wir enttäuscht. Sicherlich haben wir uns etwas unter Wert verkauft. Einen echten Vorwurf kann ich den Jungs aber gar nicht machen.“

Denn die Borkener sahen sich am Sonntagvormittag dazu gezwungen, im Spiel beim Tabellenzehnten zu improvisieren und Akteure auf Positionen einzusetzen, die sie kaum gewohnt sind. „Dafür haben wir es zunächst sogar ganz gut gemacht“, so Summen, dessen Schützlinge gerade in der Abwehr zu gefallen wussten und in der ersten Halbzeit nur acht Gegentore zuließen. Dass es auf der anderen Seite nur zu neun eigenen Treffern reichen sollte, war aus Sicht der Gäste zwar nicht optimal, konnte zu diesem Zeitpunkt aber in Kauf genommen werden.

Kapellen zieht davon

Als Schlüsselszene machte Borkens Trainer derweil einen Moment unmittelbar nach dem Wiederanpfiff aus, in der Jan Schnelting nach einem Foul mit der Roten Karte bedacht wurde und seinem Team fortan zusätzlich fehlte. „Die Entscheidung war schon hart“, so Summen, „denn die Partie verlief eigentlich sehr fair.“ Danach lief bei den Blau-Weißen minutenlang nichts mehr, sodass Kapellen die Phase nutzte und auf 17:11 davonzog (45.).

Erst nach einer Auszeit fing sich der Verbandsligist wieder und brachte die Partie in Anbetracht der überschaubaren Mittel zumindest in ordentlichem Maße zu Ende. Summen: „Wir machen jetzt einen Haken hinter die Partie und hoffen darauf, dass sich die Situation schnell wieder entspannt und wir im kommenden Spiel wieder Punkte einfahren.“

TV Borken: Boeger, Gesing (1), Weck, Arndt (2), Ebbing (3), Beckmann (7), M. Reukes, N. Reukes (1), Schnelting (1), Wiechmann (4).

Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 15.03.2026

Nahaufnahme einer Hand, die einen grünen Handball mit gelben Elementen hält, im Hintergrund Spieler auf dem Spielfeld.
Handball 02.03.2026

Glücksliga im WDR Aktuelle Stunde

Der WDR berichtete über unsere Glücksligamannschaft in der Aktuellen Stunde Münsterland.

Hier gehtr es zum Bericht.