Aktuelles aus dem Verein

Teresa Paß in Aktion: Die 18-Jährige, die gerade erst aus der A-Jugend in den Frauenbereich gerückt ist, erweist sich bei den Handballerinnen des TV Borken als hervorragender Rückhalt.
Beim TV Borken geht der Spaß nie verloren
„Jeder gehaltene Ball gibt einen Push“, sagt Teresa Paß. Die 18-Jährige steht nach dem Sprung aus der A-Jugend in der Oberliga früh in der Verantwortung und bewahrt sich trotz fünf Niederlagen die Freude am Handball im Team.
So übersichtlich die bisherige Bilanz auch ist, die gute Laune lassen sie sich nicht verderben. „Natürlich ist es immer doof, zu verlieren“, gibt Teresa Paß ehrlich zu. Aber deshalb nur mit hängenden Köpfen durch die Halle schleichen? Nein, das ist nicht angesagt bei den Oberliga-Handballerinnen des TV Borken. „Das ist ja unser Hobby, und wir sind ein Team“, sagt die Torhüterin. „Deshalb macht es trotzdem Spaß.“
Fünf Spiele hat die Mannschaft von Trainer Tim Westheider bisher ausgetragen, fünf Niederlagen dabei eingesammelt, teils deutlich wie beim 30:50 im Auswärtsspiel gegen Tabellenführer VT Kempen. „50 Gegentore, das hatte ich vorher noch nie“, schüttelt Teresa Paß den Kopf – wobei das gegen einen offensivstarken Gegner ein Ausreißer war, denn in den anderen Begegnungen stand die TV-Defensive in der Regel sehr ordentlich. „Meistens waren es Kleinigkeiten, die den Unterschied ausgemacht haben“, sagt die 18-Jährige. Was umso mehr die Hoffnung nährt, dass die Borkenerinnen sich in den nächsten Wochen für ihren Einsatz belohnen.
Viele junge Spielerinnen
Wobei so ein kapitaler Fehlstart ja kein Neuland für den Oberligisten ist, der in der vergangenen Saison sogar mit sechs Niederlagen in Folge eröffnet hat. „Damals war Esther Langenhoff zu Beginn noch verletzt, auch Anneli Finke ist erst später dazugestoßen“, erinnert sich Teresa Paß, die im Vorjahr noch in der A-Jugend in der Regionalliga zwischen den Pfosten stand, aber schon mehrfach im Frauenteam ausgeholfen hat. Auf solche bewährten Kräfte wie Langenhoff und Finke, die sich am Ende der vergangenen Saison verabschiedet haben, können sie diesmal nicht zurückgreifen, also ist Geduld gefragt. „Wir sind ja eine sehr junge Mannschaft“, verweist die Torfrau darauf, dass neben ihr gleich acht weitere Spielerinnen im Sommer aus dem Jugendbereich hochgerückt sind. Junge Handballerinnen, die in der Regionalliga durchaus auf hohem Niveau ihre Erfahrungen gesammelt haben. „Aber im Frauenbereich wird mit noch mehr Köpfchen gespielt.“ Wurfbilder abrufen, binnen kürzester Zeit abschätzen, wohin die Gegenspielerin zielen wird, all das gehört dazu. Was es für sie zwischen den Pfosten gegen routinierte Schützinnen nicht einfacher macht.
„Jeder gehaltene Ball gibt einen Push.“
Teresa Paß (TV Borken) über ihren Job als Handball-Torhüterin
Dennoch genießt Teresa Paß ihren Job als „letzte Instanz“. Ob man ein bisschen verrückt sein muss, sich beim Handball freiwillig in die Bude zu stellen und die Bälle aus kurzer Distanz um de Ohren hauen zu lassen? „Mir hat es von Anfang an gut gefallen“, versichert die 18-Jährige, die schon im Kindergartenalter den Weg zu ihrem Sport gefunden hat – Eva Westheider sei dank. „Sie war meine Erzieherin im Kindergarten, hat damals schon die Kleinen trainiert und mich mit einer Freundin mitgenommen.“ Teresa Paß ist dabei geblieben, hat alle Jugendmannschaften durchlaufen und steht jetzt in der Oberliga im Kasten.
Eine Aufgabe, die sie sich mit Leah Baron teilt. Die ist allerdings zurzeit verletzt, sodass Johanna Südholt aus der A-Jugend als Backup aushilft. Grundsätzlich kommt auf Teresa Paß aber direkt eine Menge Verantwortung zu. „Mit 18 Jahren schon so durchstarten zu können, ist nicht selbstverständlich“, weiß sie. Doch Tim Westheider und Torwarttrainer Jens Bietenbeck schenken ihr das Vertrauen.
Trainingsleistung macht Mut
Eben dieses Vertrauen genießt die gesamte Mannschaft trotz der 0:10-Punkte-Bilanz. „Das wird kommen“, zeigt sich die Schülerin überzeugt, die aktuell an ihrem Technik-Abi baut. „Im Training machen wir die Sachen schon richtig gut, in den Spielen phasenweise auch.“ Deshalb gelte: aufstehen und weitermachen, der Lohn wird kommen!
Teresa Paß will ihren Teil dazu beitragen. Zwischen den Pfosten, wo es bisweilen so undankbar wirkt, wenn die Bälle mit Wucht auf sie zufliegen. „K.o. gegangen bin ich nur ein einziges Mal“, bleibt die 18-Jährige trotz der Gefahr der Kopftreffer gelassen. „Du lernst schon in der Jugend, die Hände entsprechend hochzureißen.“ Und wenn sie dann einmal mehr spektakulär einen Ball abgewehrt hat, ist und bleibt das ein besonderes Gefühl. „Jeder gehaltene Ball gibt einen Push“, lächelt Teresa Paß. Je mehr sie ihre Mitspielerinnen dadurch unterstützen kann, desto besser.
BZ Frank Wittenberg 29.10.2026

Familiensport am Sonntag

Energisch durch die Abwehrreihe: Mit zehn Treffern trug Astrid Heidt zum 34:29-Sieg des TV Borken II bei.
TV Borken II mit Raketenschub nach freiem Fall
Als in der 38. Minute das 16:21 auf der Anzeigetafel stand, schien der TV Borken II völlig aus dem Tritt. Doch Helena Ebber beendete den Negativlaufund leitete die spektakuläre Wende ein zum 34:29-Sieg gegen die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg.
Mit einer Achterbahnfahrt ließ sich dieser wilde Ritt gar nicht mehr treffend beschreiben. „Das war eher der freie Fall“, zuckte Eva Westheider mit den Schultern. Ein kapitaler Absturz, auf den ihre Verbandsliga-Handballerinnen des TV Borken II mit einem Raketenschub reagierten – einen 0:9-Lauf erlaubte sich das Team nach der Pause, den sie prompt mit einer 12:0-Serie eindrucksvoll korrigierte. Endstand gegen die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg: 34:29 für Borken.
„Die Mannschaft zeichnet aus, dass sie nie die Köpfe hängen lässt.“
Eva Westheider (TV Borken II)
Dabei diente die erste Halbzeit, in der die Borkenerinnen nach der 5:1-Führung den 7:7-Ausgleich kassierten, sich aber bis zur Pause auf 16:12 absetzten, bestenfalls als Vorgeplänkel. Was dann passieren sollte, da hegte die Trainerin eine böse Vorahnung. „Es ist ja unsere alte Krankheit, dass wir oft schlecht aus der Kabine kommen“, gab Eva Westheider zu. Schlecht war freundlich umschrieben: Nach fünf Gegentoren binnen vier Minuten zum 16:17 zog sie eine Auszeit, die allerdings ohne Wirkung blieb. In der 38. Minute leuchtete der 16:21-Rückstand von der Anzeigetafel. Ein Treffer der starken Helena Ebber, die wie Carolin Schlattjann und Lara Hölter aus dem Oberliga-Kader mitmischte, beendete den Negativlauf – und leitete einen furiosen Zwischenspurt ein, der bis zum 28:21 in der 49. Minute anhielt. „Die Mannschaft zeichnet aus, dass sie nie die Köpfe hängen lässt“, richtete die Spielertrainerin ein Kompliment an ihr Personal. „Die Abwehr stand wieder sicher, wir sind über Tempo zurück ins Spiel gekommen.“ Nur bis auf drei Treffer kamen die Gäste beim 30:27 heran, am Ende stand der 34:29-Sieg. „Wir haben es sehr ruhig heruntergespielt“, zeigte sich Eva Westheider zufrieden, die sich in einer Hinsicht bestätigt sah: „Am besten führen wir zur Pause so deutlich, dass wir unsere übliche Delle kompensieren können.“
TV Borken II: Spangemacher; Wanning, Bösing (1), Graf (1), Lechtenberg (2), Hölter, Jödden (1), Heidt (10), Schlattjann (1), Ebber (5), Westheider (12/5), Dieckmann (1)
BZ Frank Wittenberg 19.10.2026
Neue Sportangebote beim TV Borken
Glücksliga
Die Glücksliga Deutschland ist eine Initiative, die behinderten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben soll, ihrem Lieblingssport nachzugehen. Genau wie andere Kinder.
Wir glauben daran, dass wir mehr Freude und positive Erfahrungen in das Leben von Kindern mit Entwicklungsstörungen und ihren Familien bringen können. Wir wollen Erfahrungen schaffen, die weit über den Handballplatz hinausgehen.
Der TV Borken beteiligt sich an dem Projekt und hat eine Glücksliga-Mannschaft ins Leben gerufen. Mit viel Spaß und erfahrenen Betreuern und Betreuerinnen
Mehr Informationen in der Geschäftsstelle oder bei den Ansprechpartnern der Abteilung Handball.
Pickleball
Der Hype aus den USA ist da! Der TV Borken freut sich, die am schnellsten wachsende Sportart der Welt jetzt auch bei uns anzubieten.
Pickleball ist der perfekte Mix aus Tennis, Badminton und Tischtennis. Es ist dynamisch, aber durch das kleinere Feld deutlich gelenkschonender als klassisches Tennis. Das Beste: Der Einstieg ist kinderleicht. Du brauchst keine Vorerfahrung und nach 15 Minuten beginnt der Spaß!
Egal, ob du dich auspowern oder einfach in entspannter Runde neue Leute kennenlernen willst – schnapp dir deine Hallenschuhe und komm vorbei.
Five-a-Side
Five-a-Side Handball ist eine spannende Variante des Handballspiels: Mit fünf Spielerinnen oder Spielern pro Team und weniger Körperkontakt entstehen auf dem kleineren Spielfeld und einem speziellen Ball viele Toraktionen und jede Menge Spaß. Die Spielform ergänzt das Handball-Angebot im Verein und spricht dabei sowohl aktive als auch ehemalige Handballspielerinnen und Handballspieler sowie Neulinge an.
Melde Dich gerne bei:
Bei uns findest du ein vielseitiges und attraktives Sportangebot. Aktuell nutzen fast 1.500 Mitglieder unsere zahlreichen Sportangebote Zum einen fördern wir Leistung. Wer freut sich nicht über Siege und Aufstiege. Hier ist der TV Borken in verschiedenen Sportarten sehr erfolgreich. Zum anderen liegt uns ein erschwinglicher Breitensport, der gleichzeitig auch die sozialen Kontakte untereinander fördert, am Herzen. Unser Verein ist parteipolitisch und religiös neutral, wendet sich gegen Intoleranz sowie Rassismus und fördert Integration und Inklusion.
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