Aktuelles aus dem Verein

Es läuft bei den Handballern des TV Borken: Auf den Auswärtssieg in Oberhausen ließen Jan-Hendrik Gesing (Mitte) und seine Teamkollegen einen deutlichen Heimsieg gegen TV Kapellen folgen.
TV Borken vergoldet den Saisonstart
Der TV Borken hat TV Kapellen im ersten Heimspiel der Verbandsliga mit 34:22 besiegt. Nach dem Auftakterfolg in Oberhausen stehen die Blau-Weißen bei vier Punkten und setzen mit stabiler Abwehr und variablem Angriff früh ein Zeichen.
Mit einer reifen Leistung sind die Handballer des TV Borken zum nächsten Sieg in der Verbandsliga marschiert. Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison setzte sich die Sieben von TVB-Coach Christian Summen verdientermaßen mit 34:22 (16:9) gegen den TV Kapellen durch und vergoldete damit den Auftakt in die Spielzeit: Nach dem furiosen Auftakterfolg beim Topfavoriten aus Oberhausen überzeugten die Blau-Weißen ein weiteres Mal und sind damit schon zu diesem frühen Zeitpunkt voll im Soll. „Was die Mannschaft gezeigt hat, war einfach gut“, brachte Summen es auf den Punkt.
Hellwach in der Deckung
Den Schwung aus der Vorwoche nahmen die Kreisstädter mit. Immerhin traf das Borkener Team nach TBO gleich auf den nächsten Kontrahenten, den Summen zum erweiterten Favoritenkreis zählt: „Oberhausen steht auf der Liste sicherlich ganz oben, knapp dahinter könnten aber schon Teams wie Schwafheim oder eben auch Kapellen folgen, die sich deutlich verstärkt haben.“ Allerdings zeigten sich die Hausherren davon wenig beeindruckt und kauften dem Gast den Schneid ab. In der Abwehr wussten die Borkener zu gefallen, zeigten sich am eigenen Kreis und im Mittelblock hellwach und konnten auf stark aufgelegte Torhüter vertrauen.
„Was die Mannschaft gezeigt hat, war einfach gut.“
Borkens Trainer Christian Summen
Im Umschaltspiel präsentierten sich die Blau-Weißen derweil im Vergleich zum Vorjahr sichtlich verbessert: Zwar saß noch nicht jeder Spielzug, über den Rückraum rissen die Gastgeber jedoch immer wieder Lücken in der Kapellener Abwehr und verbuchten zusätzlich auch Torerfolge der einfachen Art. „Davon leben wir gewissermaßen“, kommentierte Summen die vielen Variationen im Angriff, „jeder Spieler kann beinahe auf jeder Position eingesetzt werden. Das ist auch die Grundvoraussetzung, um für Entlastung sorgen zu können.“ Hinzu komme, dass das Team eingespielt sei: „Im Angriff stellen wir uns teilweise auf den Gegner ein. In der Defensive ziehen wir unser Ding durch.“
Spielfreude bis zum Schluss
Die Einstellung machte sich bezahlt, schließlich übernahm Borken umgehend die Führung und zog über 4:1 (6.) und 9:4 (16.) bis zum Pausenpfiff auf sieben Tore davon. So konnten die Gastgeber es sich auch erlauben, nach dem Seitenwechsel zeitweise in den Verwaltungsmodus zu schalten. In Gefahr geriet der Vorsprung allerdings zu keinem Zeitpunkt, vielmehr wurde dieser in der Schlussphase mit anhaltender Spielfreude noch weiter ausgebaut. Summen: „Wir wollten nach den ersten fünf Spieltagen bei sechs Zählern stehen. Vier haben wir jetzt schon. Wir sind mit Ehrgeiz, Spaß und Überzeugung bei der Sache. Daher haben die Jungs es sich auch verdient.“
TV Borken: Böger, J. Gesing (1), F. Gesing (8), Arndt (4), Feldevert, Wienand (3), Beckmann (6), M. Reukes, N. Reukes (3), Dahlhaus (7/2), Wansing (1), Wiechmann (1)
BZ Sebastian Helmke 27.09.2026

Nach der Niederlage gegen HSG VeRuKa steht für Sandra Tepferd (links) und den TV Borken der nächste Härtetest an.
TV Borken braucht in Kempen mehr Tempo im Spiel nach vorne
Der TV Borken hat zum Oberliga-Auftakt knapp verloren, für den jungen Kader gab es dennoch Zuspruch von der Tribüne. Am Samstag um 19 Uhr wartet mit dem VT Kempen, zuletzt Regionalligist und 34:32-Sieger, die nächste hohe Hürde.
Die Resonanz von der Tribüne nahm er als sehr positiv wahr. Trotz der knappen Niederlage zum Auftakt gab es Lob für den Auftritt seiner jungen Mannschaft: „Das nehmen wir mit, darauf bauen wir auf“, sagt Tim Westheider. Für den Trainer und die Oberliga-Handballerinnen des TV Borken steht am heutigen Samstag um 19 Uhr die nächste Bewährungsprobe auf dem Kalender: Beim VT Kempen steigt der zweite Anlauf auf Punkte.
Schwierige Aufgabe
Erneut eine schwierige Aufgabe, denn die Gastgeberinnen haben in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga gespielt. Zudem setzte sich Kempen am ersten Spieltag mit 34:32 bei Tschft. St. Tönis durch – „und diese Mannschaft wird sicherlich auch oben in der Tabelle einzustufen sein“, urteilt Westheider.
Weniger auf den Gegner blicken, eher an den eigenen Fähigkeiten arbeiten, das soll die Herangehensweise der Borkenerinnen sein. Mehr Tempo im Spiel nach vorne zählt der Trainer zu den vorrangigen Aufträgen an sein Personal: „Da waren wir gegen HSG VeRuKa in manchen Phasen noch zu langsam.“ Ansonsten gelte es, die Ruhe zu bewahren und die Entwicklung der jungen Mannschaft in den Vordergrund zu rücken. „Eine echte Einschätzung, wohin die Reise geht, lässt sich sowieso erst nach drei, vier Spielen treffen“, zeigt sich Tim Westheider überzeugt. Auf seinen kompletten Kader kann er in Kempen noch nicht bauen, immerhin kehrt Lotte Thomzik ins Team zurück.
BZ Frank Wittenberg 26.09.2026

Frederik Gesing (Mitte) nimmt den gegnerischen Kasten ins Visier: Nach längerer Zwangspause läuft „Jupp“, wie ihn alle nennen, bei den TV-Handballern wieder zu großer Form auf.
Frederik Gesing vom TV Borken steht trotz langer Zwangspause wieder voll im Saft
Frederik Gesing hat den TV Borken beim 40:39 gegen TB Oberhausen mit 14 Toren zum Auftaktsieg geführt. Nach Bandscheiben-OP und fast eineinhalb Jahren Pause ist der 23-Jährige wieder eine feste Größe im Rückraum
So richtig rund fühlte sich das zunächst gar nicht an. „Zwei Fehlpässe, ein Fehlwurf“, schüttelt Frederik Gesing den Kopf. „Nach einer Viertelstunde bin ich mal kurz vom Feld gegangen.“ Einmal durchatmen, dann beorderte Trainer Christian Summen ihn zurück aufs Parkett. Und „Jupp“, wie alle den 23-Jährigen nennen, erwischte einen Lauf vom Feinsten: sieben Tore binnen 15 Minuten, 14 insgesamt, und wahrscheinlich wären es noch mehr geworden, hätte Gegner TB Oberhausen ihn nicht Mitte der zweiten Halbzeit in eine Manndeckung genommen. „Wenn es einmal läuft, hörst du nicht mehr auf zu werfen“, lächelt Gesing, der aber seinen eigenen Auftritt beim 40:39-Sieg der TV-Handballer gegen den Titelanwärter gar nicht zu hoch hängen will: „Das war eine richtig gute Teamleistung!“
„Wenn es einmal läuft, hörst du nicht mehr auf zu werfen.“
Frederik Gesing
Die 14 Treffer sind die eine Sache. Noch bedeutender erscheint der Umstand, dass sich Frederik Gesing überhaupt mit Volldampf in den Verbandsliga-Spielbetrieb stürzen kann. Denn nach einer Rücken-OP musste er fast eineinhalb Jahre pausieren. Probleme hatte er schon länger, „dann ist es mir in einem Zweikampf im Training richtig reingeschossen“, erinnert er sich an die Situation Anfang Oktober 2024. Eine Bandscheiben-OP war unumgänglich, anschließend folgten die Rehamaßnahmen und damit verbunden eine lange Zwangspause in der körperlich extrem anspruchsvollen Sportart Handball. „Mit einem beruflichen Aufenthalt in Bayern sind daraus die fast eineinhalb Jahre geworden“, erklärt er.
Harte Zeiten für einen Vollblut-Sportler. „Für mich war auch nicht klar, ob ich wieder anfangen werde“, gibt der 23-Jährige zu. Ganz lösen konnte und wollte er sich vom Handball nicht, unterstützte zum Beispiel Trainer Sven Esser als Co. Ansonsten war Geduld gefragt. Und die Suche nach Alternativen. „In der Zeit bin ich viel gejoggt und habe im Fitnessstudio an der Rumpfstabilität gearbeitet“, blickt er zurück. Padel-Tennis kam irgendwann dazu, aber kein Kontaktsport.
„Letztlich ist ja egal, wer die Tore wirft“
Doch Frederik Gesing durfte auf zwei Positivfaktoren setzen. „Ein Handball-affiner Arzt in der Reha“, lächelt er. „Und der Heilungsprozess ist zum Glück gut gelaufen.“ Im Februar kehrte der Rückraumspieler auf die Platte und in das Team von Christian Summen zurück, hat sich längst wieder als feste Größe etabliert.
So sehr, dass der Gegner aus Oberhausen ihn ebenso wie Marcel Beckmann am Samstag in besagte Manndeckung nahm. Eine Aktion, die nervt? „Ja, wenn der Gegner damit Erfolg hat“, lacht Gesing. „Aber die anderen Jungs haben dann einfach weiter getroffen. Und letztlich ist ja egal, wer die Tore wirft.“ Bis hin zum sicherlich nicht erwarteten 40:39-Auftaktsieg beim Vorjahres-Vizemeister.
Perfekter Start
Ein perfekter Start, aber die Borkener halten die Füße schön auf dem Teppich. „Für uns ist an dem Tag vieles gut gelaufen, aber das nehmen wir gerne mit“, sagt der 23-Jährige, der darauf setzt, dass sich der TV nach Rang acht in der vergangenen Saison ein Stück verbessert. TB Oberhausen, TV Schwafheim, Alstadener TuS, diese Teams nennt er an erster Stelle, wenn es um Meistertitel und Oberliga-Aufstieg geht. „Aber in dem Bereich dahinter würden wir uns gerne einordnen.“
Frederik Gesing will seinen Teil dazu beitragen. Wobei noch die Frage bleibt, warum er in seinem privaten Umfeld natürlich der „Freddy“ ist, im Handball aber einfach nur „Jupp“. Eine Namensgebung, die bereits ein paar Jahre zurückliegt. „Als ich in die erste Mannschaft kam, gab es schon einen Frederik“, zuckt er mit den Schultern. Und es gab die Regelung, dass jeder Name nur einmal auftauchen darf – sonst muss der des Vaters her. Weil auch auf diesem Weg aber bereits ein Teamkollege mit Ulrich versorgt war, musste der Zweitname von Gesing senior herhalten: Josef, oder eben Jupp. „Das ist dabei geblieben, und ich reagiere in der Halle auch nur darauf“, lächelt Gesing. Ob Freddy oder Jupp: Der Rücken hält, die Torquote stimmt.
BZ Frank Wittenberg 25.09.2026

TV Borken II verliert zum Auftakt trotz guter Leistung
In der ersten Runde der Bezirksoberliga musste der TV Borken II zum SC Steinfurt II reisen. Beim erfahrenen Steinfurter Team kassierte die mit Nachwuchsspielern gespickete Borkener Mannschaft eine 3:5 Niederlage. Nach frühen Niederlagen von Paul Ernsten und Krysztof Grobelny erreichten Jürgen Goos, Hannes Althoo und Routinier Reimund Adam jeweils ein Remis. Mit dem Sieg von Jan Weingartz am 8. Brett keimte noch einmal Hoffnung auf, doch an den verbliebenen 2 Brettern reichte es dann zu keinem weiteren Sieg mehr. Jasper Althoff kam zwar ebenfalls zu einem Unentschieden doch die Niederlage von Berthold Rickert am Spitzenbrett besiegelte den Borkener Fehlstart in die Saison.
Neue Sportangebote beim TV Borken
Glücksliga
Die Glücksliga Deutschland ist eine Initiative, die behinderten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben soll, ihrem Lieblingssport nachzugehen. Genau wie andere Kinder.
Wir glauben daran, dass wir mehr Freude und positive Erfahrungen in das Leben von Kindern mit Entwicklungsstörungen und ihren Familien bringen können. Wir wollen Erfahrungen schaffen, die weit über den Handballplatz hinausgehen.
Der TV Borken beteiligt sich an dem Projekt und hat eine Glücksliga-Mannschaft ins Leben gerufen. Mit viel Spaß und erfahrenen Betreuern und Betreuerinnen
Mehr Informationen in der Geschäftsstelle oder bei den Ansprechpartnern der Abteilung Handball.
Pickleball
Der Hype aus den USA ist da! Der TV Borken freut sich, die am schnellsten wachsende Sportart der Welt jetzt auch bei uns anzubieten.
Pickleball ist der perfekte Mix aus Tennis, Badminton und Tischtennis. Es ist dynamisch, aber durch das kleinere Feld deutlich gelenkschonender als klassisches Tennis. Das Beste: Der Einstieg ist kinderleicht. Du brauchst keine Vorerfahrung und nach 15 Minuten beginnt der Spaß!
Egal, ob du dich auspowern oder einfach in entspannter Runde neue Leute kennenlernen willst – schnapp dir deine Hallenschuhe und komm vorbei.
Five-a-Side
Five-a-Side Handball ist eine spannende Variante des Handballspiels: Mit fünf Spielerinnen oder Spielern pro Team und weniger Körperkontakt entstehen auf dem kleineren Spielfeld und einem speziellen Ball viele Toraktionen und jede Menge Spaß. Die Spielform ergänzt das Handball-Angebot im Verein und spricht dabei sowohl aktive als auch ehemalige Handballspielerinnen und Handballspieler sowie Neulinge an.
Melde Dich gerne bei:
Bei uns findest du ein vielseitiges und attraktives Sportangebot. Aktuell nutzen fast 1.500 Mitglieder unsere zahlreichen Sportangebote Zum einen fördern wir Leistung. Wer freut sich nicht über Siege und Aufstiege. Hier ist der TV Borken in verschiedenen Sportarten sehr erfolgreich. Zum anderen liegt uns ein erschwinglicher Breitensport, der gleichzeitig auch die sozialen Kontakte untereinander fördert, am Herzen. Unser Verein ist parteipolitisch und religiös neutral, wendet sich gegen Intoleranz sowie Rassismus und fördert Integration und Inklusion.
Wichtiges auf einen Blick
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