
Familienfest der Turnabteilung
Wir freuen uns auf Euch!
Die Turnabteilung des TV Borken organisiert nun zum dritten Mal das Familienfest für Jung und Alt. Mit dabei auch die Tischtennisabteilung sowie eine Hüpfburg, Kinderschminken, Glitzertattoos und vieles mehr. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt!
Kommt vorbei am 13. Juni von 14-18 Uhr an der Sporthalle des Julia-Koppers-Gesamtschule.

Lukas Dahlhaus (rechts) hat hier den ehemaligen Zweitliga-Profi Merten Krings vor der Nase. Der TV Borken verkaufte sich teuer gegen den Oberliga-Aufsteiger SC Rot-Weiß Oberhausen.
Der TV Borken findet am letzten Spieltag seinen Meister
Die letzten Entscheidungen sind gefallen, eine sportliche Sensation sollte es am letzten Spieltag der Handball-Verbandsliga jedoch nicht geben.
Der TV Borken wehrte sich im Heimspiel gegen den haushohen Favoriten SC Rot-Weiß Oberhausen nach Kräften, zog am Samstagabend aber mit 21:33 (11:17) deutlich den Kürzeren. Doch während der Gäste mit seinem Erfolg den Aufstieg in die Oberliga klar machte, holten sich die Hausherren trotz des Resultats stehende Ovationen vom Anhang ab.„Es war manchmal nicht ganz einfach für uns. Insgesamt war es aber eine zufriedenstellende Saison für uns“, verbuchte Borkens Trainer Christian Summen die nunmehr abgeschlossene Spielzeit als wichtigen Entwicklungsschritt für sein junges Team. Die machte es am letzten Spieltag zumindest phasenweise auch Oberhausen schwer, verlangte dem Verbandsliga-Meister gerade in den ersten zehn Minuten alles ab und erkämpfte sich ein verdientes 5:5 (10.). Erst danach machte sich die spielerische Klasse der Rot-Weißen zunehmend bemerkbar, die vor allem von ihren erfahrenen Spielern um den ehemaligen Zweitliga-Profi Merten Krings sowie einem stark aufgelegten Mats Grzesinski im Tor lebten.
Klare Gästeführung schon zur Pause
So zog RWO zunehmend davon, führte bis zur Pause mit sechs Toren. Immer wieder gelang es den Gästen, Löcher in die Abwehrkette des TVB zu reißen – selbst bei doppelter Überzahl zugunsten der Gastgeber. Auch ein ebenfalls guter Sven Böger im Borkener Kasten konnte den klaren Rückstand kaum verhindern, der zudem durch einige Fehlwürfe seiner Mitstreiter in der eigenen Offensive mitbegründet wurde. So steckten die Blau-Weißen zwar auch in den zweiten 30 Minuten nicht auf und verkauften sich teuer. Eine Aufholjagd blieb der Sieben von Christian Summen allerdings verwehrt. Der nahm das Ergebnis aber gelassen: „Die Jungs haben alles gegeben. Die Stärke unseres Gegners gilt es einfach anzuerkennen.“
Ausgelassen war die Stimmung rund um die Berufskolleg-Halle im Anschluss dennoch, denn es war eine gute Borkener Saison – da sind sich viele einig. Summen: „Jetzt atmen wir alle ein paar Wochen durch. Ab Juli bereiten wir uns dann auf die neue Saison vor.“
TV Borken: Böger, J. Gesing, Gäbler (1), F. Gesing (2), Weck, Ebbing (2), Wienand (3), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (1), Dahlhaus (4/3), Frese (2), Schnelting, Wansing (1), Wiechmann (1)
Von Sebastian Helmke 17.05.2026 BZ

Das 54. CHF-Turnier ist Geschichte ...
und es war eine feuchte Geschichte.
Schon die Tage vor dem Turnier zeigten nicht die besten Wetteraussichten. Nicht nur, dass beim zelten warme Kleidung eingeplant werden musste, einige Wetter-Apps zeigten auch Dauerregen.
Aber Christi Himmelfahrt beim TV Borken ist dann doch immer ein wenig anders.
Am Truniertag gab es viele trockene Passagen, so dass das Turnier vormittags mit leichten Unterbrechnungen wie geplant durchgeführt werden konnte. Nachmittags zogen einige Mannschaften zurück, da der Regen stärker wurde. So spielten dann die verbliebenen nach einem schnell neu erstellten Spielplan und hatten dabei viel Spaß.
Einig waren sich aber alle - im nächsten Jahr ist man (bei hoffentlich besserem Wetter) wieer dabei.
HIER geht es zu den Ergebnissen.

Von 9 bis 19 Uhr geht es am Donnerstag um Siege und Platzierungen.
54. Freiluftturnier der Borkener Handballer
Bereits zum 54. Mal tritt der TV Borken am Himmelfahrtstag als Ausrichter einen Jugendhandball-Freiluftturniers auf den Plan. Auch in diesem Jahr werden wieder über 100 Mannschaften in der Netgo-Arena der SG Borken zu Gast sein.
Das Freiluft-Handballturnier des TV Borken an Christi Himmelfahrt ist in Deutschland nicht nur eine der größten, sondern ebenso eine der traditionsreichsten Veranstaltungen dieser Art. Und auch die 54. Auflage des Wettbewerbs, der vor über 50 Jahren von engagierten Handball-Vätern für den Nachwuchs ins Leben gerufen wurde, tendiert wieder einmal in Richtung Superlative. 108 Mannschaften, über 1.500 Spieler, 688 Zeltgäste (500 davon mit Frühstück), 222 Partien über jeweils 15 Minuten – das sind die blanken Zahlen des Events am morgigen Donnerstag.
Vier Vereine mit „voller Kapelle“
Gespielt wird auf neun Rasen-Kleinfeldern in der Netgo-Arena der SG Borken und alle Altersklassen sind mit von der Partie, wenn es um die begehrten Siegerpokale geht. Mit „voller Kapelle“ rücken im übrigen der FC Schalke 04, der Wiedenbrücker TV, der SV Westerholt und der TuS Oespel-Kley an. Diese Klubs sind zum Saisonabschluss jeweils mit ihrer kompletten Jugendabteilung mit dabei.
Wie gewohnt werden am Vormittag von 9 bis 13 Uhr die Sieger in den jüngeren Jahrgängen bis zur D-Jugend ermittelt, nachmittags laufen dann von 13.30 bis 19 Uhr die C- bis A-Junioren (männlich und weiblich) auf. Mittendrin natürlich auch die Teams des Ausrichters TV Borken.
Von Dirk Rodenbusch 12.05.2026 BZ

Lotte Thomzik, eines der großen Talente im Borkener Oberliga-Team erzielte am Samstagabend gegen Kaldenkirchen einen Treffer.
Ein Heimfinale mit großen Emotionen
Eine durchschnittliche Leistung reichte am Samstagabend den Oberliga-Handballerinnen des TV Borken, um einen ungefährdeten Heimsieg gegen das Schlusslicht Kaldenkirchen einzufahren.
Tränenreich ging es am Samstagabend bei den Handballerinnen vom TV Borken zu. Grund dafür war aber nicht etwa die spielerische Leistung des Oberligisten – die ließ gegen den TSV Kaldenkirchen zwar zu wünschen übrig, schlussendlich stand für die Blau-Weißen aber ein ungefährdetes 25:18 (10:12) gegen das Ligaschlusslicht. Vielmehr prägten die Szenen nach dem Schlusspfiff das Bild, schließlich hieß es für einige Akteure Abschied zu nehmen. Für sie war es – teilweise – das letzte Spiel vor eigenem Publikum im Borkener Dress.
„Wir haben kaum reingefunden, uns bis zur Pause äußerst schwer getan und vor dem gegnerischen Tor einige Fahrkarten geschossen.“
Borkens Trainerin Eva Westheider
So war die Partie gegen Kaldenkirchen für Noch-Trainerin Eva Westheider, die ebenfalls ihr letztes Heimspiel mit dem Oberligateam des TVB bestritt, schnell abgearbeitet: „Wir haben kaum reingefunden, uns bis zur Pause äußerst schwer getan und vor dem gegnerischen Tor einige Fahrkarten geschossen. Nach der Pause haben wir es etwas besser gemacht und uns den Sieg dadurch verdient.“ Deutlich bewegender waren aber auch für die scheidende Übungsleiterin die Momente danach, weshalb die spielerische Leistung an diesem Samstagabend kaum ins Gewicht fiel.
Technische Fehler und Fehlwürfe
Wie bereits in der Hinserie, hatte der TVB mit dem Tabellenletzten auch im zweiten Aufeinandertreffen lange Zeit Probleme: Gerade im Angriff konnten die Borkenerinnen ihre Stärken kaum zur Geltung bringen, leisteten sich neben technischen Fehlern auch manch einen Fehlwurf. So stand nach 30 Minuten ein bescheidenes 10:12 aus Sicht der Gastgeberinnen. Die passende Reaktion folgte aber nach dem Seitenwechsel, als schnell der Ausgleich erzielt und nachfolgend mit einem 6:0-Lauf gar die Führung übernommen wurde (20:14/47.). Von der eigenen Bestleistung war der TV zwar ein gutes Stück entfernt, jedoch genügte die Steigerung, um den TSV zu bezwingen.
Viele Abschiedstränen
So konnten die Momente des Abschieds auf dem Parkett der Berufskolleg-Sporthalle gemeinschaftlich genossen werden – auch wenn ein letztes Ligamatch noch auf den Oberligisten wartet, wenn es am Samstag abschließend zum SV Straelen geht. Mit diesem gibt Westheider ihr Amt offiziell ab, bleibt dem Verein aber zumindest wie manch andere erhalten. Währenddessen suchen Spielerinnen wie Esther Langenhoff oder Anneli Finke künftig höherklassig eine neue sportliche Herausforderung. Verkneifen konnten sie ihre Tränen des Abschieds allerdings nicht.
TV Borken: Walkenhorst; Hövelbrinks (2), Honderboom (2), Möllmann, Tepferd (3), Kramer (3), L. Hörnemann (1), Finke (5), Stroick (1), Meier (2), Thomzik (1), Pass, Langenhoff (5), Nondorf
Von Sebastian Helmke 08.05.2026 BZ

Mit sieben Toren war Marcel Beckmann am TVB-Sieg in Issum beteiligt.
Issumer Härte kann den TV Borken nicht stoppen
Nach umkämpften 60 Minuten entführten die Verbandsliga-Handballer vom TV Borken am Freitagabend zwei Punkte aus Issum.
So wirklich geht es für die Handballer vom TV Borken im Saisonendspurt um nichts mehr. Jedoch weiß der Verbandsligist in den letzten Ligapartien durchweg zu gefallen: So auch am Freitagabend, als die Mannschaft von Trainer Christian Summen beim TV Issum gefordert war. Die Borkener setzten sich in der Fremde mit 32:27 (15:14) durch, bestätigten damit ihre gute Form und zeigen sich für die letzten 60 Pflichtspielminuten durchweg gerüstet, die es nochmal in sich haben werden. Summen: „Wir können rundum zufrieden sein und freuen uns nun auf ein echtes Topspiel zum Abschluss.“
„Gegen RWO hoffen wir am nächsten Samstag auf eine volle Halle. Da wird sicherlich einiges los sein.“
TVB-Trainer Christian Summen
In Issum wartete ein hartes Stück Arbeit auf den TVB. „Wir wussten um ihre Gangart“, so Summen, der von teils robust geführten Zweikämpfen berichtete, „aber wir haben uns fest vorgenommen, uns davon nicht beeinflussen zu lassen und unsere Spielweise durchzuziehen. Da kann man den Jungs nur ein großes Lob aussprechen, die Mannschaft hat die Vorgaben bestens umgesetzt und sich diesen Sieg absolut verdient.“
TVB spielt ein hohes Tempo
Wie schon in der Vorwoche gegen Wesel, überzeugten die Kreisstädter auch beim TVI mit ihrem Tempospiel und der Durchsetzungskraft im Vorwärtsgang. Einzig in der Anfangsphase und unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff leisteten sich die Gäste kleinere Schwächephasen, weshalb Borken zur Pause „nur“ mit einem Tor führte. Nach dem Seitenwechsel erwischte das Summen-Team allerdings einen Traumstart, profitierte von einer gut organisierten Deckungsarbeit und konnte im Angriff eine hohe Effizienz verbuchen, so dass die Blau-Weißen zeitweise auf zehn Tore wegzogen (27:17/47.). Dass Issum in den letzten Minuten nochmal verkürzte, sollte nicht mehr ins Gewicht fallen. Summen: „Gegen RWO hoffen wir am nächsten Samstag auf eine volle Halle. Da wird sicherlich einiges los sein, vielleicht gelingt uns ja die Sensation.“
TV Borken: Boeger, J. Gesing, F. Gesing (9), Weck, Gäbler, Wienand (5), Beckmann (7), Reukes, Dahlhaus (4/3), Frese, Rotte, Stewering, Wansing (5), Wiechmann (2)
Von Sebastian Helmke 08.05.2026 BZ

TV Borken klettert zum Saisonende auf Tabellenplatz 4
Am letzten Spieltag der Regionalliga Münsterland gastierte der SC Rochade Emsdetten beim TV Borken. Während die Heimmannschaft nur in sehr theoretischen Konstellationen noch in den Abstiegsstrudel geraten konnte, musste Emsdetten auf jeden Fall punkten, um sicher ans rettende Ufer zu gelangen. Obwohl ein 4:4 Unentschieden wohl beide Teams gerettet hätte, wurde bis zur letzten Partie um den Sieg gerungen. Los ging es aber mit einem frühen Remis an Brett 2 zwischen Philipp Schulze-Schwering und Simon Hiller und auch die Partien von Ralf Klüppel am siebten Brett und Marcel Boldrick an Brett 4 endeten im weiteren Verlauf mit einem Unentschieden. Für die Borkener Führung sorgte Sebastian Schmidt. Er kam schon aktiver aus der Eröffnung und baute seine Stellung kontinuierlich aus. Als schließlich das Matt nicht mehr abzuwenden war, gab sein Gegner die Partie auf. Auch Christian Farwick kam mit Vorteilen aus der Eröffnung. Einige Ungenauigkeiten im Mittelspiel erlaubten seinem Gegner aber aktives Spiel mit starken Freibauern, die unaufhaltsam vorrückten und den Borkener zur Aufgabe zwangen. Nach diesem Ausgleich im Mannschaftskampf versuchten Hermann Finke und David Beckmann in der Folge alles, den TV Borken wieder in Führung zu bringen, mussten am Ende aber beide einsehen, dass ihre Endspiele trotz minimaler Vorteile nicht zu gewinnen waren. So musste die letzte laufende Partie am Spitzenbrett zwischen Klaus Schroer und Achim Müller den Mannschaftskampf entscheiden. Hier wurde mit offenem Visier gekämpft. Zunächst kam der Emsdettener mit den weißen Figuren besser aus den Startlöchern. Nach einem Qualitätsopfer von Kaus Schroer bekam dieser jedoch mit Freibauern viel Gegenspiel. Bei 2 komplett offenen Königsstellungen hätte Achim Müller dann den Weg ins Remis durch Dauerschach finden müssen, versäumte dies jedoch und ein ungenauer Königszug führte dann schließlich zum Mattangriff von Klaus Schroer, dem der Emsdettener nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Durch den knappen 4,5:3,5 Erfolg kletterte der TV Borken in der Abschlusstabelle auf Rang 4, während Emsdetten nun hoffen muss, das nicht 3 Mannschaften aus der Regionalliga in die Verbandsliga absteigen müssen.

Abnahme Sportabzeichen Nichtmitglieder
Für die Abnahme des Sportabzeichens wird für Nichtmitglieder eine Gebühr erhoben:
Erwachsener 10€
Kind 5€
Familie 20€

Spielte stark auf und erzielte 14 Tore: Frederik Gesing
TV Borken tanzt die HSG Wesel aus
Der TV Borken verabschiedete sich mit einem beeindruckenden 39:36-Sieg gegen die HSG Wesel aus dem April. Das Spiel am Donnerstagabend war geprägt von schwungvollen Offensivszenen und einer immer deutlicheren Führung der Borkener.
Besser hätten sich die Handballer vom TV Borken wohl kaum aus dem April verabschieden können. Mit einem beeindruckenden Erfolg bestätigte der Verbandsligist am Donnerstagabend vor eigenem Publikum seine gute Form und ließ mit der HSG Wesel beim 39:36 (21:21) den Tabellendritten stolpern.
Die Borkener sahen dabei dem Duell mit ihrem Ex-Coach Sven Esser entgegen, der nun für die Weseler verantwortlich zeichnet – zumindest in der Theorie. Denn Esser fehlte auf Seiten der HSG und wurde am Spielfeldrand entsprechend vertreten. „Darauf hatten wir uns natürlich gefreut“, kommentierte Essers Nachfolger Christian Summen das potenzielle Wiedersehen, „wir hätten ihm gerne gezeigt, wie sich die Mannschaft in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat.“
Erinnerungen ans Hinspiel
Darüber hinaus kamen auf Borkener Seite Erinnerungen ans Hinspiel auf, als der TV Borken mit der HSG eine Halbzeit lang mithielt, dann jedoch den Kontakt abreißen lassen musste. „Sven Esser äußerte damals, dass er wusste, dass wir das Tempo nicht dauerhaft mitgehen würden“, so Summen weiter, der auch diesmal zunächst einen ähnlichen Spielverlauf wahrgenommen hat, „das war für uns in diesem Spiel die perfekte Motivation.“ Denn anstatt sich abschütteln zu lassen, lieferten die Borkener gegen den favorisierten Gast mächtig ab.
Schon in den ersten 30 Minuten ging‘s hin und her, sodass die Partie zunächst von schwungvollen und energischen Offensivszenen geprägt war. Nur selten wurden Angriffe geduldsam aufgebaut – vielmehr suchten beide Teams schnell den Weg zum Tor und wussten entsprechende Lücken in der Defensivkette des Konkurrenten zu reißen.
„Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“
„Wesel hat vorne natürlich Qualität“, äußerte sich Summen mit Blick auf die HSG, die insbesondere von ihren erfahrenen Akteuren im Rückraum lebte und die zunächst die Führung übernahm. Beim 11:16-Rückstand (18.) nahm Summen eine Auszeit, fand jedoch offenbar die richtigen Worte: Der TV Borken zeigte sich entschlossen, egalisierte den Rückstand bis zur Pause und wusste danach zu überzeugen.
Während Sven Boeger im Tor einige Paraden lieferte und Wesel zu Fehlern gezwungen wurde, hielten die Borkener um den stark aufspielenden Frederik Gesing (14 Tore) das Tempo beständig hoch und erspielten sich so eine immer deutlichere Führung (37:32/56.). In den Schlussszenen zeigte sich das Summen-Team dann clever und brachte den Sieg so über die Ziellinie. Summen: „Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“
TV Borken: Boeger, J. Gesing (1), F. Gesing (14), Weck, Ebbing, Gäbler, Wienand (8), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (2), Dahlhaus (4), Frese, Stegger (1), Wansing (3), Wiechmann (2)

Mehr als 160 Starter beim 8. Borkener Jugendopen
Mehr als 160 Kinder und Betreuer, die beim 8. Borkener Jugendopen mitspielten, dazu Eltern, Großeltern und Ehrenamtliche aus vielen Schachvereinen NRWs, den angrenzenden Bundesländern sowie den Niederlanden reisten am vergangenen Samstag nach Borken, um beim gastgebenden TV Borken die besten Schachspieler zu ermitteln. Gespielt wurde Schnellschach mit einer Bedenkzeit von 13 Minuten je Spieler zzgl. 2 Sekunden pro gemachten Zug. Nachdem sich die Anfangsaufregung gelegt hatte, spielten alle ein konzentriertes und faires Turnier und die Zuschauer bekamen durchaus interessante und spannende Matches zu sehen. Schon bei den jüngsten Spieler*innen in der U8 wurde häufig richtig stark Schach gespielt und bis ins Endspiel um den Sieg gerungen. Konstantin Kaesewinkel von der SC Weiße Dame Borbeck war bei den Jüngsten nicht zu schlagen und gewann souverän mit 6,5 Punkten aus 7 Partien. In den anderen Altersklassen wurden 9 Runden gespielt. In der U10 gab es dabei ebenfalls einen souveränen Sieger Elias Röös von der SV Mülheim-Nord gewann alle 9 Begegnungen. Malte Olthoff vom TV Borken wurde bei 33 Teilnehmerinnen in der Altersklasse guter Vierzehnter, stark spielte auch Kirsten Enck und wurde mit 4 Punkten Sechsundzwanzigste. Elias Saidi holte bei seinem ersten großen Turnier 3 Punkte und belegte Rang 29. In der U12 behielt ebenfalls der SV Mülheim-Nord die Oberhand. Aaditya Panickerkandy siegte mit 8/9. Starker 6. wurde hier Paul Ernsten vom TV Borken mit 6 Punkten, Vincent Hoffs wurde Zwölfter, sein Bruder Artur Hoffs belegte Platz 22 und Junis Saidi erreichte Rang 35. Der Sieg in der U14 ging an Philipp Allen vom SV Erkenschwick. Im dicht gedrängten Verfolgerfeld tummelten sich auch Hannes Althoff (6 Punkte), Hermann Finke (5,5 Punkte) und Jasper Althoff (5,5 Punkte). In der U16 feierte der SV Erkenschwick gleich einen Doppelerfolg Luka Schwitkowski gewann vor Robin Schulz und auch in der U18 behielten die Erkenschwicker mit Nico Rychlak die Oberhand. Borkens Krzysztof Grobelny wurde in dieser Altersklasse Zehnter. Trotz der Dominanz der großen Ruhrgebietsvereine blickte Borkens Jugendwart und Turnierleiter Klaus Schroer zufrieden auf die Leistung seiner Schützlinge und freute sich, dass der TV Borken mit 11 Starter*innen eine große Mannschaft stellte. Bereits ausgesprochen wurde die Einladung zum 9. Borkener Jugendopen im kommenden Jahr.

Übernehmen Verantwortung beim TV Borken: (hinten von links) Andreas Brill, Guido Kutsch und Michael Kuth sowie (vorne von links) Michael Heistermann, Jutta Brands, Claudia Böger und Wilfried Kersting
Jahreshauptversammlung des TV Borken
Die Jahreshauptversammlung des TV Borken brachte Veränderungen mit sich: Nach neun Jahren wurden die Mitgliedsbeiträge erhöht. Zudem gab es personelle Wechsel im Vorstand, darunter die Nachfolge von Geschäftsführer Michael Heistermann durch Johannes Finke.
Steigende Mitgliederzahlen, neue Sportangebote, solide Finanzen und attraktive Veranstaltungen in 2025: Bei der Jahreshauptversammlung des 104-jährigen Vereins stellte Klubchef Wilfried Kersting einen sehr guten Ist-Zustand des TV Borken fest – und eine ebenso positive Perspektive.
Na klar: Besonderes Highlight in 2025 war das Handball-Event im Juli. Die Duelle der Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf und TBV Lemgo sowie das Spiel zwischen Hannover-Burgdorf und dem Verbandsligisten TV Borken sorgten für volle Hallen. Neue Sportangebote sollen etabliert werden – wie Pickleball, Männerfit und Bewegungsspiele. In der Handball-Abteilung hat sich die Mannschaft der inklusiven Glücksliga gebildet. Kinder mit und ohne Einschränkungen treiben in der gemeinsam Sport.
Erhöhung der Mitgliedsbeiträge
Doch auch Kostensteigerungen in allen Bereichen gehen am TV Borken nicht spurlos vorbei. Drum wurde nach neun Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Einstimmig.
Eine Geschlossenheit, die sich auch bei den Wahlen ausdrückte. Satzungsgemäß stand dabei nur ein Teil des Vorstands zur Wahl. Während der zweite Vorsitzende Guido Kutsch im Amt bestätigt wurde, schieden Geschäftsführer Michael Heistermann und Sportwart Arnd Rosenbach aus ihren Ehrenämtern aus. Heistermann wird durch Johannes Finke ersetzt, neuer Sportwart ist Michael Kuth. Als Kassenprüfer wurden Michael Heistermann und Ralf Klüppel neu in dieser Funktion gewählt. Allesamt ohne Gegenstimme.
Dankende Worte beendeten die Zusammenkunft im Rathaus. Guido Kutsch richtete die in einer launigen Laudatio an Michael Heistermann – nach seiner 18-jährigen Geschäftsführer-Tätigkeit. Für ihren langjährigen Einsatz in der Geschäftsstelle des Vereins danke derweil Wilfried Kersting Jutta Brands – und verabschiedete sie. Ihre Aufgabe übernimmt Yvonne März.

TV Borken präsentiert sich stark bei NRW Turnieren
Die Qualifikation für Turniere auf NRW Ebene – für den TV Borken eine rare Auszeichnung und Belohnung für eine besondere Saison – gelang in diesem Jahr gleich mehreren Spielern und Teams. So reisten die Senioren nach dem Gewinn des Bezirkspokals zu den Spielen im NRW Pokal nach Rheinhausen. Erster Gegner war hier der SV Waltrop, der im Ligabetrieb in der NRW Klasse und somit eine Liga höher als die Borkener beheimet ist. Der TVB musste Philipp Schulze Schwering ersetzen, doch deutlich ersatzgeschwächter ging Waltrop in den Wettkampf. Klaus Schroer verwickelte seinen Gegner in eine seltenen Eröffnungsvariante. Hier kannte sich der Borkener deutlich besser aus, erreichte einen großen Vorsprung bei der Bedenkzeit und gewann seine Partie sicher. Marcel Boldrick verteidigte sich gegen die Attacken seines Gegners und erreichte durch ein Dauerschach genauso ein Remis wie David Beckmann, der eine stets ausgeglichene Stellung ins Unentschieden überführte. Christian Farwick übernahm im Mittelspiel die Initiative und nutze den Druck zum Gewinn von mehreren Bauern. Mit seinem Sieg im Turmendspiel mit 3 Mehrbauern setzte er den Schlusspunkt zum überraschend ungefährdeten Borkener 3:1 Erfolg. In der nächsten Runde war mit dem SV Mülheim-Nord dann der größte Schachverein in NRW der Borkener Gegner und gleichzeitig Endstation. Auch wenn die Mülheimer ihre in der 2. Bundesliga spielenden Titelträger aus der ersten Mannschaft nicht ans Brett brachten, war Borken an jedem Brett Außenseiter. 2 Remis von Philipp Schulze Schwering und Marcel Boldrick brachten zumindest einen Achtungserfolg, verhinderten aber nicht das Ausscheiden mit 1:3.
Zeitgleich war Borkens U14 Nachwuchs bei den NRW U14 Mannschaftsmeisterschaften am Start, die an einem Tag im Schnellschach ausgetragen wurden. Hier erkämpfte sich das Borkener Team einen starken 8. Rang unter 15 Mannschaften. Herausragend spielte an diesem Tag Jasper Althoff, der 5 Punkte aus 6 Partien holte. Hannes Althoff spielte ebenfalls erfolgreich und holte 3,5 Punkte aus 6 Partien. Hermann Finke bekam es am Spitzenbrett mit sehr starker Konkurrenz zu tun, so dass 2,5 Punkte aus 6 Runden ebenfalls eine starke Bilanz waren.
Eine Woche zuvor fanden in den Osterferien eine Woche lang die NRW Jugendeinzelmeisterschaften in der Jugendherberge Wolfsberg in Kranenburg statt.
Mit Paul Ernsten und Vincent Hoffs in der U12, Hermann Finke in der U14 sowie Hannes & Jasper Althoff in der offenen Meisterschaft hatte der TV Borken gleich 5 Teilnehmer am Start. Zudem unterstützten Klaus Schroer und Philipp Schulze Schwering die Teilnehmer*innen aus dem Münsterland als Betreuer und Coach.
In der U12 belegten Vincent und Paul die Plätze 23 und 24. Das direkte Duell zwischen den beiden TVB-Nachwuchsspielern konnte Paul für sich entscheiden, im Endtableau lag Vincent jedoch mit 2,5 Punkten knapp vor Paul, der 2 Punkte sammelte. In der U14 belegte Hermann am Ende einen guten 14. Platz mit 3 Punkten. Stark spielte Hannes Althoff in der offenen Meisterschaft aller Altersklassen. Mit 4,5 Punkten aus 7 Runden wurde er Sechzehnter unter den 59 Teilnehmer*innen, sein jüngerer Bruder Jasper erzielte 3,5 Punkte und belegte Platz 30.
