
TV Borken II verliert zum Auftakt trotz guter Leistung
In der ersten Runde der Bezirksoberliga musste der TV Borken II zum SC Steinfurt II reisen. Beim erfahrenen Steinfurter Team kassierte die mit Nachwuchsspielern gespickete Borkener Mannschaft eine 3:5 Niederlage. Nach frühen Niederlagen von Paul Ernsten und Krysztof Grobelny erreichten Jürgen Goos, Hannes Althoo und Routinier Reimund Adam jeweils ein Remis. Mit dem Sieg von Jan Weingartz am 8. Brett keimte noch einmal Hoffnung auf, doch an den verbliebenen 2 Brettern reichte es dann zu keinem weiteren Sieg mehr. Jasper Althoff kam zwar ebenfalls zu einem Unentschieden doch die Niederlage von Berthold Rickert am Spitzenbrett besiegelte den Borkener Fehlstart in die Saison.
U19 - Bezirksoberliga
TV Borken - TSSV Bottrop 2 = 1:9
Der Aufstiegsfavorit aus Bottrop trat in Bestbesetzung an, und ging somit als klarer Favorit ins Spiel. Wie im ersten Saison-Spiel traten die Borkener zu fünft an.
Zu Beginn überraschte das Borkener Spitzen-Doppel Lutz Ebbert/Lukas Harnath beim 11:9, 11:4, 11:6 Sieg gegen das stärkste obere Paarkreuz der Liga
Erik Stauvermann/John Eumann.
Leonard Stambor und Leon Lotz mussten dagegen eine 0:3 Niederlage hinnehmen.
Im oberen Paarkreuz zeigten Lutz Ebbert und Lukas Harnath eine starke Leistung.
Lutz Ebbert verlor ganz knapp im Entscheidungssatz, und Lukas Harnath mit 1:3 Sätzen.
Leonard Stambor fehlte das nötige Spielglück bei seiner 8:11, 11:7, 12:10, 10:12, 6:11 Niederlage gegen Lucas Scherbeck.
Nach der Niederlage von Lina Lotz führten die Gäste mit 5:1.
Im Spitzen-Einzel zeigte Lutz Ebbert wieder ein starkes Spiel, verlor aber ganz knapp mit 11:5, 11:13, 11:6, 5:11, 6:11 gegen Erik Stauvermann.
Im unteren Paarkreuz hatte Leonard Stambor auch im 5. Satz ganz knapp das Nachsehen.
So gewann der Favorit aus Bottrop nach 2,5 Stunden das Spiel mit 9:1.
Stützpunkt-Trainer David Riethmann: Natürlich war Bottrop der klare Favorit, und hat verdient gewonnen. Unsere Mannschaft hat aber ein starkes Spiel gemacht. Leider gingen alle vier 5-Satz-Spiele verloren. Mit etwas mehr Spielglück wäre auch eine 3:7 Niederlage möglich gewesen, der einen Punkt gebracht hätte.
Punkte für den TV Borken:
Lutz Ebbert/Lukas Harnath (1)

Die Reise nach Ostwestfalen hat sich in jeder Hinsicht gelohnt: Das Glücksteam des TV Borken mischte beim Handball-Inklusionsturnier in Lemgo mit vollem Eifer mit.
Glückliche Gesichter im Glücksteam des TV Borken
Beim Glücksliga-Cup ist das Ergebnis nebensächlich geblieben: Selbst Tore der Gegner wurden gefeiert. Für die 25 Mitglieder des Borkener Glücksteams zeigt der Tag in Lemgo, wie Sport die Inklusion sowie Kinder und Jugendliche ins Zentrum rückt.
Das Glücksteam des TV Borken stand vor einer waschechten Premiere. Denn da, wo eigentlich die Handballstars der Bundesliga auf höchstem Niveau um Tore und Punkte spielen, durfte die Borkener Inklusionsmannschaft auflaufen. Beim Glücksliga-Cup in der Lemgoer Phoenix Contact-Arena, der Heimspielstätte des eben dort ansässigen Bundesligaklubs TBV, drehte sich einen ganzen Tag lang alles um gelebte Inklusion, um Spaß und um ehrliche Leidenschaft für den Sport.
„Wir waren alle zu Beginn ziemlich aufgeregt und nervös“, gestand Theresa Röttger ein, die zum mehrköpfigen Betreuerstab der Mannschaft für Kinder und Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf zählt. Denn so recht wusste anfangs niemand: Wie würde sich das im vergangenen Jahr gegründete Glücksteam des TVB bei seinem ersten „echten“ Wettbewerb verkaufen? „Wir wussten ja nicht einmal, wie die Kinder und Jugendlichen all die Eindrücke auffassen und verarbeiten“, sagt Röttger.
Coach „Toni“ stimmt das Team ein
Doch die Teilnahme am Glücksliga-Cup, der bereits zum fünften Mal stattgefunden hat, sollte sich als voller Erfolg erweisen. „Die Stimmung im Bus war schon während der Hinfahrt riesig“, so Röttger weiter. Ihr jüngerer Bruder, Antonio Heling, hielt während der Anreise eine Willkommensrede und stimmte die Seinen auf den Cup ein. „Toni“, der als Coach des Teams fungiert und selbst das Down-Syndrom hat, gehörte zum 15-köpfigen Borkener Kader, der sich schließlich völlig angetan von den Gegebenheiten vor Ort präsentieren sollte. „Die Veranstaltung war fantastisch organisiert, wir haben uns von Beginn an sehr wohl gefühlt“, berichtete Röttger.
„Es ist diese ehrliche Freude, die solche Veranstaltungen ausmacht.“
Theresa Röttger (TV Borken) über den Glücksliga-Cup
Neben dem TV Borken nahmen 34 weitere Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus Dänemark teil. Insgesamt wurden rund 450 Kinder gezählt, die munter und völlig schwerelos auf Torejagd gehen durften. Röttger: „Es gab im Grunde keine Regeln, der Ball musste einfach nur irgendwie ins Tor.“ Gefreut wurde sich über jeden Treffer – manchmal sogar auch dann, wenn der Gegner einnetzte. „Das Ergebnis war völlig egal, jede Mannschaft wurde wie ein Sieger behandelt und gefeiert“, so die TV-Betreuerin weiter. „Die Kinder haben es absolut verdient, mal im Mittelpunkt zu stehen. Sie sind teilweise über sich hinausgewachsen, haben sich getraut und einfach Spaß gehabt. Es ist diese ehrliche Freude, die solche Veranstaltungen ausmacht.“
Stars aus Lemgo sind vor Ort
Während der Start mit Musik, einer Nebelmaschine und dem Einzug der Teams beeindruckend inszeniert wurde, hielt der Tagesabschluss ein „Finale“ bereit, bei dem Konfettikanonen eingesetzt wurden, es etliche Luftballons vom Hallendach regnete und sich das Hallenparkett in eine riesige Partyzone verwandelte. „Selbst die Stars aus Lemgo waren vor Ort und standen für Autogramme und Fotos zur Verfügung“, so Röttger, die jedoch einräumte: „Das Maskottchen war vermutlich noch beliebter.“ Für das Borkener Inklusionsteam, das derzeit 25 Mitglieder zählt und sich im stetigen Wachstum befindet, steht derweil bereits fest: Auch beim nächsten Cup wird der TVB wieder dabei sein.
BZ 24.09.2026 Sebastian Helmke

1.R.v.l.: Marina Rehmann, Enna Olbing, Ella Schmidt, Marlene Ebber und Franziska Wißen
2. R.v.l.: Maja Haselhoff und Josefine Kamps
3. R.v.l.: Katharina Heyng und Leni Olbing
Erfolgreiche Rückrunde in der Bezirksliga Gerätturnen vor heimischer Kulisse
Doppelter Grund zum Jubeln beim TV Borken
Am 19. September 2026 stand für die Turnerinnen des TV Borken die Rückrunde in der Bezirksliga Gerätturnen auf dem Programm. Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle der Julia-Koppers-Gesamtschule wollten beide Mannschaften an ihre guten Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen.
Nach der Hinrunde ging der TV Borken 1 mit einem 4. Platz in die Rückrunde, während der TV Borken 2 nach einem starken 2. Platz beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wettkampftag hatte. An den vier Geräten Stufenbarren, Schwebebalken, Boden und Sprung hieß es nun, noch einmal alles zu geben.
Der Wettkampf begann am Stufenbarren. Beide Borkener Mannschaften erwischten einen sehr guten Start und konnten ihre Übungen sicher und konzentriert präsentieren. Anschließend ging es an den Schwebebalken – ein Gerät, an dem schnell wertvolle Punkte verloren gehen können.
Auch die Borkener Turnerinnen mussten hier einige Punkte liegen lassen. Doch statt den Kopf hängen zu lassen, zeigten sie am nächsten Gerät eine starke Reaktion. Am Boden überzeugten die Turnerinnen mit nahezu perfekten Übungen und konnten die zuvor verlorenen Punkte größtenteils wieder aufholen.
Zum Abschluss stand der Sprungtisch auf dem Programm. Auch hier zeigten sich die Turnerinnen souverän und meisterten ihre Sprünge sicher. Danach hieß es für alle: Warten auf die Ergebnisse.
Und das Warten sollte sich lohnen – am Ende des Tages gab es doppelten Grund zum Jubeln!
Der TV Borken 1 erreichte mit 140,10 Punkten den 6. Platz in der Rückrunde. In der Besetzung Lotta Ebber, Josefine Kamps, Leni Olbing, Maja Haselhoff und Katharina Heyng sicherte sich die Mannschaft damit den Klassenerhalt in der Bezirksliga 1. Nach einer spannenden Saison war die Freude über das Erreichen dieses Ziels entsprechend groß.
Noch größer war der Jubel beim TV Borken 2. Mit 151,30 Punkten erturnte sich die Mannschaft erneut den 2. Platz. Marina Rehmann, Marlene Ebber, Enna Olbing, Ella Schmidt und Franziska Wißen bestätigten damit ihre starke Leistung aus der Hinrunde. Mit dem erneuten zweiten Platz sicherte sich das Team gleichzeitig das Ticket für die Relegation im November. Dort geht es um den Aufstieg in die Münsterlandliga 3.
Ein weiteres Highlight aus Borkener Sicht gab es am Boden: Franziska Wißen erturnte mit 13,9 Punkten die Tageshöchstwertung an diesem Gerät und konnte damit einen ganz besonderen persönlichen Erfolg feiern.

Im Würgegriff des Gegners: Astrid Heidt (Mitte) und ihre Teamkolleginnen fanden gegen Eintracht Duisburg keine Lücken mehr.
Dem TV Borken II gehen die Körner aus
Der TV Borken II hat zum Verbandsliga-Auftakt trotz einer 15:10-Pausenführung 22:26 gegen Eintracht Duisburg verloren. Beim Stand von 20:17 kippte die Partie mit fünf Gegentoren in Folge.
Die Chefin selbst stand sinnbildlich für den Spielverlauf. „Lange Zeit lief es ja ganz gut“, urteilte Eva Westheider. „Aber am Ende habe ich überhaupt nichts mehr getroffen.“ Mit der Spielertrainerin glitt dem gesamten Team des TV Borken II die Partie aus der Hand – trotz der 15:10-Führung zur Pause und eines 20:17-Vorsprungs gut 15 Minuten vor dem Ende unterlag der Verbandsligist zum Saisonauftakt gegen Eintracht Duisburg mit 22:26.
Klarer Fall von ausgehenden Körnern. Nicht weiter verwunderlich, fand Eva Westheider: „Wir hatten keine gute Vorbereitung.“ Viele Spielerinnen seien durch Familie und Beruf zeitlich eng aufgestellt, da bleibe wenig Raum für intensives Training: „Das holen wir uns dann über die Spiele.“ In den nächsten Wochen, so hofft sie, wird die Kraft für die 60 Minuten reichen.
„Wir haben es ihnen zu einfach gemacht und teilweise zu überhastet abgeschlossen.“
Eva Westheider (TV Borken II) über die Niederlage gegen Eintracht Duisburg
Dennoch legte der TV II gegen den Vorjahreszweiten eine starke erste Halbzeit hin, setzte sich nach dem 8:8 auf besagtes 15:10 ab. Maike Hörnemann erhöhte sogar auf 16:10, doch dann verkürzten die Duisburgerinnen kontinuierlich. „Wir haben es ihnen zu einfach gemacht und teilweise zu überhastet abgeschlossen“, bilanzierte Eva Westheider. Fünf Gegentore in Folge vom 20:17 zum 20:22 leiteten die Niederlage ein, die mit 22:26 zu deutlich ausfiel. „Auf der Bank haben die Alternativen gefehlt“, zog die Trainerin den Strich unter die Partie, die zwar null Punkte einbrachte, aber keine schlechte Laune: „Auf der ersten Halbzeit bauen wir auf.“
TV Borken II: Walkenhorst, Spangemacher, Graf (1), Ossing (1), Lechtenberg, Jödden (2), Heidt (4), Koch, Westheider (9), Feldevert (2), Hörnemann (3)
BZ 21.09.2026 Frank Wittenberg

Warf in Oberhausen neun Tore: Lukas Dahlhaus.
TV Borken feiert spektakulären Sieg beim Vizemeister
Was für ein Auftakt: Die Handballer des TV Borken haben das erste Saisonspiel mit 40:39 gewonnen - und das beim Vorjahres-Vizemeister TB Oberhausen. Trainer Christian Summen zeigte sich restlos stolz auf den Auftritt seines kleinen Kaders.
Viel Schlaf saß nicht drin. „Dafür war ich viel zu aufgewühlt“, gab Christian Summen am Morgen danach zu – zu aufgewühlt nach einem Handballspiel, das nicht nur wegen der 79 Tore und 13 Zeitstrafen ein Spektakel vom Feinsten geboten hatte. „Jetzt hat TB Oberhausen nach einem Spieltag schon so viele Niederlagen wie zuletzt in der gesamten Saison“, staunte der Trainer. Schuld daran war sein TV Borken, der mit dem 40:39-Sieg beim Vorjahres-Vizemeister beide Punkte mitnahm.
„Wir haben gekämpft bis zum Abwinken und hatten immer eine Antwort parat.“
Christian Summen, Trainer des TV Borken
Nichts für schwache Nerven, das stand für Summen fest. Denn zu keinem Zeitpunkt schaffte es keine der beiden Mannschaften, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Ständig wechselte die Führung, wobei sich die Borkener nie vom Kurs abbringen ließen. „Trotz unseres kleinen Kaders haben wir nur auf uns geblickt und immer unsere Linie beibehalten“, zeigte er sich stolz auf sein Team, das sich zudem im Angriff kaum Fahrkarten leistete. Allen voran Frederik Gesing, der 14 seiner 16 Würfe im Kasten des TBO versenkte. „Aber auch die anderen Jungs haben es super gemacht“, betonte der Trainer. „Wir haben gekämpft mit zum Abwinken und hatten immer eine Antwort parat.“
Mit 19:18 lag der TV zur Pause vorne, so eng ging es auch im zweiten Durchgang weiter. 15 Sekunden vor dem Ende warf Jona Wansing das 40:38, Oberhausen verkürzte nur noch – der Rest war Jubel. „Wir wollten an uns glauben, weil wir es draufhaben“, lächelte Christian Summen. Auftrag angenommen und erfüllt!
TV Borken: Brüggemann, Gesing (14), Klocke, Arndt, Wienand (6), Beckmann (5), M. Reukes, N. Reukes (2), Dahlhaus (9/6), Wansing (4), Wiechmann.
BZ Frank Wittenberg 20.09.2026

Hoch hinaus: Magdalena Tepaße (Mitte) erzielt einen ihrer insgesamt sechs Treffer für den TV Borken.
TV Borken schlittert haarscharf am Punkt vorbei
Der TV Borken hat beim 21:22 gegen die HSG VeRuKa trotz einer 20:18-Führung in der 48. Minute keine Punkte geholt. Für das neu zusammengestellte Oberliga-Team bleibt die Abwehr mit nur 22 Gegentoren ein Ansatz für die nächsten Spiele.
Niemand wollte Bea Hövelbrinks im bitteren Moment der Enttäuschung alleine in der Halle stehen lassen. Alle eilten sie zu ihr, Trainer und Teamkolleginnen, um die Rechtsaußen zu trösten – Sekunden zuvor hatte sie den Siebenmeter nicht im Kasten untergebracht und so die Chance auf das Happy End mit zumindest einem Zähler verpasst. „Meine Entscheidung, dass sie geworfen hat“, hatte Tim Westheider ihr zuvor die Verantwortung übertragen. „Also ist es okay.“ Keiner machte Bea Hövelbrinks auch nur den geringsten Vorwurf, die wie die gesamte Mannschaft zuvor eine ordentliche Leistung abgeliefert hatte. Auch wenn die Oberliga-Handballerinnen des TV Borken zum Saisonauftakt eine 21:22-Niederlage gegen die HSG VeRuKa hinnehmen mussten.
Junges Team präsentiert sich gut
Zwei verlorene Punkte, weil sicherlich deutlich mehr drin saß. Aber der neue Trainer wollte sich bei aller Enttäuschung nicht zu lange mit den negativen Gedanken aufhalten. „Das war das erste Meisterschaftsspiel mit diesem völlig neu formierten Team“, verwies Westheider auf die zahlreichen jungen Spielerinnen in seinem Kader. „Dafür haben wir schon viele gute Dinge gesehen.“
Wobei die Borkenerinnen etwas Anlauf benötigten. „In den ersten zehn Minuten waren wir noch nicht angekommen“, musste der Trainer einen 0:4-Rückstand (6.) registrieren. Dann aber fanden die TV-Frauen besser in die Partie, glichen in der 25. Minute erstmals durch Hannah Meyer zum 9:9 aus – und durften sich immer wieder auf eine ganz starke Teresa Pass zwischen den Pfosten verlassen. „Überhaupt war die Abwehrarbeit über die gesamten 60 Minuten sehr gut“, verwies Westheider auf die insgesamt nur 22 Gegentore.
„Wir haben schon viele gute Dinge gesehen.“
Tim Westheider (TV Borken) war trotz der Niederlage nicht völlig unzufrieden.
Nach dem 11:12-Rückstand zur Pause drehten die Borkenerinnen die Partie zu Beginn des zweiten Durchgangs: Emilie Kramer erzielte mit dem 13:12 die erste Führung (32.), beim 20:18 in der 48. Minute schien alles auf eine erfolgreiche Premiere hinauszulaufen. „Dann haben wir uns leider einige unglückliche Situationen und Abschlüsse genommen“, gab Westheider zu. „Aber das darf den jungen Mädels passieren.“ Zumal sie es mit einem sehr erfahrenen Gegner aus Vennikel und Rumeln-Kaldenhausen zu tun hatten, der in der Deckung ordentlich zupackte. „Daran müssen sich einige Spielerinnen noch gewöhnen.“
Happy End bleibt verwehrt
Die Gäste warfen vier Tore in Folge zum 20:22, Emilie Kramer verkürzte auf 21:22. Und acht Sekunden vor Schluss bot sich besagte Chance zum späten Ausgleich, doch Bea Hövelbrinks, die 54 Minuten zuvor das erste TV-Saisontor geworfen hatte, blieb dieses Erfolgserlebnis verwehrt.
TV Borken: Pass – Hövelbrinks (3), Honderboom (1), Meyer (1), Tepferd (3), Kramer (3/1), Tepaße (6/2), Hölter (2), Hörnemann, Schlattjann, Ebber (1), Thomzik, Nondorf (1), Kleinkes.
BZ 20.09.2026 Frank Wittenberg

Der TV Borken startet am Samstag in die neue Verbandsliga-Saison: (oben von links) Co-Trainer André Gröters, Jona Wansing, Leon Arndt, Tobias Seggewiß, Steffen Wienand; Mitte von links: Trainer Christian Summen, Max Wiechmann, Frederik Gesing, Marcel Beckmann, Dominik Kutsch, Lukas Dahlhaus, Co-Trainer Eric Feldevert; unten von links: Manuel Gäbler, Till Klocke, Marius Reukes, Paul Brüggemann, Sven Böger, Niklas Reukes und Jan-Hendrik Gesing. Es fehlen: Sergei Frese und Simon Graf.
Stillstand und Rückschritt sind beim TV Borken keine Optionen
Christian Summen setzt im zweiten Jahr als Trainer der Verbandsliga-Handballer des TV Borken auf eine eingespielte Start-Sechs und Fortschritte in der Abwehr. Gegen TB Oberhausen erwartet er am Samstag ein offenes Spiel – obwohl der Gegner die vorige Saison mit 46:2 Punkten abschloss.
Stillstand ist Rückschritt und somit keine Option. „Wir wollen uns ja weiterentwickeln“, betont Christian Summen. In der Spielanlage, in der Reife, gerne auch in der Tabelle. Platz acht stand in der vergangenen Saison für die Verbandsliga-Handballer des TV Borken zu Buche, jetzt darf es gerne etwas höher hinausgehen. „Platz fünf bis sechs, das wäre doch okay“, gibt der Trainer sein Ziel aus. Nicht stehenbleiben, sondern zumindest ein Stück klettern.
Ein Anspruch, den Summen aus gutem Grund stellt. Denn vor seinem zweiten Jahr als Verantwortlicher in Borken hat sich der Kader nur wenig verändert. „Die Start-Sechs ist geblieben, zudem haben die Jungs einen Schritt nach vorne gemacht“, sagt er mit Blick auf sein Team, das drei Abgänge verkraften muss: Elja Ebbing kehrt studienbedingt zum SV Schermbeck zurück, Jan Schmelting berufsbedingt nach Isselburg. Und Julian Weck schließt sich wieder dem TSV Bocholt an.
Alter Bekannter als Neuzugang
Neu dabei ist Tobias Seggewiß von BW Dingden, der die Linksaußenposition von Elja Ebbing einnehmen kann. „Ihn kenne ich schon aus meiner Bocholter Zeit“, hat Summen alte Kontakte spielen lassen. Frederic Gesing spielt bereits seit dem vergangenen Februar im Borkener Trikot. Darüber hinaus kann er auf Talente setzen, die aus der eigenen Jugend oder der zweiten Mannschaft, für die sich sein Co-Trainer Eric Feldevert verantwortlich zeichnet, in den Fokus rücken.
Die lange Zeit zwischen Saisonende Mitte Mai und Neustart Mitte September haben Trainerteam und Mannschaft gut genutzt. „Erst freuen sich alle auf die Pause, aber dann wird es auch schnell wieder Zeit, loszulegen“, weiß Summen, der in seiner aktiven Zeit bis rauf zur Dritten Liga gespielt hat, aus Erfahrung. Das Abwehrsystem stand in der Vorbereitung im Fokus, der 44-Jährige sieht da gute Fortschritte – nicht nur wegen des Testspiel-Unentschiedens gegen den Oberligisten aus Hiesfeld/Aldenrade.
„Manchmal waren wir nicht abgezockt genug, aber jetzt sollten wir einen Schritt weiter sein.“
Christian Summen (TV Borken)
Ob es schon reicht, die Topfavoriten in der Verbandsliga zu ärgern? „Bestimmt“, zeigt sich der Trainer überzeugt. „Das haben wir schon in der vergangenen Saison bewiesen.“ Zum Beispiel mit einem Sieg gegen den Tabellendritten HSG Wesel oder auch in der Partie gegen Vizemeister TB Oberhausen, in der die Borkener zehn Minuten vor Schluss mit vier Toren geführt und doch noch verloren haben. Dass es hier und da auch unerwartete Niederlagen gab, gehört ebenso zur Wahrheit. „Manchmal waren wir nicht abgezockt genug“, gibt Summen zu. „Aber jetzt sollten wir einen Schritt weiter sein.“
Weit genug, sich hinter den Titelanwärtern einzusortieren. TB Oberhausen zählt er dazu, ebenso TV Schwafheim, TuS Alstaden und TV Kapellen. Aufsteiger SC Bottrop sei schwer einzuschätzen. „Dahinter wollen wir aber kommen.“
Ein Brett zum Auftakt
Die Kapellener sind der Gegner im ersten Heimspiel am Samstag, 26. September. Der Startschuss in die neue Saison erfolgt aber bereits am morgigen Samstag um 19 Uhr, und das mit einem echten Brett: Die Reise geht zum besagten TB Oberhausen, der in der abgelaufenen Spielzeit trotz der fast makellosen Bilanz von 46:2 Punkten den Sprung in die Oberliga verpasst hat. „Das ist eine ordentliche Aufgabe, aber ich erwarte trotzdem ein offenes Spiel“, geht Christian Summen nicht davon aus, dass sich sein Personal voller Respekt verkriechen wird. Auf dem Papier mögen die Oberhausener der klare Favorit sein – „aber der Druck liegt auch bei ihnen, nicht bei uns.“
BZ 17.09.2026 Frank Wittenberg
U-13 / 1.Bezirksliga (Gruppe 2)
TV Borken - TTV Hervest Dorsten = 6:4
Beide Vereine stellen die jüngste Mannschaft in der Liga. Somit war von Beginn an ein spannendes Spiel zu erwarten.
Das Eingangs-Doppel konnten die Borkener Jordan Rüsseler/Timo Diecks mit 3 :1 Sätzen gewinnen. Paulina Schütz verlor Ihr Einzel mit 0:3 zum 1:1 Ausgleich.
Das obere Paarkreuz mit Jordan Rüsseler und Timo Diecks gewannen Ihre Einzel zur 3:1 Führung. Lenny Cleven kam im Anschluss zum 1.Einsatz in der Mannschaft.
Beim Spielststand von 4:3 holten Jordan Rüsseler und Timo Diecks die nächsten 2 Einzel zur 6:3 Führung. Somit war der Sieg schon perfekt, und die Freude der jungen Mannschaft war riesig.
Da war die Niederlage von Paulina Schütz ohne Bedeutung.
Zur 2.Mannschaft des TV Borken gehören:
Thomas Engels, Jonas Diecks, Nino Conte, Jovan Raooviky, Mats Wiemers, Wilhelm Reining und Julian Liebert.
Abteilungsleiter Frank Blicker: Wir freuen uns wieder auf viele neue TT-Talente beim TV Borken. Der Wechsel von der Duesberghalle zur neuen Schönstätter Marienschule war perfekt für uns.
Wir suchen weiterhin neue Kinder im Alter ab 8 Jahren.

Unnötige Auftaktniederlage für den TV Borken I beim SK Dülmen
Am ersten Spieltag der neuen Regionalligasaison musste der TV Borken beim SK Dülmen antreten. Während Borken auf Mannschaftsführer Philipp Schulze Schwering verzichten musste, fehlten den Dülmenern gleich 4 Stammkräfte. Zunächst schien aufgrund dieser Konstellation auch alles für Borken zu sprechen, zumal Klaus Schroer am ersten Brett seinen Gegner schon in der Eröffnung überrumpelte, die Dame gewann und Borken so mit 1:0 in Führung brachte. Auch in der Folge geriet Borken an keinem Brett in wesentlichen Nachteil, konnte sich aber auch keine Vorteile erspielen und so einigten sich nacheinander Marcel Boldrick, Christian Farwick, Ralf Klüppel, Hannes Althoff und Bernd Leesing relativ frühzeitig auf Remis. Beim Zwischenstand von 3,5:2,5 und 2 verbliebenen Brettern brauchte Borken noch einen Punkt zum Sieg, einen halben Punkt zum Unentschieden. Hermann Finke war auch gut aus der Eröffnung gekommen, sein Gegner spielte dann im Mittelspiel aber immer stärker auf und setzte Borkens Nachwuchsspieler zunehmend unter Druck. Mit weniger werdender Bedenkzeit beim Borkener wuchs der Vorteil seines Kontrahenten immer weiter an, so dass dieser schließlich in ein gewonnenes Endspiel abwickeln und zum 3,5:3,5 ausgleichen konnte.
Ähnlich erging es David Beckmann, der mit Schwarz etwas passiver aus der Eröffnung kam und sich im gesamten Partieverlauf nicht wirklich befreien konnte, auch wenn durchaus Remischancen bestanden. Am Ende behielt Dülmen hier ebenfalls die Oberhand und drehte so die Partie auf den letzten Metern nach mehr als 5 Stunden und einer guten kämpferischen Leistung noch auf 4,5:3,5. Nach der unerwarteten Niederlage gegen Aufsteiger Dülmen, muss Borken nun am 2. Spieltag gegen den NRW-Klassen-Absteiger SK Bocholt versuchen, die ersten Punkte einzufahren.
Eine deutliche 1:5 Niederlage kassierte der TV Borken III am ersten Spieltag in der 1. Bezirksklasse. Gegen die SG Ahaus Wessum III konnte allein Nachwuchsspieler Vincent Hoffs einen Punkt ergattern, alle anderen Partien gingen gegen das starke Ahauser Team verloren.
U-19 / 1.Jugend Bezirksoberliga
DJK Gladbeck-Süd 2 - TV Borken = 2:8
Die Spielgemeinschaft der U-19 zwischen dem TV Borken und TSV Raesfeld hat eine sehr erfolgreiche Saison in der 1.Bezirksliga gespielt. Als Tabellenzweiter gelang jetzt der Aufstieg in die Bezirksoberliga. Das ist die dritthöchste deutsche Jugendliga.
Nach 2020 spielt der TT-Nachwuchs wieder in dieser Altersklasse.
Die junge Mannschaft (im Alter von 11-15 Jahren) ist komplett zusammen geblieben, und wird mit den Geschwistern Leon und Lina Lotz noch verstärkt.
Zum Auftakt der neuen Saison ging es zum Auswärts-Spiel nach Gladbeck-Süd. Der TVB kam mit einer 2:0 Doppel-Führung perfekt ins Spiel. Im oberen und unterem Paarkreuz wurden die Punkte zum 4:2 Zwischenstand geteilt. Im 2.Durchgang zeigte die junge Borkener Mannschaft eine starke Leistung.
Im Spitzen-Einzel gewann Lutz Ebbert gegen Sujan Sukirthan mit 8:11, 11:9, 10:12, 11:7, 11:6 zum 5:2. Das war schon die Vorentscheidung, denn im Anschluss gingen alle weiteren 3 Einzel recht deutlich an die Borkener U-19.
Mit einem klaren 8:2 Auswärts-Sieg startet die U-19 perfekt in die neue Saison.
Stützpunkt-Trainer David Riethmann: Das war ein toller Auftakt. Von der U-19 Spielgemeinschaft profitieren beide Vereine.
Sicherlich hat die junge Mannschaft eine gute Chance im gesicherten Mittelfeld mitzuspielen. Wir stellen die jüngste Mannschaft in der Bezirksoberliga...
Punkte für den TV Borken:
Lutz Ebbert / Lukas Harnath (1)
Leonard Stambor / Lina Lotz (1)
Lutz Ebbert (2)
Lukas Harnath (1)
Leonard Stambor (2)
Leon Lotz (1)

Abnahme Sportabzeichen Nichtmitglieder
Für die Abnahme des Sportabzeichens wird für Nichtmitglieder eine Gebühr erhoben:
Erwachsener 10€
Kind 5€
Familie 20€


