Johann-Walling-Str. 2, 46325 Borken

Borkens Lukas Dahlhaus (links) erzielte zwar sieben Tore und verwandelte seine vier Siebenmeter. Er gehörte aber letztlich auch zu den Verlierern im Duell mit den Dinslakenern.

Handball 11.11.2024

Borken hakt im Tabellen-Mittelfeld unter

Die Verbandsliga-Handballer des TV Borken erleiden ihre vierte Saison-Niederlage gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade II und bleiben im Mittelfeld der Tabelle stecken.

19:29 (10:12) bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade II – nach der nun schon vierten Saison-Niederlage kommen die Verbandsliga-Handballer des TV Borken nicht vom Fleck und haken in der Mittelfeld-Gesellschaft der Tabelle unter. Was so vor der Saison nicht geplant war. Die lange Liste der Ausfälle aber auch nicht. Und zu der gesellte sich nun auch Abschlussschwäche. „Mit nur 19 Toren gewinnt man keinen Blumentopf“, sagt Borkens Trainer Sven Esser nach der höchsten Saison-Niederlage.

Und die nahm in drei Phasen ihren Lauf. Zunächst beim Borkener 1:5-Start, dann Halbzeit-übergreifend zwischen der 28. und 35. Minute. Da legten die Gastgeber am Sonntagabend bis zum 15:10 einen 5:0-Lauf hin. Und dann nochmal zwischen der 44. und 52. Minute. Da gelangen der HSG sogar acht Tore am Stück.

Zehn-Tore-Rückstand nach 52 Minuten

Ein Zehn-Tore-Rückstand (15:25), den der TV Borken bis zum Ende nicht mehr reduzieren konnte. „Wir hatten Abstimmungsprobleme, uns fehlte die Durchschlagskraft, und wir haben viele einfache Fehler gemacht“, berichtet Esser beim Blick auf die Mängelliste. Und wenn seine Mannschaft dann zwischenzeitlich doch wieder in Reichweite zum Gegner kam – wie beim 10:11 kurz vor der Pause oder 14:16 in der zweiten Halbzeit – dann habe sie „nicht nachgelegt“, kritisiert Esser.

Der Borkener Coach kommt zu dem Schluss: „Gegen ordentliche Gegner muss bei uns sehr viel passen, damit wir erfolgreich sein können.“ Der Tabellenfünfte HSG Hiesfeld/Aldenrade II war ein Kontrahent aus dieser Kategorie. Aber gegen den passte beim TV Borken nun mal nicht alles.

TV Borken: J. Kirchner, Wiechmann; Dahlhaus (7/4), Ebbing (4), Kutsch, Arndt (je 3), J.-H. Gesing, Wansing (je 1), Such, L. Kirchner, Wienand, M. Reukes, N. Reukes

„Mit nur 19 Toren gewinnt man keinen Blumentopf“

Sven Esser, Trainer des TV Borken

 

Erstellt von der BZ Martin Ilgen 11.11.2024

 

Schach 11.11.2024

Tom Heisterkamp sichert in einem hart umkämpften Match den 4,5:3,5 Erfolg gegen Saerbeck

In der dritten Regionalligarunde gastierte der SC Falke Saerbeck beim TV Borken. Nachdem die erste Mannschaft mit 2 Niederlagen in die Saison gestartet war, wollten die Borkener unbedingt die ersten Punkte sammeln. Wegen des Fehlens von Sebastian Schmidt und Jürgen Goos feierte Nachwuchsspieler Hermann Finke seine Premiere in der 1. Mannschaft. Er legte auch gleich los wie die Feuerwehr, attackierte den Gegner schon in der Eröffnung und konnte im Mittelspiel 2 Offiziere für einen Turm gewinnen. Als sein erfahrener Kontrahent in der Folge einen Turm einstellte, hatte Hermann Finke leichtes Spiel und zwang seinen Gegner alsbald zur Aufgabe. Nach einem frühen Remis von Christian Farwick ging Borken so mit 1,5:0,5 in Führung. Marcel Boldrick versuchte trotz der schwarzen Figuren schnell in den Angriff zu kommen. Den ungenauen Versuch konterte sein Gegner jedoch zunächst und kam in eine bessere Position. Mit einem Qualitätsopfer im Mittelspiel gewann der Borkener jedoch die Oberhand und sein Gegner aus Saerbeck konnte seinen König in der Folge nicht mehr ausreichend schützen, so dass er die Partie aufgab.

Ralf Klüppel konnte sein Mittelspiel in ein für ihn besseres Endspiel abwickeln. Dann gelangen seinem Gegner jedoch einige taktische Manöver, die die Partie drehten und den Borkener zur Aufgabe zwangen. Besser machte es Philipp Schulze-Schwering, der in einem zunächst ausgeglichenen Endspiel die aktiveren Züge fand und dieses dann doch zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Eine wilde Partie bekam Klaus Schroer aufs Brett. Sein Gegner opferte nach der Eröffnung eine Figur für seinen Königsangriff. Diesem hielt der Borkener jedoch zunächst Stand. Ein ungenauer Damenzug in der schwer zu verteidigenden Stellung drehte dann jedoch die Partie zugunsten des Saerbeck Spitzenspielers, der die Partie dann sicher nach Hause brachte.

Beim 3,5:2,5 für Borken liefen zu diesem Zeitpunkt noch die Partien von Tom Heisterkamp und David Beckmann. Beckmann spielte ein kompliziertes Endspiel mit jeweils 2 Türmen. Sein ungeschützter König geriet dabei zwischenzeitig mächtig in Bedrängnis, seine verbundenen Freibauern wiederum setzten den Gegner unter Druck. Am Ende wurden alle Figuren getauscht und die Partie endete Remis. So musste Tom Heisterkamp den noch benötigten halben Punkt zum Mannschaftserfolg sichern. Er hatte jedoch ein Damenendspiel mit einem Minusbauern auf dem Brett und sein Gegner versuchte natürlich alles, um diese Stellung zu gewinnen. Mit vielen Schachs versuchte der Borkener wiederum, ein Remis zu erzwingen. Nach mehr als 5 Stunden Spielzeit hatten diese Bemühungen schließlich Erfolg. Dem Gegner vom SC Saerbeck gingen die Ideen aus und er bot seinerseits Remis an.

Mit dem denkbar knappen 4,5:3,5 hat der TV Borken somit die ersten Punkte eingefahren und kann nun in den kommenden Spielen nachlegen.

Hermann Finke (r.) musste im Stechen Sebastian Föing den Vortritt lassen.

Schach 04.11.2024

Bezirkseinzelmeisterschaften der Schachjugend wurden vom TV Borken im Borkener Jugendhaus durchgeführt.

Hermann Finke verpasst die direkte Qualifikation für die Verbandseinzelmeisterschaften denkbar knapp im Stechen.

Am vergangenen langen Wochenende versammelte sich der Schachnachwuchs aus dem Kreis Borken im Borkener Jugendhaus und spielte die Bezirksmeister in verschiedenen Altersklassen (U10, U12, U14, U16, U18) aus. Zudem konnten sich die zwei Erstplatzierten qualifizieren für die Verbandseinzelmeisterschaften. Bei den Jüngsten in der U10 machten die Spieler*innen aus Raesfeld und Bocholt die Platzierungen unter sich aus. Tamme Gudel aus Raesfeld gewann dabei alle 7 Spiele und setzte sich so klar als Bezirkseinzelmeister durch. In der U12 gewann dafür Jasper Althoff aus Bocholt. Er gab nur ein Remis ab und gewann so vor seinem Teamkollegen Vincent Hoffs und Janus Klümper vom TV Borken.

Spannend ging es zu in der U14 und U16. Hier musste jeweils noch ein Stechen im Blitzschach durchgeführt werden, um die Qualifikation für die Verbandseinzelmeisterschaften auszuspielen. In der U14 gewann etwas überraschend Hannes Althoff vom SC Bocholt. Er gewann in der ersten Runde gegen den favorisierten Sebastian Föing vom SV Heiden und legte so den Grundstein für den Erfolg. Er holte 5 Punkte aus 6 Runden vor Sebastian Föing und Niklas Franzen (beide SV Heiden) sowie Hermann Finke (TV Borken), die alle 4,5 Punkte erzielten. Diese drei mussten dann in jeweils 2 Blitzschachpartien (3 Minuten Bedenkzeit zzgl. 2 Sekunden pro Zug) ins Stechen. Hier behielt Sebastian Föing souverän die Oberhand und gewann alle 4 Partien, Hermann Finke und Niklas Franzen siegten jeweils einmal.

In der U16 musste gar ein Stechen um den Bezirksmeistertitel gespielt werden. Andrei-Rares Ciobotaru aus Ahaus und Alexander Föing vom SV Heiden belegten nach 6 Runden mit jeweils 4,5 Punkten den geteilten 1. Rang. Im Stechen setzte sich dann der Ahauser durch.

In der U18 gewann Jonas Heister vom SK Bocholt und blieb mit 5 Punkten aus 6 Partien Ungeschlagen.

RSG 31.10.2024

Lotte Künstler ist die „Miss Elegance“

Die Rhythmischen Sportgymnastinnen des TV Borken zeigten beim Freundschaftswettkampf in Schwerte ihre neuen Übungen und sicherten sich zahlreiche Medaillen in Einzelwertungen.

Auch wenn es zu Gesamtsiegen für die Rhythmischen Sportgymnastinnen des TV Borken nicht reichte: Beim Freundschaftswettkampf in Schwerte freute sich die Borkener Riege über so manche Medaille in Einzelwertungen, als sie zum ersten Mal ihre neuen Übungen für die kommende Saison zeigte.

Wie Flora Nattefort und Jasmin Tüselmann. Nattefort gewann mit den Reifen und Keulen jeweils Silber und landete in der Gesamtwertung auf dem vierten Platz. Auch Tüselmann verpasste im Gesamtklassement nur knapp einen Platz auf dem Treppchen – mit dem Reifen und dem Ball wurde sie jedoch jeweils Dritte. Ein Rang, den sich ebenso Veronika Balabanic bei ihren Übungen ohne Handgerät, als auch mit Reifen sicherte. Sie wurde Gesamtfünfte, während Amalia Bäcker, ihre Teamkollegin aus dem Jahrgang 2014, den achten Rang belegte.

Lotta Seegers Wettkampf-Premiere als Zehnte

Eine Altersklasse darunter freute sich Lotte Künstler über eine besondere Auszeichnung. Sie wurde zur „Miss Elegance“ für den höchsten Artistikwert gekürt. Künstler wurde Gesamtsechste in ihrem Jahrgang, ihre Übung mit den Keulen belohnten die Wertungsrichter mit Platz drei.

Darüber hinaus belegten Ida Wittig und Pauline Künstler nach ihren Darbietungen ohne Handgerät die Ränge sieben und acht. Lotta Seegers Wettkampf-Premiere ohne Handgeräte mündete auf Platz zehn. Darüber hinaus gingen Lisa Vitkovskaja und Anna Sattelmeier im Jahrgang 2016 an den Start – mit Übungen ohne Handgerät und mit Ball. Sattelmeier wurde Dritte, Vitkovskaja belegte den sechsten Platz.

 

Erstellt von der BZ Martin Ilgen 23.10.2024

TV Borken 29.09.2024

Erstes Sponsorentreffen beim TV Borken

Der TV Borken hat seine Sponsoren zu einem Treffen im zwölf26 der Stadt Borken eingeladen.

Es wurde die Bandbreite der sportlichen Aktivitäten aufgezeigt und die Wichtigkeit der Sponsoren betont. Anschließend gab es noch bei einem kleinen Imbiss Zeit zum Austausch

TV Borken 28.09.2024

Abteilungsleitungsversammlung

Heute trafen sich die Abteilungsleitungsversammlung zum Austausch bei Kuhlmann.

Hinein ins neue Ligaumfeld: Der TV Borken mit (hinten von links) Co-Trainerin Fabienne Lechtenberg, Bea Hövelbrinks, Sandra Tepferd, Maike Hörnemann, Sarah Milsom van de Loecht, Sarah Möllmann und Trainerin Eva Westheider sowie (vorne von links) Maike Weitenberg, Hanna Rehmann, Larissa Meier, Fabienne Rafael, Teresa Stroick, Christin Nondorf und Nicole Möllmann. Auf dem Foto fehlen Esther Langenhoff und Luisa Hörnemann.

Handball 24.09.2024

Aufsteiger TV Borken muss sich nicht neu erfinden

Nach sechs Jahren in der Verbandsliga kehrt der TV Borken zurück. Unter der Leitung der Trainerin Eva Westheider hat das Team seine Spielweise erfolgreich optimiert. 

Sechs Jahre nach dem Abstieg sind sie wieder zurück. Ein Comeback als Verbandsliga-Meister, das ausgerechnet nach einer Saison gelang, in der es am Anfang so holperte. Christian Hoffmeister ließ sein Team zwar erfolgreich spielen. Mit der Ruhrpott-Mundart aber kam die Mannschaft nicht (mehr) zurecht. Der gebürtige Duisburger musste nach wenigen Spieltagen gehen. Eva Westheider übernahm, traf den richtigen Ton – und trainierte das Team dann noch erfolgreicher.

Sie spricht eben die Sprache der Mannschaft. Was ihr nicht schwer fällt. Schließlich kennt sie das Innenleben in und auswendig, spielte selbst damals in der Oberliga und trainiert heute ein Septett ehemaliger Mitspielerinnen: Sarah Milsom van de Loecht, Teresa Stroick, Esther Langenhoff, Larissa Meier, Bea Hövelbrinks, Sabine Bruckmaier, Sarah Möllmann und Maike Hörnemann. Und auch mit ihrer Co-Trainerin Fabienne Lechtenberg spielte sie auch schon einst in der Oberliga.

„Wir gehören sicher zu den ältesten Mannschaften der Liga, aber damit auch zu den erfahrensten.“

Eva Westheider

„Wir gehören sicher zu den ältesten Mannschaften der Liga“, vermutet Westheider, „aber damit auch zu den erfahrensten: Meine Mädels haben ein sehr gutes Handball-Alter.“ Im Kreise vieler Ex-Teamkollegen hat die dreifache Mutter ganz offensichtlich keine Autoritätsprobleme. „Die Mannschaft zog in der Vorbereitung super mit“, sagt sie, ärgert sich aber etwas über die vergangenen beiden Wochen. Nicht nur Urlauberinnen fehlten da, sondern auch Erkrankte.

Am Sonntagmorgen um 11 Uhr in der Halle des Berufskollegs geht‘s nun also endlich los – zwei Wochen nach dem offiziellen Oberliga-Start. „Wir freuen uns total darauf“, sagt Westheider und ist überzeugt davon, dass ihr Team den gehobenen Ansprüchen gewachsen ist. Nicht zuletzt, weil es maximal eingespielt ist. Abgänge? Fehlanzeige! Neuzugänge auch. In ihre Trainingsgruppe will Westheider aber auch während der Saison zumindest in einer wöchentlichen Trainingseinheit eine Handvoll klubeigener A-Juniorinnen aufnehmen – um im Falle des Falles Löcher stopfen zu können.

Über die Hälfte der Gegner sind bekannt

Über die Hälfte seiner Gegner kennt der TV Borken noch aus Verbandsliga-Zeiten. Sie alle spülte der Massenaufstieg bedingt durch die Ligenreform hoch. Und sie alle hatte der TV Borken in der Vorsaison im Griff, auch wenn hier und da der Harzeinsatz Komplikationen verursachte. Westheiders Team trainiert und spielt dagegen zuhause ohne das Haftmittel an den Fingern, der Hallen-Sauberkeit wegen.

Eine saubere Leistung, das war aber auch der jüngste Aufstieg. Nur zwei Niederlagen und zwei Remis gab‘s in den 26 Spielen. Der TV Borken hatte die beste Abwehr und treffsichersten Angriff. Die von anderen Klubs umworbene Esther Langenhoff wurde mit einem Schnitt von einem Dutzend Treffern pro Spiel mit Abstand Torschützenkönigin. In der Oberliga wird sie es schwerer haben. Ebenso wie die gesamte Mannschaft.

„Natürlich halten wir die Klasse“, sagt Westheider trotz der unklaren Zahl der Absteiger (siehe Infokasten). Aber welche Flughöhe erreicht der TV Borken? „Unser Ziel ist ein Platz im oberen Mittelfeld“, sagt sie und geht davon aus, „dass sich ganz oben drei, vier Mannschaften absetzen werden. Aber auch, dass sich ihre Mannschaft nicht so einfach abschütteln lässt.

 

Erstellt von der BZ Martin Ilgen 19.09.2024

Schach 11.09.2024

Noch viel Sand im Getriebe beim TV Borken

Den Saisonstart verpatzt hat am vergangenen Wochenende der TV Borken. Sowohl für Borken I als auch für Borken III kam es zu einer Niederlage. Besonders die Niederlage von Borken I schmerzte doch sehr, trat Gegner Emsdetten doch mit mehreren Ersatzspielern im Westmünsterland an, während Borken I in Bestbesetzung antrat. An den Brettern 5-8 lief an diesem Tag jedoch gar nichts zusammen, alle 4 Partien dort gingen nach Borkener Fehlern verloren. Besser lief es an den vorderen Brettern 1-4. Ein Remis für Philipp Schulze-Schwering und Siege von Klaus Schroer, Marcel Boldrick und David Beckmann bedeuteten in Summe eine 3,5:4,5 Auftaktniederlage. Nun folgt das Gastspiel beim Ligafavoriten Raesfeld I, wo mit so einer Leistung nichts zu holen sein wird.

Noch deutlicher verlor Borken III gegen Heiden IV. Ohne die Stammkräfte Hans-Georg Krämer und Gerhard Küster fehlte dem Team die notwendige Erfahrung. Jürgen Klugstedt und Karin Finke erreichten jeweils ein Remis, die übrigen Partien gingen verloren, so dass am Ende ein 1:5 zu Buche stand.

Tags zuvor hatten die Nachbarvereine zum traditionellen „Cup der guten Hoffnung“ beim TV Borken gastiert. Im Saal Zwölf26des Rathauses wurde die Saisoneröffnung mit einem Freundschaftswettkampf der Vereine aus Bocholt, Heiden, Südlohn und Borken gefeiert.

Mit 6 Punkten aus 9 Partien gewann Südlohn das Turnier knapp vor Borken (5,5), Heiden (3,5) und Bocholt (3). Für Borken gewannen Klaus Schroer, Philipp Schulze Schwering, David Beckmann und Ralf Klüppel ihre Partien. Marcel Boldrick, Sebastian Schmitt und Tom Heisterkamp spielten Remis.

Auch auf Nicole Möllmann (links) und Sarah Milsom-van de Loecht (Mitte) hätte der TV Borken in den ersten beiden ursprünglich angesetzten Saisonspielen am 7. und 14. September verzichten müssen. Nun aber geht‘s für den Oberliga-Aufsteiger erst am 22. September gegen den VfL Rheinhausen los.

Handball 03.09.2024

TV Borken hat’s nicht eilig beim Oberliga-Comeback

Damen-Handball: Die Liga legt am 7. September los, der Aufsteiger aber erst zwei Wochen später

 

Sechs Jahre nach dem Abstieg spielen Borkens Damen am 7. September endlich wieder Oberliga-Handball. Denkste! Trainerin Eva Westheider sagt zwar: „Wir sind in der Vorbereitung im Soll, machen gute Fortschritte.“ Der Aufsteiger hat’s aber nicht wirklich eilig und steigt erst am offiziellen dritten Spieltag in den Punktspielbetrieb ein. Und das hat seine Gründe.

 

BORKEN. Borkens – laut Spielplan – Gegner Nummer eins, der TV Lobberich, hatte seine Mannschaft erst aus der Oberliga zurückgezogen, nachdem deren Spielplan bereits fix war. Also hat der Aufsteiger am ersten Spieltag keinen Gegner – und spielfrei. Und weil absehbar ist, dass der TV Borken eine Woche später aufgrund einer Reisewelle personell der Schuh arg drücken wird, fragte Westheider beim ATV Biesel, dem Gegner Nummer zwei, vorsichtig nach, ob eine Spielverlegung möglich sei. „Ich traf da auf offene Ohren. Biesel hat dann nämlich dasselbe Problem mit einigen Urlauberinnen“, berichtet die Aufstiegstrainerin von einem angenehmen Kontakt mit dem Klub aus Mönchengladbach. Ein neuer Termin war schnell gefunden: Versäumtes nachgeholt wird nun am 27. Oktober, wenn der Rest der Liga dann noch in der Herbstferien-Pause steckt.

Test-Niederlage gegen das Team des Ex-Trainers

Als XL-Spätstarter werden Borkens Damen also erst am 22. September daheim gegen den VfL Rheinhausen zu ihrer Oberliga-Jungfernfahrt in diesem Jahrzehnt aufbrechen und wollen dann das Feld von hinten aufrollen. „Das wird schon“, gibt sich Westheider dahingehend zuversichtlich und ruft dabei mental ihre Eindrücke vom Leistungsstand ihres Teams in der Saison-Präparierung ab. Inklusive der Tests. Nummer eins erfolgte Ende Juli nach der TrockentrainingPhase und zum ersten Mal mit dem Ball in der Hand gegen den BSV Roxel. Gegen den Münsteraner Klub von Borkens Ex-Trainer Jörg Levermann unterlag Borken, ehe den Verbandsligist HCTV Rhede knapp geschlagen wurde und der TV Borken gegen dem Oberligisten PSV Recklinghausen unterlag. Als (vorerst) letzter Sparringspartner stellte sich am vergangenen Sonntag die HSG Haldern-Mehrhoog-Isselburg zur Verfügung. Den Verbandsligisten konnte der TVB am Abend eines ganzen Trainingstags in Schach halten und siegte klar.

„Ich möchte auch anderen Selbstvertrauen geben. Das fehlt einigen“

„Ich habe viel ausprobiert“, berichtet Westheider, die in den Tests genauestens darauf achtete, dass entweder Esther Langenhoff oder Sarah Milsom-van de Loecht auf dem Feld steht. Und nicht die beiden absoluten Leistungsträgerinnen gleichzeitig. Westheider will die Verantwortung breiter verteilen. Sie will, dass ihr Team unausrechenbarer für die Gegner wird. „Und ich möchte auch anderen im Team Selbstvertrauen geben, wenn‘s schnell in Richtung gegnerisches Tor geht. Das fehlt einigen“, so siw Trainerin. Und noch ehe sich dann in der ersten September-Hälfte ein halbes Dutzend Akteurinnen aus dem Training in den Urlaub verabschieden, sollen der Mannschaft dann nach der Vorstellung der Trainerin alle Abläufe und Mechanismen in Fleisch und Blut übergegangen sein. Damit’s mit der Aufholjagd des Nachzüglers ab Ende September tatsächlich was wird.

Erstellt von der Borkener Zeitung - Martin Ilgen 27.08.2024

RSG 27.08.2024

Westfälische Talentsichtung in Paderborn

Die diesjährige westfälische Talentsichtung der Kinderklassen fand  in Paderborn statt. Fünf unserer jüngsten Gymnastinnen und eine Gruppe haben sich für diesen Wettkampf qualifiziert und konnten nun auf dieser höheren Wettkampf-Ebene ihr Können zeigen.
Die Gruppe des TV Borken mit Tilda Hüttemann, Nora Jünck, Emma Klein-Thebing, Lena Miszewska, Gaida Pifferi und Emily Rosenthal zeigte sich an diesem Tag sehr nervös und hatte ein paar Reifenverluste. Am Ende reichte es aber doch noch für einen tollen 3. Platz.
Pauline Künstler zeigte in der Kinderleistungsklasse 7 Jahre ihre Übung ohne Handgerät. In einem großen Teilnahmefeld belegte sie den 9. Platz. Für sie war es der erste Wettkampf auf Westfaleneben.
In der Kinderleistungsklasse 8 Jahre präsentierte Anna Sattelmeier sich sehr sauber und sicher. Ohne große Fehler kam sie durch ihre beiden Übungen. Sie schaffte den Sprung auf das Treppchen und ergatterte Bronze. Stolz nahm sie die Medaille entgegen. Elisa Vitkovskaja zeigte ebenfalls tolle Übungen und wurde mit dem 10. Platz belohnt.

Bei den 9-Jährigen zeigten Lotte Künstler und Lisann Liebert ihre Übungen ohne Handgerät, mit dem Ball und die Pflichtübung mit den Keulen. Lisann konnte ihre Leistung leider an dem Tag nicht abrufen und erturnte sich den 17. Platz. Lotte zeigte 3 sehr saubere Übungen, belegte am Ende den 12. Platz. Zum 4. Platz lagen jedoch nur 3. Punkte, sodass sie sehr stolz auf ihre Leistung sein kann.

TV Borken 26.08.2024

Dieter Stegger (Handball) ist Schützenkönig der St. Johanni Bürgerschützen, Borken.

Dieter Stegger ist neuer König der Borkener St.-Johanni-Bürgerschützen. Er hatte am Ende eines dramatischen Dreikampfs die Nase knapp vorn und setzte sich mit dem 371. Schuss um 16.50 Uhr gegen die anderen beiden Anwärter Markus Tunholt und Marc Lichte durch. Königin an Steggers Seite ist Petra Greving.

Beim Krönungsball am Montagabend war der TV Borken mit Handballern, aber auch vom Abteilungs- und Gesamtvorstand gut vertreten.

 

Pickleball 16.08.2024

Neue Sportart beim TV Borken

Tennis, Tischtennis, Badminton - PICKLEBALL mixt diese drei Sporarten

Pickleball kombiniert Gemeinschaftserlebnis und Spaß mit einfachen Regeln. Gespielt wird in Einzel- oder Doppelformation mit einem gelöchertem Kunstoffball, der mit einem Paddleschläger ins gegnerische Feld gespielt wird. Dabei wird wie beim Tennis oder Badminton über ein Netz gespielt, nur ist es viel tiefer. Die Spielgeschwindigkeit ist moderater als beim Tennis. Der Ball soll möglichst so über das Netz geschlagen werden, dass der Gegner oder die gegnerische Mannschaft nicht mehr kontern kann.

Das tolle daran: man lernt es superschnell. Meist innerhalb von 15 Minuten. Das Paddle auf Grund des kurzen Griffs leichter zu handhaben, als ein Tennis- oder Badmintonschläger. Das macht Pickleball interessant für alle Altersgruppen.

Training-/Spielzeit ist am Mittwochabend 20:30 - 22:00 Uhr in der Doppelturnhalle im Trier