
Änderung Öffnungszeiten der Geschäftsstelle
Ab dem 11. Mai 2026 ändern sich die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle.
Dienstag 10:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag 10:00 - 12:00 Uhr
Freitag 15:00 - 17:00 Uhr
In der Woche vom 04. Mai bis 08. Mai ist die Geschäftsstelle nur sporadisch besetzt.

Abnahme Sportabzeichen Nichtmitglieder
Für die Abnahme des Sportabzeichens wird für Nichtmitglieder eine Gebühr erhoben:
Erwachsener 10€
Kind 5€
Familie 20€

Spielte stark auf und erzielte 14 Tore: Frederik Gesing
TV Borken tanzt die HSG Wesel aus
Der TV Borken verabschiedete sich mit einem beeindruckenden 39:36-Sieg gegen die HSG Wesel aus dem April. Das Spiel am Donnerstagabend war geprägt von schwungvollen Offensivszenen und einer immer deutlicheren Führung der Borkener.
Besser hätten sich die Handballer vom TV Borken wohl kaum aus dem April verabschieden können. Mit einem beeindruckenden Erfolg bestätigte der Verbandsligist am Donnerstagabend vor eigenem Publikum seine gute Form und ließ mit der HSG Wesel beim 39:36 (21:21) den Tabellendritten stolpern.
Die Borkener sahen dabei dem Duell mit ihrem Ex-Coach Sven Esser entgegen, der nun für die Weseler verantwortlich zeichnet – zumindest in der Theorie. Denn Esser fehlte auf Seiten der HSG und wurde am Spielfeldrand entsprechend vertreten. „Darauf hatten wir uns natürlich gefreut“, kommentierte Essers Nachfolger Christian Summen das potenzielle Wiedersehen, „wir hätten ihm gerne gezeigt, wie sich die Mannschaft in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat.“
Erinnerungen ans Hinspiel
Darüber hinaus kamen auf Borkener Seite Erinnerungen ans Hinspiel auf, als der TV Borken mit der HSG eine Halbzeit lang mithielt, dann jedoch den Kontakt abreißen lassen musste. „Sven Esser äußerte damals, dass er wusste, dass wir das Tempo nicht dauerhaft mitgehen würden“, so Summen weiter, der auch diesmal zunächst einen ähnlichen Spielverlauf wahrgenommen hat, „das war für uns in diesem Spiel die perfekte Motivation.“ Denn anstatt sich abschütteln zu lassen, lieferten die Borkener gegen den favorisierten Gast mächtig ab.
Schon in den ersten 30 Minuten ging‘s hin und her, sodass die Partie zunächst von schwungvollen und energischen Offensivszenen geprägt war. Nur selten wurden Angriffe geduldsam aufgebaut – vielmehr suchten beide Teams schnell den Weg zum Tor und wussten entsprechende Lücken in der Defensivkette des Konkurrenten zu reißen.
„Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“
„Wesel hat vorne natürlich Qualität“, äußerte sich Summen mit Blick auf die HSG, die insbesondere von ihren erfahrenen Akteuren im Rückraum lebte und die zunächst die Führung übernahm. Beim 11:16-Rückstand (18.) nahm Summen eine Auszeit, fand jedoch offenbar die richtigen Worte: Der TV Borken zeigte sich entschlossen, egalisierte den Rückstand bis zur Pause und wusste danach zu überzeugen.
Während Sven Boeger im Tor einige Paraden lieferte und Wesel zu Fehlern gezwungen wurde, hielten die Borkener um den stark aufspielenden Frederik Gesing (14 Tore) das Tempo beständig hoch und erspielten sich so eine immer deutlichere Führung (37:32/56.). In den Schlussszenen zeigte sich das Summen-Team dann clever und brachte den Sieg so über die Ziellinie. Summen: „Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“
TV Borken: Boeger, J. Gesing (1), F. Gesing (14), Weck, Ebbing, Gäbler, Wienand (8), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (2), Dahlhaus (4), Frese, Stegger (1), Wansing (3), Wiechmann (2)

Nicht zu stoppen: Mit 17 Treffern war Esther Langenhoff die Matchwinnerin beim Borkener Sieg gegen den SSV Gartenstadt.
Borkener Pflichtsieg gegen den SSV Gartenstadt
Eine durchschnittliche Leistung reichte am Samstagabend der Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken, um sich problemlos gegen den SSV Gartenstadt durchzusetzen.
Die beste und wichtigste Erkenntnis des 23. Spieltags in der Oberliga war aus Borkener Sicht, dass den TV-Handballerinnen ein weiterer Sieg gelungen ist. Wirkliche Probleme bereitete den Blau-Weißen das Heimspiel gegen den SSV Gartenstadt am Samstagabend nicht, letztlich stand für die Sieben von Trainerin Eva Westheider ein ungefährdeter 33:25 (16:8)-Erfolg. Hierfür genügte den Kreisstädterinnen eine eher durchschnittliche Leistung – aus sportlicher Sicht hatte die Partie für den TVB keinen echten Mehrwert.
„In gewisser Weise haben wir uns dem spielerischen Niveau angepasst.“
TVB-Trainerin Eva Westheider
„Wir haben die Punkte, das ist für uns das Wesentliche“, brachte Westheider es nach dem Schlusspfiff entsprechend auf den Punkt. Denn die Übungsleiterin wusste: Es war nicht die beste Leistung, die ihre Schützlinge gegen den Ligavorletzten aufs Parkett brachten. „In gewisser Weise haben wir uns dem spielerischen Niveau angepasst“, ergänzte die 37-Jährige, „dem Team war deutlich anzumerken, dass es für uns in den verbleibenden Partien kaum mehr um etwas geht. Das ist sicherlich ein Punkt, den wir für die kommenden Wochen aufgreifen müssen.“ Schnell kristallisierte sich im Duell mit dem SSV heraus, dass die Punkte wohl auf das Borkener Konto wandern sollten. Schließlich erwischten die Gastgeberinnen einen Start nach Maß, setzten sich in Windeseile auf 6:0 ab (7.) und stellten den Konkurrenten aus Krefeld schon frühzeitig vor gehörige Probleme. Angeführt von einer glänzend aufgelegten Esther Langenhoff, die insgesamt 17 Tore erzielte, und Kira Walkenhorst, die mit einigen Paraden zwischen den Pfosten zu überzeugen wusste, fiel es den Borkenerinnen verhältnismäßig leicht, sich einen klaren Pausenvorsprung zu erspielen.
Heimsieg nie in Gefahr
So konnten die Blau-Weißen es sich in den zweiten 30 Minuten erlauben, munter durchzuwechseln und die Spielzeiten gleichmäßig zu verteilen. Darunter litt der Spielfluss auf Seiten des TVB zwar zeitweise, der sich manch einen Ballverlust und Fehlwurf leistete – in Gefahr geriet der Heimerfolg aber nicht mehr. Denn in den richtigen Momenten zogen die Borkenerinnen das Tempo wieder in entscheidendem Maße an und stellten den neunten Saisonsieg sicher.
TV Borken: Walkenhorst; Honderboom, Möllmann (1), Tepferd (4), Kramer (1), Brands (1), Heidt, Finke (1/1), Stroick, Meier (1), Langenhoff (17/7), M. Hörnemann (7), Spangemacher
von Sebastian Helmke BZ 26.04.2026

Mehr als 160 Starter beim 8. Borkener Jugendopen
Mehr als 160 Kinder und Betreuer, die beim 8. Borkener Jugendopen mitspielten, dazu Eltern, Großeltern und Ehrenamtliche aus vielen Schachvereinen NRWs, den angrenzenden Bundesländern sowie den Niederlanden reisten am vergangenen Samstag nach Borken, um beim gastgebenden TV Borken die besten Schachspieler zu ermitteln. Gespielt wurde Schnellschach mit einer Bedenkzeit von 13 Minuten je Spieler zzgl. 2 Sekunden pro gemachten Zug. Nachdem sich die Anfangsaufregung gelegt hatte, spielten alle ein konzentriertes und faires Turnier und die Zuschauer bekamen durchaus interessante und spannende Matches zu sehen. Schon bei den jüngsten Spieler*innen in der U8 wurde häufig richtig stark Schach gespielt und bis ins Endspiel um den Sieg gerungen. Konstantin Kaesewinkel von der SC Weiße Dame Borbeck war bei den Jüngsten nicht zu schlagen und gewann souverän mit 6,5 Punkten aus 7 Partien. In den anderen Altersklassen wurden 9 Runden gespielt. In der U10 gab es dabei ebenfalls einen souveränen Sieger Elias Röös von der SV Mülheim-Nord gewann alle 9 Begegnungen. Malte Olthoff vom TV Borken wurde bei 33 Teilnehmerinnen in der Altersklasse guter Vierzehnter, stark spielte auch Kirsten Enck und wurde mit 4 Punkten Sechsundzwanzigste. Elias Saidi holte bei seinem ersten großen Turnier 3 Punkte und belegte Rang 29. In der U12 behielt ebenfalls der SV Mülheim-Nord die Oberhand. Aaditya Panickerkandy siegte mit 8/9. Starker 6. wurde hier Paul Ernsten vom TV Borken mit 6 Punkten, Vincent Hoffs wurde Zwölfter, sein Bruder Artur Hoffs belegte Platz 22 und Junis Saidi erreichte Rang 35. Der Sieg in der U14 ging an Philipp Allen vom SV Erkenschwick. Im dicht gedrängten Verfolgerfeld tummelten sich auch Hannes Althoff (6 Punkte), Hermann Finke (5,5 Punkte) und Jasper Althoff (5,5 Punkte). In der U16 feierte der SV Erkenschwick gleich einen Doppelerfolg Luka Schwitkowski gewann vor Robin Schulz und auch in der U18 behielten die Erkenschwicker mit Nico Rychlak die Oberhand. Borkens Krzysztof Grobelny wurde in dieser Altersklasse Zehnter. Trotz der Dominanz der großen Ruhrgebietsvereine blickte Borkens Jugendwart und Turnierleiter Klaus Schroer zufrieden auf die Leistung seiner Schützlinge und freute sich, dass der TV Borken mit 11 Starter*innen eine große Mannschaft stellte. Bereits ausgesprochen wurde die Einladung zum 9. Borkener Jugendopen im kommenden Jahr.

Übernehmen Verantwortung beim TV Borken: (hinten von links) Andreas Brill, Guido Kutsch und Michael Kuth sowie (vorne von links) Michael Heistermann, Jutta Brands, Claudia Böger und Wilfried Kersting
Jahreshauptversammlung des TV Borken
Die Jahreshauptversammlung des TV Borken brachte Veränderungen mit sich: Nach neun Jahren wurden die Mitgliedsbeiträge erhöht. Zudem gab es personelle Wechsel im Vorstand, darunter die Nachfolge von Geschäftsführer Michael Heistermann durch Johannes Finke.
Steigende Mitgliederzahlen, neue Sportangebote, solide Finanzen und attraktive Veranstaltungen in 2025: Bei der Jahreshauptversammlung des 104-jährigen Vereins stellte Klubchef Wilfried Kersting einen sehr guten Ist-Zustand des TV Borken fest – und eine ebenso positive Perspektive.
Na klar: Besonderes Highlight in 2025 war das Handball-Event im Juli. Die Duelle der Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf und TBV Lemgo sowie das Spiel zwischen Hannover-Burgdorf und dem Verbandsligisten TV Borken sorgten für volle Hallen. Neue Sportangebote sollen etabliert werden – wie Pickleball, Männerfit und Bewegungsspiele. In der Handball-Abteilung hat sich die Mannschaft der inklusiven Glücksliga gebildet. Kinder mit und ohne Einschränkungen treiben in der gemeinsam Sport.
Erhöhung der Mitgliedsbeiträge
Doch auch Kostensteigerungen in allen Bereichen gehen am TV Borken nicht spurlos vorbei. Drum wurde nach neun Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Einstimmig.
Eine Geschlossenheit, die sich auch bei den Wahlen ausdrückte. Satzungsgemäß stand dabei nur ein Teil des Vorstands zur Wahl. Während der zweite Vorsitzende Guido Kutsch im Amt bestätigt wurde, schieden Geschäftsführer Michael Heistermann und Sportwart Arnd Rosenbach aus ihren Ehrenämtern aus. Heistermann wird durch Johannes Finke ersetzt, neuer Sportwart ist Michael Kuth. Als Kassenprüfer wurden Michael Heistermann und Ralf Klüppel neu in dieser Funktion gewählt. Allesamt ohne Gegenstimme.
Dankende Worte beendeten die Zusammenkunft im Rathaus. Guido Kutsch richtete die in einer launigen Laudatio an Michael Heistermann – nach seiner 18-jährigen Geschäftsführer-Tätigkeit. Für ihren langjährigen Einsatz in der Geschäftsstelle des Vereins danke derweil Wilfried Kersting Jutta Brands – und verabschiedete sie. Ihre Aufgabe übernimmt Yvonne März.

TV Borken präsentiert sich stark bei NRW Turnieren
Die Qualifikation für Turniere auf NRW Ebene – für den TV Borken eine rare Auszeichnung und Belohnung für eine besondere Saison – gelang in diesem Jahr gleich mehreren Spielern und Teams. So reisten die Senioren nach dem Gewinn des Bezirkspokals zu den Spielen im NRW Pokal nach Rheinhausen. Erster Gegner war hier der SV Waltrop, der im Ligabetrieb in der NRW Klasse und somit eine Liga höher als die Borkener beheimet ist. Der TVB musste Philipp Schulze Schwering ersetzen, doch deutlich ersatzgeschwächter ging Waltrop in den Wettkampf. Klaus Schroer verwickelte seinen Gegner in eine seltenen Eröffnungsvariante. Hier kannte sich der Borkener deutlich besser aus, erreichte einen großen Vorsprung bei der Bedenkzeit und gewann seine Partie sicher. Marcel Boldrick verteidigte sich gegen die Attacken seines Gegners und erreichte durch ein Dauerschach genauso ein Remis wie David Beckmann, der eine stets ausgeglichene Stellung ins Unentschieden überführte. Christian Farwick übernahm im Mittelspiel die Initiative und nutze den Druck zum Gewinn von mehreren Bauern. Mit seinem Sieg im Turmendspiel mit 3 Mehrbauern setzte er den Schlusspunkt zum überraschend ungefährdeten Borkener 3:1 Erfolg. In der nächsten Runde war mit dem SV Mülheim-Nord dann der größte Schachverein in NRW der Borkener Gegner und gleichzeitig Endstation. Auch wenn die Mülheimer ihre in der 2. Bundesliga spielenden Titelträger aus der ersten Mannschaft nicht ans Brett brachten, war Borken an jedem Brett Außenseiter. 2 Remis von Philipp Schulze Schwering und Marcel Boldrick brachten zumindest einen Achtungserfolg, verhinderten aber nicht das Ausscheiden mit 1:3.
Zeitgleich war Borkens U14 Nachwuchs bei den NRW U14 Mannschaftsmeisterschaften am Start, die an einem Tag im Schnellschach ausgetragen wurden. Hier erkämpfte sich das Borkener Team einen starken 8. Rang unter 15 Mannschaften. Herausragend spielte an diesem Tag Jasper Althoff, der 5 Punkte aus 6 Partien holte. Hannes Althoff spielte ebenfalls erfolgreich und holte 3,5 Punkte aus 6 Partien. Hermann Finke bekam es am Spitzenbrett mit sehr starker Konkurrenz zu tun, so dass 2,5 Punkte aus 6 Runden ebenfalls eine starke Bilanz waren.
Eine Woche zuvor fanden in den Osterferien eine Woche lang die NRW Jugendeinzelmeisterschaften in der Jugendherberge Wolfsberg in Kranenburg statt.
Mit Paul Ernsten und Vincent Hoffs in der U12, Hermann Finke in der U14 sowie Hannes & Jasper Althoff in der offenen Meisterschaft hatte der TV Borken gleich 5 Teilnehmer am Start. Zudem unterstützten Klaus Schroer und Philipp Schulze Schwering die Teilnehmer*innen aus dem Münsterland als Betreuer und Coach.
In der U12 belegten Vincent und Paul die Plätze 23 und 24. Das direkte Duell zwischen den beiden TVB-Nachwuchsspielern konnte Paul für sich entscheiden, im Endtableau lag Vincent jedoch mit 2,5 Punkten knapp vor Paul, der 2 Punkte sammelte. In der U14 belegte Hermann am Ende einen guten 14. Platz mit 3 Punkten. Stark spielte Hannes Althoff in der offenen Meisterschaft aller Altersklassen. Mit 4,5 Punkten aus 7 Runden wurde er Sechzehnter unter den 59 Teilnehmer*innen, sein jüngerer Bruder Jasper erzielte 3,5 Punkte und belegte Platz 30.

Mit einem Offensivfeuerwerk aus der Pause: Anneli Finke und der TV Borken.
Tore satt: TV Borken düpiert den Tabellendritten
Mit einem wahren Offensivfeuerwerk haben sich die Handballerinnen des TV Borken aus der Osterpause zurückgemeldet und sind auf fulminante Weise zum nächsten Saisonsieg marschiert. Das 45:36 (22:19) gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade bot durch eine Vielzahl an Treffern nicht nur einen hohen Unterhaltungswert, sondern entsprach auch einer der torreichsten Partien der bisherigen Oberliga-Saison. Dass dabei auch noch der Tabellendritte aus Dinslaken düpiert wurde, rundete die Sache aus Borkener Sicht ab.
„Gefühlt war es eine Partie ohne Abwehr“, schmunzelte Borkens Trainerin Eva Westheider nach dem Schlusspfiff über das Resultat, „mit dem Defensivwert waren wir daher vielleicht nicht ganz so zufrieden. Dafür lief es im Angriff aber richtig rund.“ Dabei trotzten die Gastgeberinnen der HSG ab der ersten Spielminute und boten eine äußerst temporeiche Partie ohne viel Geschnörkel. Immer wieder schalteten der TVB nach Ballgewinnen schnell um und suchte zielstrebig den Weg zum gegnerischen Gehäuse – meist mit Erfolg.
Vor allem aus dem Rückraum effizient
Die Gastgeberinnen präsentierten sich gerade aus dem Rückraum effizient, konnten sich allerdings auch ein ums andere Mal durch die Abwehrkette der Hiesfelder kämpfen und Lücken reißen. Die Gäste verloren indes mit zunehmender Spieldauer spürbar die Lust an der Partie. Lediglich in der Anfangsphase wurde die HSG ihrer klaren Favoritenrolle gerecht, als zunächst ein 1:4 stand (4.), der Rückstand seitens der Borkenerinnen bis zum Pausenpfiff aber in eine eigene Führung umgemünzt werden konnte. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Borken die Schlagzahl merklich, zog binnen zehn Minuten auf 33:23 davon (40.) und ebnete somit den Weg zum Heimsieg.
Mit diesem weiß das Westheider-Team den eigenen Mittelfeldplatz zu festigen. Darüber hinaus ist der Klassenerhalt den Kreisstädterinnen auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Westheider: „Wir sind stolz auf diese Leistung, das gesamte Team hat bewiesen, welches Potenzial in ihm steckt.“
TV Borken: Südholt, Hoevelbrinks (4), Honderboom, Möllmann, Tepferd (3), Kramer (3), Meier (2), L. Hoernemann (2), Finke (4/1), Stroick (3), Thomzik (1), Pass, Langenhoff (11/1), Nondorf (5), M. Hoernemann (7).
erstellt von Sebastian Helmke BZ 12.04.2026

Jetzt durchstarten: Sportabzeichen beim TV Borken!
Ab dem 22. April 2026
Der TV Borken lädt ab dem 22. April 2026 wieder alle Sportbegeisterten herzlich ein, jeden Mittwoch außerhalb der Schulferien von 17:00 bis 19:00 Uhr das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben. Das engagierte Sportabzeichen-Team freut sich auf zahlreiche Teilnehmende, die auf dem Rasenplatz in der NETGO-Arena im Sportpark Trier ihre Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination unter Beweis stellen möchten. Egal ob Anfänger oder Geübte – auch Nichtmitglieder sind jederzeit willkommen! Für die Raddisziplinen (20-Kilometer-Ausdauer und 200-Meter-Sprint) stehen mit dem 27. Juni und dem 5. September zwei zusätzliche Termine bereit. Treffpunkt ist jeweils der Parkplatz Werk 2 (Marbecker Straße).

Probetraining in der Abteilung RSG
Du bist zwischen 6-9 Jahre alt und hast Lust Rhythmische Sportgymnastik auszuprobieren, dann komm doch gerne vorbei! Vielleicht hast du auch schon etwas Vorerfahrung durch Ballett oder Tanzen? Dann bist du hier definitiv richtig ;)
Wir suchen neue Gymnastinnen in der Leistungsgruppe. Dies bedeutet 2-3 Mal die Woche für 1,5-2 Stunden Training, plus Wettkämpfe. Alles weitere erfährst du spätestens am 18.04.2026 in der Mergelsbergahlle.

Marcel Boldrick machte mit seinem Sieg gegen Rheine den 4,5:3,5 Mannschaftserfolg perfekt.
Klassenerhalt rückt nach 4,5:3,5 Erfolg in Rheine näher
Aufgrund des Erreichens des NRW Pokal musste der TV Borken nun die zeitgleich angesetzte 8. Runde in der Regionalliga vorziehen. Beim Gastspiel in Rheine sollten dabei wichtige Punkte zum Klassenerhalt gesammelt werden. Zunächst startete der Wettkampf mit 2 frühen Remis. Christian Farwick und Philipp Schulze Schwering nahmen die Remisangebote ihrer Kontrahenten an. Ein Patzer von Sebastian Schmidt brachte dann Rheine in Führung. Er verlor eine Figur und musste die Partie aufgeben. An den anderen Brettern waren zu diesem Zeitpunkt keine Vorteile für Borken zu erkennen, aber diese erkämpfte sich das Team dann zusehends. Ralf Klüppel konnte seinen Gegner auf einer offenen Turmlinie unter Druck setzen und münzte dies in Materialgewinn und den 2:2 Ausgleich um. David Beckmann gewann nach und nachmehrere Bauern und entschied dann das Endspiel mit 3 Mehrbauern trotz ungleichfarbiger Läufer für sich. Ein wichtiges Unentschieden holte dann Ersatzspieler Jürgen Goos, nachdem sein Gegner zunächst noch das Remisangebot des Borkeners abgelehnt hatte. Jürgen Goos kam mit den schwarzen Figuren zunächst etwas passiver ins Mittelspiel, konnte sich mit zunehmender Spieldauer trotz knapper Bedenkzeit immer mehr vom Druck seines Gegners befreien. Am Ende startete er einen Angriff auf den gegnerischen König, den sein Gegner mit einem Dauerschach ins Remis abwehren musste. Für die Entscheidung zugunsten des TV Borken sorgte dann Marcel Boldrick. Er gewann im Mittelspiel einen Offizier und nutzte diese Mehrfigur im Turmendspiel mit etwas Mühe schließlich zum Partiegewinn und zur Entscheidung im Mannschaftskampf für Borken. Direkt im Anschluss gab Klaus Schroer seine Partie in einem inzwischen aussichtslosen Bauernendspiel zum 4,5:3,5 Endstand für Borken auf. Nun heißt es abwarten, bis die anderen Mannschaften den Spieltag abgeschlossen haben. Ggf. ist dann der Abstieg schon verhindert, oder es ist noch ein Punktgewinn am letzten Spieltag gegen Emsdetten erforderlich . Bereits abgeschlossen hat die Saison der TV Borken III. Gegen Rochade Emsdetten IV konnten nur die Senioren im Team punkten. Gerhard Küster gewann seine Partie, Ortwin Silla spielte Unentschieden.

Westfälische Meisterschaften in Friedrichsdorf
Am vergangenen Wochenende fanden die Westfälischen Meisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik in Friedrichsdorf statt. Hierfür mussten sich die Gymnastinnen des TV Borken im Vorhinein qualifizieren.
Am Samstag ging Lotte Künstler und Amalia Bäcker an den Start in der Altersklasse 11-12 Jahre. Sie zeigten beide ihre Übung ohne Handgerät, eine mit Ball und eine mit Keule.
Beide konnten nicht ganz ihre Leistung aus dem Training abrufen, sodass Amalia nur auf Platz 17 landete und Lotte Platz 18 belegte.
Jasmin Tüselmann startete in der Altersklasse 16+ Level B. Sie zeigte ihre Übung mit dem Reifen, dem Ball und dem Band und erturnte sich insgesamt 43,800 Punkte und belegte einen guten 7. Platz.
Sonntags ging es weiter mit den Gruppen. Hier konnten sich Julia Hutmacher, Lara Nattefort, Marlene Hüppe, Janne Gasseling und Inna Pjatkow nach dem Gautitel auch den Westfalentitel sichern. Sie gewannen die Goldmedaille mit 16.10 Punkten und fahren weiter zum Deutschland-Cup.
Tilda Hüttemann, Nora Jünck, Emma Klein-Thebing, Lena Miszewska, Gaida Pifferi und Emily Rosenthal zeigten eine Übung mit fünf Bällen. Sie sicherten sich die Bronzemedaille.
In der Altersklasse 12A turnte Veronika Balabanic. Sie zeigte eine Übung ohne Handgerät, eine mit Keulen, eine mit dem Band und eine mit dem Ball. Leider verpasste sie knapp die Qualifikation für die Regionalmeisterschaften und belegte mit 43,900 Punkten den 5. Platz.