
TV Borken - bewegt -
Ein neues Breitensportangebot
Du hast Lust den Alltag zu vergessen und dich sportlich zu betätigen?
Festlegung auf eine Sportart war noch nie dein Ding? Dann bist du hier genau richtig!
Wir bieten dir ein abwechslungsreiches Sportangebot mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Bewegungsspielen.
Neugierig? Dann komm gerne vorbei. Wir freuen uns auf dich.
Wo: Sporthalle der Schönstätter-Marienschule an der Jahnstraße
Wann: montags von 20.30 – 21.30 Uhr
Der Kurs wird geleitet von Marion Höing (ÜBL-C).
Anmeldungen bitte an center@tv-borken.de oder tel. 02861-8949410
Das Angebot startet am 13. April 2026.

Zu selten fanden Marcel Beckmann und der TV Borken gegen die Rheder Abwehr ein Durchkommen.
Für die Borkener Teams setzt es Niederlagen
Für den TV Borken war es ein gebrauchter Samstag. In der Männer-Verbandsliga mussten die Kreisstädter dem Lokalrivalen HCTV Rhede im Derby den Sieg überlassen, während die Borkener Frauen beim Tabellenführer HSV Überruhr chancenlos waren.
Verbandsliga Männer
TV Borken - HCTV Rhede 23:28 (11:13)
Alles war angerichtet für ein Handballspiel der besonderen Art. Vor mehr als 200 Zuschauern lief der TV Borken am Samstagabend im Verbandsligaderby gegen den HC TV Rhede auf. Die Rahmenbedingungen stimmten in einer stimmungsgeladenen Berufskolleg-Sporthalle also – einzig mit der eigenen Leistung konnten sich die Borkener schlussendlich nicht zufrieden geben. Denn anstelle des erhofften Derbysiegs kassierte der TVB ein 23:28 (11:13). „Rhede war an diesem Tag einfach etwas besser, das müssen wir anerkennen“, zeigte sich Borkens Trainer Christian Summen einsichtig, „sie haben sich cleverer angestellt.“
Dabei sollte es jedoch in den 60 durchaus umkämpften Spielminuten nicht bleiben, denn auch in Sachen Biss und Toreffizienz waren die Gäste aus Rhede dem TVB ein Stück voraus. Während sich die Hausherren zwar bemüht zeigten und insbesondere in der Schlussphase nochmal alles in die Waagschale warfen, die vielen Angriffsversuche aber zu oft in Fehlwürfen und Ballverlusten endeten, machte der Gegner die Treffer zum richtigen Zeitpunkt. „Wir waren zeitweise zu weit von unserem Gegner entfernt, kamen nicht so gut in die Zweikämpfe“, so Summen, „nach dem Seitenwechsel haben wir zunächst überhaupt nicht mehr in die Partie gefunden. Das ist am Ende dann einfach zu viel.“
„Rhede war an diesem Tag einfach etwas besser, das müssen wir anerkennen.“
Christian Summen, Trainer des Männer-Verbandsligisten TV Borken
Verlief die Anfangsphase zunächst noch ausgeglichen, wie ein 6:6 nach 13 Minuten belegte, so verbuchte der Gast nachfolgend leichte Vorteile auf dem Hallenparkett und erspielte sich mit Spielwitz und Routine einen knappen Pausenvorsprung. Dieser war auch HCTV-Schlussmann Manuel Mittelmann zu verdanken, der die Borkener mit etlichen Paraden schon in Durchgang eins verzweifeln ließ. Und auch nach der Halbzeitpause sollte sich daran kaum etwas ändern – nur vier weitere Tore erzielte der TVB bis zur 48. Minute und geriet in der Konsequenz mit 15:23 immer in Rückstand. Erst dann berappelten sich die Blau-Weißen nochmal, kamen mit einigen wuchtigen Angriffen immerhin auf vier Tore ran (54.) und bewiesen Moral. Die ganz große Aufholjagd blieb jedoch aus.
TV Borken: Boeger, J. Gesing (2), F. Gesing, Ebbing (2), Wienand (4), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (3/2), Dahlhaus, Frese (2), Schnelting (1), Stegger (2), Wansing (3) und Wiechmann
Oberliga Frauen
HSV Überruhr - TV Borken 38:17 (17:9)
Etwas wahrhaftig Positives aus dieser Partie zu ziehen, dürfte auf den ersten Blick gewiss schwer fallen. Schließlich standen die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken am Samstagabend mit dem Gastspiel bei Spitzenreiter HSV Überruhr vor einer äußerst hohen Hürde und kassierten letztlich ein deutliches 17:38 (9:17), was angesichts der komplizierten Voraussetzungen aus TVB-Sicht den Erwartungen entsprach. Mit nur zehn Spielerinnen war man angereist – die kamen jedoch ihrer Pflicht nach und dürften vor allem mit dem ersten Drittel der Partie gar nicht mal so unzufrieden sein.
Denn: Wenngleich die Anzeigetafel am Ende einen überdeutlichen Heimsieg zugunsten des HSV auswies, der wohl kaum mehr vom Aufstieg in die Regionalliga abzuhalten sein wird, so dürften zumindest die ersten zwanzig Minuten den Essenerinnen nicht wirklich gefallen haben. So wehrte sich der Gast aus Borken mit aller Kraft und hielt bis zum 7:10 den Anschluss (19.). Erst danach – und begünstigt durch eine Verletzung von Leah Baron, die als einzige Torhüterin mitgereist war – zog Überruhr davon. „Wir mussten dadurch eine Feldspielerin ins Tor stellen, haben uns insgesamt vielleicht etwas unter Wert verkauft“, kommentierte Borkens Trainerin Eva Westheider die Partie.
Gerade in den zweiten 30 Minuten taten sich die Blau-Weißen immer schwerer darin, einen echten Offensivdrang zu entwickeln und für weitere Torerfolge zu sorgen. Bea Hövelbrinks, die notgedrungen zwischen den Pfosten aushalf, und ihre Mitspielerinnen verdienten sich nach Ansicht ihrer Trainerin aber in jedem Fall Fleißpunkte. „Wir haben uns bis zum Schluss nicht aufgegeben, sondern gekämpft“, so Westheider. Nun gilt es, schnell einen Haken hinter der Partie setzen und den Fokus auf die kommenden Ligaaufgaben richten
TV Borken: Hövelbrinks (1), Honderboom (1), Tepferd (2), Kramer (1), Brands, Hörnemann (1), Stroick (2), Langenhoff (9/4), Nondorf, Baron
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 06.02.2026

TV Borken überrascht im 4er Pokal und holt den Titel in die Kreisstadt
Eine große Überraschung gelang dem T V Borken mit dem Gewinn des Pokalwettbewerbs im Schachbezirk Borken, traf man im Finale doch auf den SV Südlohn aus der NRW-Klasse. Südlohn reise stark besetzt nach Borken, doch der TV Borken brachte auch seine 4 besten Spieler ans Brett. Obwohl Südlohn nach Wertungszahl an allen Brettern favorisiert war, entwickelte sich ein spannender Mannschaftskampf, bei dem um jeden Vorteil gerungen wurde. So fielen Entscheidungen erst nach der ersten Zeitkontrolle. Aflatun Mamedov setzte Borkens Philipp Schulze Schwering sehr unter Druck und gewann nach einem Figurenopfer erst entscheidend Material und dann auch die Partie. In der Zwischenzeit gewann David Beckmann nach einer Ungenauigkeit seines Gegners Klaudio Kolakovic eine Figur. Diese gab er etwas später wieder zurück, um in ein gewonnenes Endspiel mit 3 Mehrbauern abzuwickeln. Die aussichtslose Stellung gab der Südlohner zum 1:1 Zwischenstand auf. Nach 5 Stunden Spielzeit mussten nun die Partien von Klaus Schroer gegen den Internationalen Meister Bosko Tomic und Marcel Boldrick gegen Dr. Wolfgang Hater die Entscheidung bringen. Wolfgang Hater kam mit deutlichem Vorteil aus der Eröffnung, verpasste dann aber wohl eine schnelle Entscheidung. Dennoch setzte er Borkens Marcel Boldrick im Endspiel unter Druck, bis dieser mit einem Bauernopfer für Entlastung sorgen konnte. Als sich ein Remis abzeichnete, erlaubte der Südlohner seinem Kontrahenten jedoch eine gewinnbringende Springergabel, die Borken mit 2:1 in Führung brachte. Damit musste die Partie an Bret 1 die Entscheidung bringen. Ein Sieg hier hätte den Südlohnern trotz eines 2:2 den Erfolg beschert, da dann die Siege an den Brettern 1 und 2 höher gewertet worden wären als die Borkener Siege an den Brettern 3 und 4. So kämpfte Klaus Schroer gegen IM Bosko Tomic hier ums Remis. Mit einem Bauernopfer gelang ihm die Abwicklung in ein ausgeglichenes Endspiel, in dem der Südlohner keine Gewinnideen entwickeln konnte. Stattdessen ging die Initiative sogar auf den Borkener über, so dass Tomic schließlich in das Remisangebot seines Gegners einwilligen musste.
Nicht so gut lief es für Borken hingegen am 7. Regionalligaspieltag. 3 fehlende Stammkräfte wurden durch die Youngster Hermann Finke, Hannes Althoff und Jasper Althoff ersetzt. Die 3 Nachwuchsspieler machten ihre Sache alle samt gut, Hermann Finke gewann seine Partie, Jasper Althoff spielte Remis, nur Hannes Althoff musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Da die Borkener Routiniers Ralf Klüppel und Philipp Schulze Schwering ihre Partien verloren und Klaus Schroer und Marcel Boldrick nicht über ein Remis hinauskamen reichte der Partiegewinn von David Beckmann nicht und Gronau gewann denkbar knapp mit 4,5:3,5. In den letzten beiden Saisonspielen gegen Rheine und Emsdetten muss nun zumindest noch einmal gepunktet werden, um das Abstiegsgespenst aus Borken zu vertreiben.
Einen deutlichen Sieg konnte hingegen der TV Borken II in der Bezirksoberliga einfahren. Nach einem kampflosen Sieg von Borkens Urgestein Reimund Adam, schraubten Siege von Bernd Leesing, Hermann Finke, Hannes Althoff, Krzysztof Grobelny und Hans-Josef Böing sowie ein Remis von Berthold Rickert das Endergebnis auf 6,5:1,5 in die Höhe.
Schülerinnenmannschaftswettkämpfe Teil B in Coesfeld
Am Samstag fanden die diesjährigen Schülerinnenmannschaftswettkämpfe Teil B in Coesfeld statt. Vom TV Borken gingen insgesamt 6 Mannschaften an den Start. Geturnt wurde in 2 Durchgängen, wobei hier eine Mannschaft im ersten Durchgang den Anfang macht und die restlichen 5 Mannschaften im zweiten Durchgang starteten.
Die Mädchen vom Jahrgang 2015 und jünger zeigten sich in sehr guter Form und belegten nach einer starken Mannschaftsleistung an allen Geräten mit lediglich 0,1 Punkten Rückstand den 4. Platz.
Im zweiten Durchgang gingen für den TV Borken drei Mannschaften im Jahrgang 2017 und jünger an die Geräte und zwei Mannschaften im Jahrgang 2015 jünger. In diesen beiden Jahrgängen war die Konkurrenz ebenfalls sehr stark und die TVB Mächen zeigten sich ebenfalls in Bestform. So konnten sich im Jahrgang 2015 und jünger beide Mannschaften auf dem Podest platzieren. Die erste Mannschaft durfte sich als beste Mannschaft auf den obersten Podestplatz stellen und die zweite Mannschaft in diesem Jahrgang erturnte sich Rang drei.
Bei den jüngeren Turnerinnen war der TV Borken genauso erfolgreich. Hier turnten in zwei von den drei Mannschaften viele jüngere Mädchen aus den Jahrgängen 2019 und 2020. Trotzdem konnten sich diese beiden Mannschaften gegenüber ihrer Konkurrenz durchsetzen und belegten hervorragende Platzierungen mit Rang 8 und 9 von insgesamt 16 Mannschaften. Die erste Mannschaft des TVB schaffte es auch auf das Podest und freute sich über den 3. Platz.
Somit war es insgesamt wieder ein sehr erfolgreicher Wettkampf für die Turnerinnen des TV Borken!

Glücksliga im WDR Aktuelle Stunde
Der WDR berichtete über unsere Glücksligamannschaft in der Aktuellen Stunde Münsterland.
Hier gehtr es zum Bericht.

Simon Stegger (rechts) und der TV Borken fanden zu selten ein Durchkommen.
Halbzeit-Hypothek ist zu hoch
Ihren Einsatz vor eigenem Publikum haben sich die Handballer des TV Borken an diesem Samstagabend gewiss anders vorgestellt. In einer gut besuchten Sporthalle am Borkener Berufskolleg musste sich die Mannschaft von TVB-Trainer Christian Summen den Gästen des TV Schwafheim mit 23:29 (13:20) geschlagen geben – auch eine Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel verhalf nicht zur erhofften Aufholjagd. „Die erste Halbzeit war leider einfach nicht gut von uns“, brachte Summen es nach dem Abpfiff auf den Punkt.
Groß waren die Borkener Hoffnungen darauf, den sechsten Saisonsieg einzuheimsen. Nicht zuletzt die Statistik der Schwafheimer, die bis dato jedes Auswärtsspiel verloren, sollte den Kreisstädtern in die Karten spielen. Allerdings war der TVB gleichermaßen darin gefordert, sich selbst gewissermaßen neu zu erfinden: Personelle Ausfälle zwangen die Summen-Sieben zu positionsgetreuen Umstellungen.
Die Umsetzung gestaltete sich gerade in den ersten 30 Minuten allerdings schwierig, schließlich zeigten sich die routiniert auftretenden Moerser bissig und spielerisch gewitzt. „Sie haben es in manch einer Situation clever gemacht, da hat man durchaus gespürt, dass diese Mannschaft über viel Erfahrung verfügt“, so Summen, dessen Schützlinge gerade in der Defensive Probleme hatten, die Angriffsriege der Gäste in den Griff zu kriegen.
Jona Wansing sieht Rot
Immer wieder fand der Tabellennachbar mit ansehnlichen Spielzügen, aber auch mittels wuchtiger Würfe aus dem Rückraum ein Durchkommen und erzielte so alleine bis zur Pause 20 Tore. Summen: „Das Handicap war dadurch sehr groß.“ Zu allem Überfluss kassierte Jona Wansing eine durchaus strittige Rote Karte und sollte dem TVB damit fortan fehlen.
Positiv aus Sicht der Borkener: Der Verbandsligist steckte trotz aller Widrigkeiten nicht auf, sondern wehrte sich im zweiten Spielabschnitt mit aller Macht gegen die drohende Pleite. „Die Zahlen sprechen ja durchaus für uns, wir haben Halbzeit zwei gewonnen und den Gegner bei neun Gegentoren gehalten“, führte der TVB-Coach aus, „daran sieht man, dass wir das Niveau haben, solchen Konkurrenten Paroli zu bieten.“
Kurzer Moment der Hoffnung
Und tatsächlich gab es nach rund 42 Minuten diesen Moment der Hoffnung, als die Hausherren auf 19:23 verkürzten und den Gast zu einer Auszeit bewegten. Dass daraus nicht mehr wurde, dürfte derweil vor allem dem Kräfteverschleiß geschuldet sein. So nutzte Schwafheim trotz einer Roten Karte gegen Benedikt Weigt (48.) die eigene Klasse, um den Vorsprung souverän ins Ziel zu bringen. Summen: „Wir werden die Partie schnell abhaken und das Gute für uns mitnehmen.“
TV Borken: Boeger, J. Gesing, F. Gesing, Weck (1), Arndt (3), Ebbing, Gäbler (1), Wienand (1), Beckmann (6), M. Reukes, N. Reukes (3/2), Frese (3), Schnelting (1), Stegger (2), Wansing (2)
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 22.02.2026

Teresa Stroick (mitte) und der Oberligist TV Borken erkämpften sich gestern Abend in Ratingen einen Auswärtspunkt.
TVB-Frauen entführen einen Zähler aus Ratingen
Die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken erkämpften sich am Sonntagabend beim Tabellenvierten TV Ratingen einen Teilerfolg. Am Ende stand nach einer torreichen Begegnung ein 33:33 auf der Anzeigetafel.
Zum ersten Mal mussten die Handballerinnen vom TV Borken in dieser Saison die Punkte teilen. Im Gastspiel beim TV Ratingen reichte es für die Sieben von Trainerin Eva Westheider am frühen Sonntagabend zu einem 33:33 (12:14), das Ergebnis sorgte auf Seiten der Borkenerinnen zumindest in bedingtem Maße für Zufriedenheit. „Einerseits war es für uns ein gewonnener Punkt, immerhin haben wir auswärts beim Tabellenvierten gespielt“, befand Westheider, „unmittelbar nach dem Abpfiff hat es sich für uns aber zunächst eher wie ein Punktverlust angefühlt.“
„Einerseits war es für uns ein gewonnener Punkt, immerhin haben wir auswärts beim Tabellenvierten gespielt.“
TVB-Trainerin Eva Westheider
Denn die Partie des Borkener Oberligisten in Ratingen nahm einen wechselhaften Verlauf: Nach einem verhaltenen Start fanden sich die Blau-Weißen auswärts immer besser zurecht und nahmen nicht unverdient eine knappe 14:12-Pausenführung mit in den zweiten Durchgang. „Die Anfangsphase verlief nervös, allerdings haben wir immer wieder mit hohem Tempo agiert und schnelle Antworten auf die Treffer des Gegners gefunden“, so Westheider, deren Sieben somit gute Chancen auf einen weiteren Erfolg haben sollte.
Allerdings „verschliefen“ die Kreisstädterinnen den Wiederbeginn der Partie zunächst, wie Westheider bemängelte. So wussten die Gastgeberinnen aus Ratingen das Spiel binnen neun Minuten in eine eigene 19:16-Führung umzubiegen, weshalb sich der TVB zu einer frühen Auszeit gezwungen sah (39.). Plötzlich stand der erwünschte Punktgewinn auf der Kippe – doch Borken kämpfte sich wieder heran und übernahm pünktlich zur Schlussphase abermals die Führung.
Drei Minuten vor dem Ende spitzte sich das umkämpfte Duell schließlich zu, als das Westheider-Team bereits mit 33:31 führte und dicht vor dem ersehnten Auswärtssieg stand. Allerdings antwortete Ratingen noch einmal – und sorgte damit schließlich für gemischte Gefühle beim TVB.
TV Borken: Hoevelbrinks (2), Honderboom, Möllmann, Tepferd (1), Brands (5), L. Hoernemann (2), Finke (5), Stroick (4), Pass, Langenhoff (12/4), Nondorf, M. Hoernemann (2), Baron.
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 222.02.2026

Beim 29:25-Heimerfolg gegen den VfL Rheinhausen durfte sich Sandra Tepferd zweimal in die Torschützenliste eintragen.
Der TVB-Zug hat keine Bremsen
Mit einem 29:25-Heimerfolg gegen den favorisierten VfL Rheinhausen haben die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken am Samstagabend den Sprung in die obere Tabellenhälfte geschafft.
Die Handballerinnen vom TV Borken bleiben in der Oberliga weiter auf der Überholspur. So zeigten die Blau-Weißen auch am 15. Spieltag eine beeindruckende Leistung und setzten sich verdientermaßen mit 29:25 (18:12) gegen den VfL Rheinhausen durch. Für die Sieben von Trainerin Eva Westheider war es nicht nur eine Bestätigung des Aufwärtstrends – mit dem Erfolg verbesserte sich der TVB auch auf Rang acht und führt mit diesem nunmehr die zweite Hälfte des Tableaus an. „Dass uns Tabellenvierte als Gegner scheinbar liegen, wussten wir ja schon vorher“, schmunzelte Westheider und verwies auf eine interessante Statistik. Immerhin war es schon das vierte Duell gegen einen etwaig platzierten Ligakonkurrenten, das an die Kreisstädterinnen ging. Grundsätzlich läuft es für den Oberligisten schon seit Wochen ziemlich rund, nachdem sich der Saisonstart zunächst noch allzu holprig gestaltete.
„Dass uns Tabellenvierte als Gegner scheinbar liegen, wussten wir ja schon vorher.“
TVB-Trainerin Eva Westheider
„Die erste Halbzeit war stark, insgesamt ist dem ganzen Team ein Kompliment zu machen“, resümierte Westheider, deren Schützlinge sich gegen Rheinhausen schon in den ersten Aktionen bissig und mit der nötigen Konsequenz präsentierten. So fiel es dem VfL immer wieder schwer, die Abwehrkette des TVB zu überwinden. Anders die Borkenerinnen, die aus allen Positionen den Abschluss suchten und den Gegner damit permanent unter Druck zu setzen wussten. Die schnelle 8:3-Führung (12.) entsprach somit keinem Zufallsprodukt und beim Pausenpfiff lag man sogar mit sechs Treffern vorne.
Gegner unnötig stark gemacht
Erst nach dem Seitenwechsel fand sich der Gast aus Duisburg auf dem Parkett nochmal besser zurecht und kam dem TVB sogar bedrohlich nah – nachdem dieser angesichts eines Vorsprungs von acht Toren schon fast wie der sichere Sieger aussah. Jedoch kassierte das Westheider-Team schmerzliche Zeitstrafen und zeigte sich plötzlich fehleranfälliger. „Damit haben wir den Gegner unnötig stark gemacht“, befand die Übungsleiterin des TV, „wir haben uns selbst unter Druck gesetzt und Aktionen zu überhastet abgeschlossen.“
Allerdings kippte die Partie trotz eines knappen 26:24 in der Schlussphase nicht mehr, da sich die Gastgeberinnen im entscheidenden Moment wieder aufzubäumen wussten. So wurde der Sieg über die Ziellinie gebracht.
TV Borken: Spangemacher, Hövelbrinks (4), Honderboom, Möllmann (1), Tepferd (2), Kramer, Brands (1), L. Hörnemann (1), Saltapidas (2), Meier (3), Langenhoff (10), Nondorf, M. Hörnemann (5), Baron
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 06.02.2026

TV Borken entführt Punkte aus Saerbeck
In der 6. Runde der Regionalliga Münsterland reiste der TV Borken zum Tabellenletzten SC Falke Saerbeck. Für die Saerbecker war es wohl die letzte Möglichkeit, Anschluss ans Tabellenmittelfeld herzustellen, doch bei vermutlich 3 Absteigern brauchte auch Borken dringend einen Erfolg. Entsprechend konzentriert gingen beide Mannschaften ans Werk und es entwickelte sich ein spannender Mannschaftskampf. Die ersten Partien, die beendet wurden, endeten mit Punkteteilungen. David Beckmann, Christian Farwick und Hermann Finke nahmen die Remisangebote ihrer Gegner an, da Ihre Angriffsbemühungen nicht entsprechend fruchteten. Marcel Boldrick gelang dann die Führung für Borken. Er tauschte 2 Türme für die gegnerische Dame und ein paar Bauern. Seine Freibauern waren aber so stark, dass sein Gegner keine Verteidigungsmöglichkeit mehr hatte. Nach weiterem Unentschieden durch Jürgen Goos und Ralf Klüppel gelang Saerbeck der Ausgleich zum 3,5:3,5 Zwischenstand. Mannschaftsführer Philipp Schulze-Schwering musste seine Partie aufgeben, da sein Gegner die leichten strukturellen Vorteile im Endspiel geschickt ausnutzte, um seine Bauern Richtung Damenumwandlung vorzudrücken. So musste die Partie am ersten Brett die Entscheidung bringen. In der Zeitnotphase vor der ersten Zeitkontrolle beim 40. Zug gelang Borkens Klaus Schroer mit einer schönen Kombination der Gewinn von 2 Offizieren (Springer und Läufer) für einen Turm. Während der Läufer im Anschluss die eigenen Bauern deckte, konnten Springer und König auf die Jagd nach gegnerischen Bauern gehen. Mangels Chancen zur Gegenwehr gab Saerbecks Spitzenspieler die Partie schließlich verloren, so dass die Borkener denkbar knapp als Sieger die Heimreise antreten konnten. Kompliziert bleibt die Tabellensituation jedoch weiterhin, liegen zwischen dem zweiten und dem vorletzten Tabellenplatz doch nur 2 Mannschaftspunkte.

TV Borken steht im Pokalfinale
Der TV Borken steht im Pokalfinale des Schachbezirks Borken und hat sich so für den NRW Pokal qualifiziert. Mit dem denkbar knappen Ergebnis von 2,5:1,5 gewannen die Borkener das Lokalderby beim benachbarten SV Heiden. Marcel Boldrick setzte an Brett 4 Heidens Jonas Meis unter Druck, so dass dieser viel Bedenkzeit verbrauchte. In Zeitnot verteidigte sich Jonas Meis aber korrekt und konnte so das Unentschieden halten. Auch Klaus Schroer konnte sich am Spitzenbrett optische Vorteile erkämpfen, die aber nicht zum Partiegewinn reichten. Andreas Leidig konnte die Stellung wieder ausgleichen und folgerichtig einigten sich beide auf Remis. David Beckmann lehnte das Remisangebot seines Gegners Alfred Berger hingegen ab. Ein Figurenopfer des Heideners für 2 Bauern brachte dem Heidener jedoch nicht den erhofften Durchbruch. Vielmehr konnte David Beckmann seine Verteidigung konsolidieren und anschließend Bauer für Bauer gewinnen bis er seinen Kontrahenten zur Aufgabe zwang. Philipp Schulze-Schwering versuchte in einem Turmendspiel mit einem Mehrbauern ebenfalls zu gewinnen. Heidens Hermann Wienen verteidigte aber geschickt und konnte durch einen Bauerndurchbruch das Remis erzwingen. Das Unentschieden reichte jedoch nicht, um die Wende im Mannschaftskampf zu erreichen und so trifft Borken nun im Finale auf den favorisierten SV Südlohn.

Anneli Finke machte gegen Lintfort II ein starkes Spiel und verzeichnete insgesamt drei Torerfolge.
Borkener „Traumstart“ ins neue Sportjahr
Einen Jahresstart nach Maß legten am Samstagabend die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken hin. Im Heimspiel gegen den TuS Lintfort II setzten sich die Schützlinge von Trainerin Eva Westheider völlig verdient mit 29:24 (17:10) durch.
Einen Auftakt der Marke „Traumstart“ legten die Handballerinnen vom TV Borken am Samstagabend hin. Das erste Meisterschaftsduell des neuen Jahres brachte dem Oberligisten gleich die nächsten Punkte und den damit verbundenen vierten Saisonsieg. Doch das 29:24 (17:10) gegen den TuS Lintfort II hatte noch mehr zu bieten als nur das positive Ergebnis: So etwa die Erkenntnis, dass die Borkenerinnen einmal mehr mannschaftlich geschlossen zu überzeugen wussten. Unter ihnen befand sich zudem auch Esther Langenhoff, die nach langer Verletzungspause eine gelungene Rückkehr feierte und sich gleich wieder als zusätzliche Verstärkung erwies.
„Wir hatten die Partie und unseren Gegner gut im Griff.“
TVB-Trainerin Eva Westheider
Einzig die ersten zehn Minuten verliefen noch nicht nach dem Geschmack der Borkenerinnen, deren Motor nach der Winterpause einige Zeit benötigte, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. „Da hat die Körpersprache auf unsere Seite noch nicht gestimmt, wir haben zurückhaltend agiert und uns dadurch auch ein paar Fehler geleistet“, so Borkens Trainerin Eva Westheider, die nachfolgend aber eine merkliche Steigerung ihres Teams verzeichnete. „Danach sind wir regelrecht aufgedreht, standen in der Abwehr richtig stark und haben nach vorne ein hohes Tempospiel fahren können. Wir hatten die Partie und unseren Gegner gut im Griff.“
Borkener Zwischenspurt
Über ein 7:6 (16.) zog der Oberligist vor eigenem Publikum schnell auf 16:7 davon (25.) und legte durch die wohl stärkste Phase der Partie schon frühzeitig den Grundstein zum nächsten Saisonsieg. Dieser geriet in der nachfolgenden Spielzeit nicht mehr in Gefahr: Die Defensive des TVB zeigte sich auch nach dem Seitenwechsel konsequent und zweikampfstark, im Angriff wurden derweil auf Seiten der Blau-Weißen die wichtigen Tore gemacht. So konnte Lintfort dauerhaft auf Distanz gehalten werden. Westheider: „Das konnten wir nutzen, um im Spiel viel zu wechseln und allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Es war eine gelungene Mannschaftsleistung, an welcher alle gleichermaßen einen Anteil hatten.“
TV Borken: Hövelbrinks (2), Honderboom (3), Möllmann (3), Tepferd (1), Kramer (1), Brands (1), L. Hörnemann (3), Finke (3), Stroick (1), Meier, Thomzik, Pass, Langenhoff (7/4), Nondorf (1), M. Hörnemann (4),und Baron.
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 11.01.2026


