Johann-Walling-Str. 2, 46325 Borken

Turnen 06.10.2026 20:00

TV Borken glänzt beim Bezirksturnfest 2026

Am Wochenende des 26. und 28. September 2026 stand die Turnhalle des Berufskollegs Borken ganz im Zeichen des Gerätturnens. Der TV Borken nahm mit zahlreichen Turnerinnen an diesem Wettkampf teil und blickt auf ein erfolgreiches Wettkampfwochenende zurück.

Besonders erfreulich aus Sicht des TV Borken waren die herausragenden Einzelleistungen, die belohnt wurden:

  • Silber-Erfolg im Jahrgang 2014: Isabella Glombik sicherte sich mit starken 61,20 Punkten den 2. Platz im Wettkampf 3. Mit Spitzenwertungen am Sprung und am Boden verpasste sie nur knapp des Tagessieg. Ebenfalls stark präsentierte sich Emma Hanns mit einem tollen 8. Platz
  • Vizemeisterin im Jahrgang 2019: Im Wettkampf 8 der jüngeren Nachwuchsturnerinnen lieferte Klara Dönnebrink eine glänzende Vorstellung ab und erturnte sich einen fantastischen 2. Platz

Starke Leistungen in den Top 10:

  • Mara Kerkhoff sicherte sich im Jahrgang 2015 einen hervorragenden 5. Platz
  • Mia Riedel belegte im Jahrgang 2018 den 10. Platz
  • Lea Vornefeld erreichte im starken Jahrgang 2017 ebenfalls den 10. Platz
  • Im jünsten Jahrgang 2020 erreichten Emma Bockenfeld (Platz 5) und Ella Epping (Platz 7) tolle Top-10-Platzierungen

Alle Turnerinnen konnten sehr stolz auf ihre Leistungen sein und sind glücklich und zufrieden nach Hause gefahren.

Tischtennis 06.10.2026

Volle Halle beim Nachwuchs-Training

Die TT-Abteilung ist vor gut einem Jahr in die neue Halle der Schönstätter Marienschule umgezogen. Viele neue Kinder sind jetzt beim Training, und haben Spaß beim Sport. 

Die 3 Übungsleiter David Riethmann, Dennis Rduch und Nina Raffler trainieren den Nachwuchs immer Dienstags, Donnerstags und Freitags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr.

Mit 3 Nachwuchs Mannschaften ist der TV Borken in die neue Saison gestartet. 

Zwei U-13 Mannschaften und eine U-19 Mannschaft hat der TVB gemeldet. 

 

Der TV Borken sucht noch weitere Nachwuchs-Spieler ab 8 Jahren. 

Der Ball schlägt ein: TV-Spielertrainerin Eva Westheider trug mit elf Toren zum 37:31-Sieg des TV Borken II gegen HSG Alpen/Rheinberg bei.

Handball 06.10.2026

Auszeit hilft TV Borken II zum richtigen Zeitpunkt

Der Verbandsligist TV Borken II hat im dritten Anlauf gegen die HSG Alpen/Rheinberg mit 37:31 den ersten Saisonsieg gefeiert. Als ein 1:7-Lauf die Führung auf 27:26 schrumpfen ließ, brachte Eva Westheider ihr Team wieder auf Kurs.

Als die Partie zu kippen drohte, zog die Trainerin die Reißleine in Form einer Auszeit. Aufbauarbeit war angesagt – und offensichtlich traf Eva Westheider den richtigen Nerv. „Ich habe einfach darum gebeten, sich nur auf das Positive zu konzentrieren.“ Denn positiv war das Spiel ihrer Handballerinnen des TV Borken II bis dahin in weiten Teilen gelaufen, und positiv ging es auch nach der Ansage weiter. Bis hin zum 37:31-Endstand gegen die HSG Alpen/Rheinberg, mit dem der Verbandsligist im dritten Anlauf den ersten Saisonsieg feierte.

Dabei drohte ein Déjà vu. Wie schon im verlorenen ersten Heimspiel gegen Eintracht Duisburg lagen die Borkenerinnen lange klar vorne, hielten nach einem 4:0-Start durchweg eine Führung und gingen mit 19:15 in die Pause. Doch Mitte der zweiten Halbzeit schmolz der Vorsprung bedrohlich zusammen. „Wir haben den Gegner stark gemacht, weil wir nicht mehr so konsequent waren“, verwies die Trainerin auf den 1:7-Negativlauf, mit dem binnen sechs Minuten aus dem komfortablen 26:19 ein hauchdünnes 27:26 wurde (44.). „Aber wir haben uns im richtigen Moment berappelt.“

„Diese Achterbahnfahrt haben wir ja häufiger.“

Borkens Spielertrainerin Eva Westheider

Eva Westheider selbst brachte ihr Team mit zwei Toren zum 29:26 wieder auf Kurs, in der Folge bauten die TV-Frauen diesen Vorsprung wieder aus. „Zwischenzeitlich hatte uns die Taktik des Gegners Probleme bereitet“, gab sie zu. „Zum Glück haben sie das irgendwann wieder geändert, warum auch immer.“ So jubelten die Borkenerinnen letztlich über den 37:31-Sieg mit den Erkenntnissen, viele Tore über Tempospiel erzielt zu haben, in der Abwehrarbeit aber noch Luft nach oben zu besitzen. „Wir haben es für die Fans zwischendurch etwas spannend gemacht“, lächelte Eva Westheider. „Aber diese Achterbahnfahrt haben wir ja häufiger.“

TV Borken II: Walkenhorst, Spangemacher; Bösing (1), Graf (2), Wanning, Lechtenberg (2), Jödden (1), Heidt (9), Schlattjann (2), Westheider (11/4), Feldevert, Hörnemann (1), Dieckmann (1), Hölter (1)


BZ Frank Wittenberg 05.10.2026

Steffen Wienand (rechts) trug fünf Treffer zum 28:28 bei.

Handball 06.10.2026

TV Borken rettet im Endspurt einen Punkt

Die Handballer des TV Borken haben bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade II nach einem Sechs-Tore-Rückstand noch 28:28 gespielt. Bis fünfeinhalb Minuten vor Schluss lag der Verbandsligist mit vier Toren zurück, ehe die offensive 3:3-Deckung griff.

Punktgewinn oder Punktverlust, da musste Christian Summen keine drei Sekunden überlegen. „Punktgewinn“, zeigte er sich überzeugt. Trotz einer Führung in der letzten Minute, trotz des Ballbesitzes nach dem 28:28-Ausgleich – mit diesem Ergebnis seiner Verbandsliga-Handballer bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade II konnte der Trainer durchaus leben. Denn bis fünfeinhalb Minuten vor der Schlusssirene lag der TV Borken noch mit vier Toren hinten. „Am Ende haben wir alles oder nichts gespielt“, sprach er von einer hitzigen Endphase, in der sie zumindest diesen einen Zähler mitnahmen und so weiter ungeschlagen bleiben.

In den gut 55 Minuten zuvor hatte sich aber einmal mehr gezeigt, dass dieser Gegner ihnen offenbar nicht so gut liegt. Wie schon in der vergangenen Saison entwickelte sich gegen eine sehr hart zupackende HSG eine holprige Partie, in der es bis zum 11:11 in der 21. Minute sehr ausgeglichen zuging. „Dann haben wir aber in den neun Minuten bis zur Pause kein einziges Tor mehr geworfen“, schüttelte Summen den Kopf. Lukas Dahlhaus, der sonst in der Mitte die Fäden zieht, wurde schmerzlich vermisst, zudem waren Spieler wie Marcel Beckmann und Jona Wansing angeschlagen in die Partie gegangen. „In der Deckung waren wir in der ersten Halbzeit auch zu passiv.“ So zog Hiesfeld/Aldenrade auf 16:11 weg und erhöhte kurz nach der Pause sogar auf 17:11.

„Am Ende haben wir alles oder nichts gespielt.“

Christian Summen (TV Borken)

Sechs Tore zurück, ein Brett, doch die Borkener gaben sich nicht auf. Sie arbeiteten sich auf 20:18 heran (37.), doch über 24:22 (46.) setzten sich die Gastgeber auf 27:23 ab. Summen stellte um, wählte eine ganz offensive 3:3-Deckung und ging ins Risiko – mit Erfolg, denn seine Jungs drehten die Partie tatsächlich: Steffen Wienand warf den 27:27-Ausgleich, Marcel Beckmann legte 55 Sekunden vor Schluss sogar den 28:27-Führungstreffer nach. Doch Hiesfeld glich 25 Sekunden später aus, wobei die Entstehung den Trainer wurmte: „Ganz klar Schrittfehler, von den Schiris nicht geahndet.“ Den letzten Angriff spielte der TV nicht sauber aus, es blieb bei der Punkteteilung. Ein gewonnener Zähler, da war sich Summen sicher: „Nach dem Spielverlauf geht das für uns in Ordnung.“

TV Borken: Böger, M. Reukes; J.-H. Gesing (1), Gäbler, F. Gesing (8), Klocke, Arndt, Wienand (5), Beckmann (10), N. Reukes (2/1), Frese, Wansing (1), Wiechmann (1).

 

BZ Frank Wittenberg 04.10.2026

Bei der am Ende deutliche 18:24-Heimniederlage gegen den VfL Rheinhausen zählte die junge Lotte Thomzik zu den Aktivposten im Borkener Spiel.

Handball 06.10.2026

Steigerung in der Abwehr reicht nicht aus

Es läuft weiterhin alles andere als rund für die Hanballerinnen des TV Borken. Am Samstagabend musste der Oberligist in die dritte Niederlage am Stück einwilligen und wartet somit in der neuen Saison weiter auf den ersten Punktgewinn.

Die Handballerinnen des TV Borken haben in der Oberliga auch weiterhin mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. So blieb man auch im dritten Anlauf ein sieglos und mussten sich dem VfL Rheinhausen am Samstagabend und vor heimischem Publikum mit 18:24 (10:10) geschlagen geben. Damit ziert das Team von Trainer Tim Westheider weiterhin punktlos das Tabellenende.

Zwar gelang es den Borkenerinnen im Vergleich zum Kempen-Spiel, die eigene Defensive zu stabilisieren. So zeigten sich die Gastgeberinnen in der Abwehr präsent und erzwangen einige Ballverluste. Obendrein steuerte Teresa Pass im Borkener Gehäuse einige Paraden bei. „24 Gegentore entsprechen einem soliden Wert“, kommentierte Westheider das Abschneiden seiner Sieben vor dem eigenen Kasten. Allerdings offenbarten die TV-Handballerinnen im Vorwärtsgang mit zunehmender Spieldauer einige Schwächen und rieben sich an diesen bis zum Schluss auf.

„Natürlich treten wir mit einem jungen Team an, das darf aber nicht dauerhaft unser Argument sein.“

TVB-Trainer Tim Westheider

Zumindest die Anfangsphase dürfte noch den Vorstellungen der Borkener Verantwortlichen entsprochen haben: In den ersten Minuten präsentierte sich der Oberligist bissig und spielfreudig. In der Konsequenz führte der TVB schnell mit 7:2 (15.) und schien Spiel und Gegner im Griff zu haben. „Es war unser bislang bester Start in dieser Saison“, hob der Borkener Coach die erste Viertelstunde positiv hervor. Mit den ersten Unsicherheiten auf Seiten der Blau-Weißen nahm das Unheil dann aber seinen Lauf. Westheider: „Dem Team war es deutlich anzumerken, dass es mit den ersten zwei, drei Fehlern zunehmend verunsichert wurde. Die Verantwortung wurde auf dem Feld weitergegeben. Natürlich treten wir mit einem jungen Team an, das darf aber nicht dauerhaft unser Argument sein.“ In den zweiten 30 Minuten spitzte sich die Situation für die Westheider-Sieben zu, als sich technische Fehler und Fehlwürfe aneinanderzureihen drohten. Mit 12:19 geriet Borken in Rückstand (41.) und gab damit jegliche Siegchancen aus der Hand. Positiv bleibt derweil festzuhalten, dass der TVB nachfolgend nicht aufsteckte.

TV Borken: Hoevelbrinks (4), Honderboom (1), Meyer, Fietz, Tepferd (1), Tepaße (4), Hölter, Schlattjann (1), Ebber (1), Thomzik (5/3), Pass, Nondorf (1), Kleinkes.

 

BZ Sebastian Helmke 04.10.2026

Der erste Sieg soll her: Bea Hövelbrinks trifft mit den TV-Frauen am Samstag im Heimspiel auf VfL Rheinhausen.

Handball 06.10.2026

Stabile Abwehr soll TV Borken zum Sieg verhelfen

„Das stecken wir weg“, sagt Trainer Tim Westheider nach dem 30:50 in Kempen. Mit Rückkehrerin Sandra Tepferd in der Abwehrmitte wollen die Handballerinnen des TV Borken am Samstag gegen Rheinhausen vor heimischer Kulisse mehr Zugriff finden.

Die Flut an Gegentreffern soll sie nicht nachhaltig beeinträchtigen. „Das stecken wir weg“, will sich Tim Westheider nicht mehr lange mit der 30:50-Niederlage aufhalten, die seine Oberliga-Handballerinnen des TV Borken bei VT Kempen einstecken mussten. Der Blick geht voraus: auf das Heimspiel am Samstag gegen den VfL Rheinhausen und die nächste Chance, die ersten Punkte einzufahren. Der Trainer zeigt sich optimistisch, fordert aber eine Steigerung: „Alle, die in Kempen dabei waren, wissen, dass es anders geht.“

Gegen den Regionalliga-Absteiger haben die Borkenerinnen in der Defensive keinen Zugriff bekommen. Das soll sich diesmal ändern, zumal neben Emilie Kramer auch Sandra Tepferd in das Team zurückkehrt. „Das wird uns sehr weiterhelfen“, zeigt sich Westheider überzeugt. „Sandra ist sehr wichtig für uns, um die Abwehr in der Mitte zu stabilisieren.“ Nicht zur Verfügung steht diesmal allerdings Luisa Hörnemann.

„Alle, die in Kempen dabei waren, wissen, dass es anders geht.“

Tim Westheider (TV Borken) vor dem Heimspiel gegen VfL Rheinhausen

Eben diese stabile Defensive soll zum ersten Erfolgserlebnis führen. Das erscheint nicht unmöglich, weil der Gegner aus Rheinhausen in den beiden bisherigen Partien beim 20:20 in Straelen und dem 20:26 gegen Tschft. St. Tönis noch kein Offensivfeuerwerk abgebrannt hat. Schließlich soll auch der Heimvorteil für die entscheidenden Prozentpunkte sorgen, hofft Tim Westheider vor der Partie, die am Samstag um 18 Uhr in der Julia-Koppers-Halle angepfiffen wird: „Das ist unsere Trainingshalle, das verschafft uns sicherlich noch einmal ein besseres Gefühl.“

BZ Frank Wittenberg 02.10.2026

v.l.n.r. Norbert Stegger, Gerd Wenk, Matthias Diecks, Alfred Schmidt

Tischtennis 04.10.2026

Herren 2. Bezirksklasse

TV Borken 4 - TTV Heiden 2 = 8:2

Die Borkener wurden Ihrer Favoriten-Rolle gerecht. Beide Anfangs-Doppel wurden klar mit 3:0 Sätzen gewonnen.
Die Führung baute die routinierte Mannschaft bis zum 5:0 weiter aus. 
Erst danach kam Heiden zum ersten Punktgewinn. Das obere Paarkreuz mit Norbert Stegger und Alfred Schmidt erhöhten zum 7:1 Zwischenstand. Im unteren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt, und so gewann der TVB das Spiel mit 8:2.
Mit 13:3 Punkten bleiben die Borkener Tabellenzweiter.

Punkte für den TV Borken 4:
Norbert Stegger / Gerd Wenk (1)
Alfred Schmidt / Matthias Diecks (1)
Norbert Stegger (2)
Alfred Schmidt (2)
Gerd Wenk (1)
Matthias Diecks (1)

Leonard Stambor und Lutz Ebbert

Tischtennis 04.10.2026

Herren 2. Bezirksliga

VfL Rhede 2 - TV Borken 2 = 4:9

Ein spannendes Derby war zu erwarten, da beide Mannschaften in starker Aufstellung antraten. 
Doch der Anfang gehörte klar den Borkenern. Alle 3 Anfangs-Doppel gewann der TVB. Das obere Paarkreuz mit Dirk Lipphardt und Thomas Iltingreuke vom TVB war danach Nervenstark, und gewann beide Einzel im Entscheidungs-Satz zum 5:0.

Im mittlerem Paarkreuz musste Karl-Heinz Schäfer eine 3:1 Niederlage hinnehmen. Der 15-jährige TVB-Youngster Lutz Ebbert zeigte eine starke Leistung und gewann mit 8:11, 11:7, 11:9, 8:11, 11:8 zur 6:1 Führung. 
Rhede kam im weiteren Verlauf einfach nicht näher ran. Das starke mittlere Paarkreuz mit Lutz Ebbert und Karl-Heinz Schäfer holten die nächsten Einzel-Siege zum verdienten 9:4 Gesamt-Sieg.

Dirk Lipphardt: Unsere beiden 15-jährigen Youngster Lutz Ebbert und Leonard Stambor werden immer stärker! Wir haben ein starkes Derby gespielt.

Punkte für den TV Borken 2:
Dirk Lipphardt / Martin Oberließen (1)
Thomas Iltingreuke / Karl-Heinz Schäfer (1)
Lutz Ebbert / Leonard Stambor (1)
Dirk Lipphardt (1)
Thomas Iltingreuke (1)
Lutz Ebbert (2)
Karl-Heinz Schäfer (1)
Martin Oberließen (1)
 

v.l.n.r. David Riethmann, Thorsten Deelmann, Michael Kuth, Michel Hinricher, Tobias Klöpper, Jan Leidner

Tischtennis 04.10.2026

Herren 1. Bezirksliga

TV Borken 1 - DJK Westfalia Senden = 9:1

Nach der 4-wöchigen Pause trat der TV Borken in Bestbesetzung sogar zu siebt an. Tobias Klöpper spielte nur das Doppel, dafür kam Rouven Strack im Einzel zum Einsatz. 
Nach dem 3:1 Doppel-Sieg von Tobias Klöpper/Jan-Hendrik Leidner erhöhte das Doppel Thorsten Deelmann/David Riethmann mit einem 11:8, 10:12, 11:7, 9:11, 15:13 gegen das Spitzen-Doppel von Senden zum 2:0.
Das 3.Doppel gewann der TVB deutlich zur 3:0 Führung. 

Im oberen Paarkreuz erhöhte Michel Hinricher auf 4:0, danach holte Senden den Ehrenpunkt.
Das starke mittlere Paarkreuz mit David Riethmann und Rouven Strack hatte keine Schwierigkeiten, und baute die Führung auf 6:1 aus.
Nachdem Michael Kuth mit einem 3:1 Satz-Sieg Punkt Nummer 7 holte, gingen die nächsten 2 Einzel über die volle Distanz. 
Erst drehte Jan-Hendrik Leidner einen 0:2 Satzrückstand noch zum 12:14, 12:14, 11:9, 12:10, 11:4 Sieg. Den Schlußpunkt holte Michel Hinricher im Spitzen-Einzel mit einem 5-Satz-Sieg gegen Michael Last.
Nach nur 2 Stunden war der hohe 9:1 Heimsieg perfekt
Nächste Woche hat der TVB spielfrei, da das Auswärts-Spiel beim TSC Dorsten auf den 13.November verlegt wurde. 

David Riethmann: Wir haben eine souveräne Leistung abgerufen, und verdient gewonnen. Westfalia Gemen und wir vom TV Borken sind die klaren Aufstiegsfavoriten.

Punkte für den TV Borken 1:
Tobias Klöpper / Jan-Hendrik Leidner (1)
Thorsten Deelmann / David Riethmann (1)
Michel Hinricher / Michael Kuth (1)
Michel Hinricher (2)
David Riethmann (1)
Rouven Strack (1)
Michael Kuth (1)
Jan-Hendrik Leidner (1)

Es läuft bei den Handballern des TV Borken: Auf den Auswärtssieg in Oberhausen ließen Jan-Hendrik Gesing (Mitte) und seine Teamkollegen einen deutlichen Heimsieg gegen TV Kapellen folgen.

Handball 02.10.2026

TV Borken vergoldet den Saisonstart

Der TV Borken hat TV Kapellen im ersten Heimspiel der Verbandsliga mit 34:22 besiegt. Nach dem Auftakterfolg in Oberhausen stehen die Blau-Weißen bei vier Punkten und setzen mit stabiler Abwehr und variablem Angriff früh ein Zeichen.

Mit einer reifen Leistung sind die Handballer des TV Borken zum nächsten Sieg in der Verbandsliga marschiert. Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison setzte sich die Sieben von TVB-Coach Christian Summen verdientermaßen mit 34:22 (16:9) gegen den TV Kapellen durch und vergoldete damit den Auftakt in die Spielzeit: Nach dem furiosen Auftakterfolg beim Topfavoriten aus Oberhausen überzeugten die Blau-Weißen ein weiteres Mal und sind damit schon zu diesem frühen Zeitpunkt voll im Soll. „Was die Mannschaft gezeigt hat, war einfach gut“, brachte Summen es auf den Punkt.

Hellwach in der Deckung

Den Schwung aus der Vorwoche nahmen die Kreisstädter mit. Immerhin traf das Borkener Team nach TBO gleich auf den nächsten Kontrahenten, den Summen zum erweiterten Favoritenkreis zählt: „Oberhausen steht auf der Liste sicherlich ganz oben, knapp dahinter könnten aber schon Teams wie Schwafheim oder eben auch Kapellen folgen, die sich deutlich verstärkt haben.“ Allerdings zeigten sich die Hausherren davon wenig beeindruckt und kauften dem Gast den Schneid ab. In der Abwehr wussten die Borkener zu gefallen, zeigten sich am eigenen Kreis und im Mittelblock hellwach und konnten auf stark aufgelegte Torhüter vertrauen.

„Was die Mannschaft gezeigt hat, war einfach gut.“

Borkens Trainer Christian Summen

Im Umschaltspiel präsentierten sich die Blau-Weißen derweil im Vergleich zum Vorjahr sichtlich verbessert: Zwar saß noch nicht jeder Spielzug, über den Rückraum rissen die Gastgeber jedoch immer wieder Lücken in der Kapellener Abwehr und verbuchten zusätzlich auch Torerfolge der einfachen Art. „Davon leben wir gewissermaßen“, kommentierte Summen die vielen Variationen im Angriff, „jeder Spieler kann beinahe auf jeder Position eingesetzt werden. Das ist auch die Grundvoraussetzung, um für Entlastung sorgen zu können.“ Hinzu komme, dass das Team eingespielt sei: „Im Angriff stellen wir uns teilweise auf den Gegner ein. In der Defensive ziehen wir unser Ding durch.“

Spielfreude bis zum Schluss

Die Einstellung machte sich bezahlt, schließlich übernahm Borken umgehend die Führung und zog über 4:1 (6.) und 9:4 (16.) bis zum Pausenpfiff auf sieben Tore davon. So konnten die Gastgeber es sich auch erlauben, nach dem Seitenwechsel zeitweise in den Verwaltungsmodus zu schalten. In Gefahr geriet der Vorsprung allerdings zu keinem Zeitpunkt, vielmehr wurde dieser in der Schlussphase mit anhaltender Spielfreude noch weiter ausgebaut. Summen: „Wir wollten nach den ersten fünf Spieltagen bei sechs Zählern stehen. Vier haben wir jetzt schon. Wir sind mit Ehrgeiz, Spaß und Überzeugung bei der Sache. Daher haben die Jungs es sich auch verdient.“

TV Borken: Böger, J. Gesing (1), F. Gesing (8), Arndt (4), Feldevert, Wienand (3), Beckmann (6), M. Reukes, N. Reukes (3), Dahlhaus (7/2), Wansing (1), Wiechmann (1)

 

BZ Sebastian Helmke 27.09.2026

Nach der Niederlage gegen HSG VeRuKa steht für Sandra Tepferd (links) und den TV Borken der nächste Härtetest an. 

Handball 02.10.2026

TV Borken braucht in Kempen mehr Tempo im Spiel nach vorne

Der TV Borken hat zum Oberliga-Auftakt knapp verloren, für den jungen Kader gab es dennoch Zuspruch von der Tribüne. Am Samstag um 19 Uhr wartet mit dem VT Kempen, zuletzt Regionalligist und 34:32-Sieger, die nächste hohe Hürde.

Die Resonanz von der Tribüne nahm er als sehr positiv wahr. Trotz der knappen Niederlage zum Auftakt gab es Lob für den Auftritt seiner jungen Mannschaft: „Das nehmen wir mit, darauf bauen wir auf“, sagt Tim Westheider. Für den Trainer und die Oberliga-Handballerinnen des TV Borken steht am heutigen Samstag um 19 Uhr die nächste Bewährungsprobe auf dem Kalender: Beim VT Kempen steigt der zweite Anlauf auf Punkte.

Schwierige Aufgabe

Erneut eine schwierige Aufgabe, denn die Gastgeberinnen haben in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga gespielt. Zudem setzte sich Kempen am ersten Spieltag mit 34:32 bei Tschft. St. Tönis durch – „und diese Mannschaft wird sicherlich auch oben in der Tabelle einzustufen sein“, urteilt Westheider.

Weniger auf den Gegner blicken, eher an den eigenen Fähigkeiten arbeiten, das soll die Herangehensweise der Borkenerinnen sein. Mehr Tempo im Spiel nach vorne zählt der Trainer zu den vorrangigen Aufträgen an sein Personal: „Da waren wir gegen HSG VeRuKa in manchen Phasen noch zu langsam.“ Ansonsten gelte es, die Ruhe zu bewahren und die Entwicklung der jungen Mannschaft in den Vordergrund zu rücken. „Eine echte Einschätzung, wohin die Reise geht, lässt sich sowieso erst nach drei, vier Spielen treffen“, zeigt sich Tim Westheider überzeugt. Auf seinen kompletten Kader kann er in Kempen noch nicht bauen, immerhin kehrt Lotte Thomzik ins Team zurück.

 

BZ Frank Wittenberg 26.09.2026

Frederik Gesing (Mitte) nimmt den gegnerischen Kasten ins Visier: Nach längerer Zwangspause läuft „Jupp“, wie ihn alle nennen, bei den TV-Handballern wieder zu großer Form auf.

Handball 02.10.2026

Frederik Gesing vom TV Borken steht trotz langer Zwangspause wieder voll im Saft

Frederik Gesing hat den TV Borken beim 40:39 gegen TB Oberhausen mit 14 Toren zum Auftaktsieg geführt. Nach Bandscheiben-OP und fast eineinhalb Jahren Pause ist der 23-Jährige wieder eine feste Größe im Rückraum

So richtig rund fühlte sich das zunächst gar nicht an. „Zwei Fehlpässe, ein Fehlwurf“, schüttelt Frederik Gesing den Kopf. „Nach einer Viertelstunde bin ich mal kurz vom Feld gegangen.“ Einmal durchatmen, dann beorderte Trainer Christian Summen ihn zurück aufs Parkett. Und „Jupp“, wie alle den 23-Jährigen nennen, erwischte einen Lauf vom Feinsten: sieben Tore binnen 15 Minuten, 14 insgesamt, und wahrscheinlich wären es noch mehr geworden, hätte Gegner TB Oberhausen ihn nicht Mitte der zweiten Halbzeit in eine Manndeckung genommen. „Wenn es einmal läuft, hörst du nicht mehr auf zu werfen“, lächelt Gesing, der aber seinen eigenen Auftritt beim 40:39-Sieg der TV-Handballer gegen den Titelanwärter gar nicht zu hoch hängen will: „Das war eine richtig gute Teamleistung!“

„Wenn es einmal läuft, hörst du nicht mehr auf zu werfen.“

Frederik Gesing

Die 14 Treffer sind die eine Sache. Noch bedeutender erscheint der Umstand, dass sich Frederik Gesing überhaupt mit Volldampf in den Verbandsliga-Spielbetrieb stürzen kann. Denn nach einer Rücken-OP musste er fast eineinhalb Jahre pausieren. Probleme hatte er schon länger, „dann ist es mir in einem Zweikampf im Training richtig reingeschossen“, erinnert er sich an die Situation Anfang Oktober 2024. Eine Bandscheiben-OP war unumgänglich, anschließend folgten die Rehamaßnahmen und damit verbunden eine lange Zwangspause in der körperlich extrem anspruchsvollen Sportart Handball. „Mit einem beruflichen Aufenthalt in Bayern sind daraus die fast eineinhalb Jahre geworden“, erklärt er.

Harte Zeiten für einen Vollblut-Sportler. „Für mich war auch nicht klar, ob ich wieder anfangen werde“, gibt der 23-Jährige zu. Ganz lösen konnte und wollte er sich vom Handball nicht, unterstützte zum Beispiel Trainer Sven Esser als Co. Ansonsten war Geduld gefragt. Und die Suche nach Alternativen. „In der Zeit bin ich viel gejoggt und habe im Fitnessstudio an der Rumpfstabilität gearbeitet“, blickt er zurück. Padel-Tennis kam irgendwann dazu, aber kein Kontaktsport.

„Letztlich ist ja egal, wer die Tore wirft“

Doch Frederik Gesing durfte auf zwei Positivfaktoren setzen. „Ein Handball-affiner Arzt in der Reha“, lächelt er. „Und der Heilungsprozess ist zum Glück gut gelaufen.“ Im Februar kehrte der Rückraumspieler auf die Platte und in das Team von Christian Summen zurück, hat sich längst wieder als feste Größe etabliert.

So sehr, dass der Gegner aus Oberhausen ihn ebenso wie Marcel Beckmann am Samstag in besagte Manndeckung nahm. Eine Aktion, die nervt? „Ja, wenn der Gegner damit Erfolg hat“, lacht Gesing. „Aber die anderen Jungs haben dann einfach weiter getroffen. Und letztlich ist ja egal, wer die Tore wirft.“ Bis hin zum sicherlich nicht erwarteten 40:39-Auftaktsieg beim Vorjahres-Vizemeister.

Perfekter Start

Ein perfekter Start, aber die Borkener halten die Füße schön auf dem Teppich. „Für uns ist an dem Tag vieles gut gelaufen, aber das nehmen wir gerne mit“, sagt der 23-Jährige, der darauf setzt, dass sich der TV nach Rang acht in der vergangenen Saison ein Stück verbessert. TB Oberhausen, TV Schwafheim, Alstadener TuS, diese Teams nennt er an erster Stelle, wenn es um Meistertitel und Oberliga-Aufstieg geht. „Aber in dem Bereich dahinter würden wir uns gerne einordnen.“

Frederik Gesing will seinen Teil dazu beitragen. Wobei noch die Frage bleibt, warum er in seinem privaten Umfeld natürlich der „Freddy“ ist, im Handball aber einfach nur „Jupp“. Eine Namensgebung, die bereits ein paar Jahre zurückliegt. „Als ich in die erste Mannschaft kam, gab es schon einen Frederik“, zuckt er mit den Schultern. Und es gab die Regelung, dass jeder Name nur einmal auftauchen darf – sonst muss der des Vaters her. Weil auch auf diesem Weg aber bereits ein Teamkollege mit Ulrich versorgt war, musste der Zweitname von Gesing senior herhalten: Josef, oder eben Jupp. „Das ist dabei geblieben, und ich reagiere in der Halle auch nur darauf“, lächelt Gesing. Ob Freddy oder Jupp: Der Rücken hält, die Torquote stimmt.

 

BZ Frank Wittenberg 25.09.2026