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Hochkarätiges Comeback: Nach langer Verletzungspause steuerte Esther Langenhoff zehn Treffer zum Sieg gegen Straelen bei.
Oberligist TV Borken überrumpelt den SV Straelen
Vor einer Woche stolperten die Oberliga-Handballerinnen des TV Borken noch über das Schlusslicht. Doch Spuren hinterließ dieser Fauxpas keineswegs – so war der Sieben von Trainerin Eva Westheider ihr Wackler am Samstagabend nicht im geringsten anzumerken.
Gegen den SV Straelen lieferte der TVB beim 36:29 (18:14) die perfekte Antwort und ließ einmal mehr einen Rangvierten alt aussehen. „Wer nicht in der Halle war, der hat definitiv etwas verpasst“, meinte Westheider.
Die Borkenerinnen zeigten große Spielfreude, präsentierten sich mutig und setzten Straelen mit ihrem Tempospiel immer wieder unter Druck. Darüber hinaus überzeugten sie aber auch mit ihrem kämpferischen Willen und sorgten auf diese Weise für eine Reihe von gelungenen Aktionen. „Die Mannschaft hat auf ganzer Linie überzeugt“, so Westheider, „die Punkte hat sie sich absolut verdient.“
Enge Deckung, starke Offensive
Dass sich die Rückkehr von Esther Langenhoff positiv auf das Spiel des TVB auswirken sollte, zeigte schon die Anfangsphase auf, schließlich steuerte die lange verletzte Leistungsträgerin bereits vier Treffer zum zwischenzeitlichen 8:6 bei (12.). Auch durch eine enge Deckung ließ sich die 26-Jährige nicht aus dem Spiel nehmen – gleiches traf aber auch auf die weitere Offensivriege zu, die – wie die erst 17-jährige Anneli Finke oder Rückraumspielerin Maike Hörnemann – immer wieder Lücken in der Straelener Abwehr ausmachten.
Westheider: „Diese Spiele machen Mut“
Doch auch in der Defensive gab Borken eine gute Figur ab, nahm die Zweikämpfe an, verbuchte einige Ballgewinne, die für Entlastung sorgten und hatte im eigenen Kasten mit Leah Baron einen starken Rückhalt. So konnte sich der TVB nicht nur eine klare Pausenführung erspielen, sondern die im Verlauf der zweiten Halbzeit auch souverän behaupten. Westheider: „Diese Spiele machen Mut und lassen uns positiv nach vorne blicken.“ Dass sich der TVB auf Rang elf zu verbessern wusste, dürfte gewiss als positiver Nebeneffekt zu werten sein. Allerdings macht vor allem die Art und Weise, wie dieser fünfte Saisonsieg zustande kam, machte Lust auf noch mehr.
TV Borken: Hoevelbrinks (2), Honderboom (1), Möllmann, Tepferd (3), Kramer (1), Brands (1), L. Hörnemann (2), Finke (7), Stroick (1), Meier, Pass, Langenhoff (10), Nondorf (1), M. Hörnemann (7), Baron.
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 25.01.2026

Anneli Finke machte gegen Lintfort II ein starkes Spiel und verzeichnete insgesamt drei Torerfolge.
Borkener „Traumstart“ ins neue Sportjahr
Einen Jahresstart nach Maß legten am Samstagabend die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken hin. Im Heimspiel gegen den TuS Lintfort II setzten sich die Schützlinge von Trainerin Eva Westheider völlig verdient mit 29:24 (17:10) durch.
Einen Auftakt der Marke „Traumstart“ legten die Handballerinnen vom TV Borken am Samstagabend hin. Das erste Meisterschaftsduell des neuen Jahres brachte dem Oberligisten gleich die nächsten Punkte und den damit verbundenen vierten Saisonsieg. Doch das 29:24 (17:10) gegen den TuS Lintfort II hatte noch mehr zu bieten als nur das positive Ergebnis: So etwa die Erkenntnis, dass die Borkenerinnen einmal mehr mannschaftlich geschlossen zu überzeugen wussten. Unter ihnen befand sich zudem auch Esther Langenhoff, die nach langer Verletzungspause eine gelungene Rückkehr feierte und sich gleich wieder als zusätzliche Verstärkung erwies.
„Wir hatten die Partie und unseren Gegner gut im Griff.“
TVB-Trainerin Eva Westheider
Einzig die ersten zehn Minuten verliefen noch nicht nach dem Geschmack der Borkenerinnen, deren Motor nach der Winterpause einige Zeit benötigte, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. „Da hat die Körpersprache auf unsere Seite noch nicht gestimmt, wir haben zurückhaltend agiert und uns dadurch auch ein paar Fehler geleistet“, so Borkens Trainerin Eva Westheider, die nachfolgend aber eine merkliche Steigerung ihres Teams verzeichnete. „Danach sind wir regelrecht aufgedreht, standen in der Abwehr richtig stark und haben nach vorne ein hohes Tempospiel fahren können. Wir hatten die Partie und unseren Gegner gut im Griff.“
Borkener Zwischenspurt
Über ein 7:6 (16.) zog der Oberligist vor eigenem Publikum schnell auf 16:7 davon (25.) und legte durch die wohl stärkste Phase der Partie schon frühzeitig den Grundstein zum nächsten Saisonsieg. Dieser geriet in der nachfolgenden Spielzeit nicht mehr in Gefahr: Die Defensive des TVB zeigte sich auch nach dem Seitenwechsel konsequent und zweikampfstark, im Angriff wurden derweil auf Seiten der Blau-Weißen die wichtigen Tore gemacht. So konnte Lintfort dauerhaft auf Distanz gehalten werden. Westheider: „Das konnten wir nutzen, um im Spiel viel zu wechseln und allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Es war eine gelungene Mannschaftsleistung, an welcher alle gleichermaßen einen Anteil hatten.“
TV Borken: Hövelbrinks (2), Honderboom (3), Möllmann (3), Tepferd (1), Kramer (1), Brands (1), L. Hörnemann (3), Finke (3), Stroick (1), Meier, Thomzik, Pass, Langenhoff (7/4), Nondorf (1), M. Hörnemann (4),und Baron.
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 11.01.2026

Konnte die TVB-Niederlage mit seinen acht Toren nicht verhindern: Marcel Beckmann.
TVB geht am Ende die Puste aus
Bis in die Schlussphase hinein bot der TV Borken der HSG Wesel sehr gut Paroli. Am ende mussten sich die Verbandsliga-Herren aus der Kreisstadt dem Tabellendritten aber doch geschlagen geben.
BORKEN (sh). Die ersten 45 Minuten in 2026 hatten es für die Handballer vom TV Borken durchaus in sich. Einzig die Schlussviertelstunde stand dem Verbandsligisten im ersten Ligaspiel nach dem Jahreswechsel im Weg – ansonsten wäre für die Blau-Weißen tatsächlich gleich eine kleine sportliche Überraschung drin gewesen. Dem 33:39 (22:19) bei der HSG Wesel, ihres Zeichens immerhin Tabellendritter, konnte Borkens Trainer Christian Summen daher viel Positives abgewinnen: „Wir waren mutig, wir waren entschlossen und wir haben alles gegeben.“
„Wir waren mutig, wir waren entschlossen und wir haben alles gegeben.“
Borkens Coach Christian Summen
Dass der Jahresauftakt für die Kreisstädter gleich eine anspruchsvolle Aufgabe bereithielt, war den Borkenern längst bewusst. Summen: „Aber wir haben ja bereits unter Beweis gestellt, dass wir auch mit den ganz Großen der Liga mithalten können, wenn wir eine konzentrierte Leistung über die gesamten 60 Minuten abrufen. Natürlich sind es starke Teams, hierzu zählt eben auch Wesel.“ Und genau hier erkannte Summen den Knackpunkt: „Am Ende ging uns die Puste aus, Wesel hat unsere Fehler eben bestraft.“
Sieben Tore in Serie kassiert
Unterschiede taten sich insbesondere in der entscheidenden Schlussphase auf, als die Borkener ganze elf Minuten lang das gegnerische Tor nicht mehr trafen und folglich auf der Stelle traten. „Sowas ist in Partien wie dieser tödlich“, so Summen, dessen Team eine 28:27-Führung aus der Hand gaben und bis auf 28:35 in Rückstand gerieten (52.). „Damit war das Ding natürlich durch“, führte Borkens Übungsleiter fort, „unser Gegner hatte das Momentum auf seiner Seite.“ Vor allem in den ersten 30 Minuten erkannte Summen derweil viel Potenzial. In einem offensiv geführten Duell legten die Gäste schnell vor und führten zeitweise mit vier Toren (16:12). So durften die Borkener lange Zeit an einem Punktgewinn bei der HSG schnuppern – wenn nicht die letzten 15 Minuten gewesen wären.
TV Borken: Böger, Weck (3), Arndt (1), Wienand (4), Beckmann (8), M. Reukes, N. Reukes (1), Dahlhaus (5/2), Frese, Schnelting (2), Kutsch (6), Wansing (3) und Wiechmann
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 11.01.2025

Trainerin Eva Westheider konnte nicht alles gefallen, was sie sah.
TVB-Frauen verlieren ihr Saisonauftaktspiel
Zum Auftakt in die neue Saison haben die Handballerinnen vom TV Borken eine Bauchlandung hingelegt. Am ersten Spieltag musste sich der Oberligist dem TSV Bocholt vor heimischer Kulisse mit 18:22 (8:11) geschlagen geben und eine unnötige erste Niederlage einstecken.
Denn wenngleich es für die Borkenerinnen in der Defensive schon ganz ordentlich lief, wollte der Angriffsmotor beim TVB in den ersten 60 Pflichtspielminuten noch nicht wirklich warmlaufen.
Entsprechend fiel auch das Fazit von Borkens Trainerin Eva Westheider aus, die von zwei „verlorenen Punkten“ sprach. „Wir haben gesehen, woran es in dieser Partie gelegen hat“, spielte die Übungsleiterin auf eine viel zu hohe Fehlerquote im Spiel nach vorne an, „das ist genau das, was wir im Vorfeld schon thematisiert haben. Wir müssen uns erstmal finden, nachdem uns im Sommer wichtige Stützen weggebrochen sind. Phasenweise hat dem Team der nötige Mut gefehlt, um Entscheidungen zu treffen.“
Dabei starteten die Blau-Weißen vor ordentlicher Kulisse zunächst gut, legten schnell auf 3:0 vor (5.) und erweckten den Anschein, ein gesundes Fundament für die erste Meisterschaftspartie zu schaffen. Umso überraschender sollten sich die nachfolgenden Minuten gestalten, in denen beim Borkener Team ein Bruch im Spiel festzustellen war. Während Bocholt immer lauter wurde und sich mit vollem Körpereinsatz ins Spielgeschehen zu beißen wusste, verlor der TVB zunehmend die Kontrolle und musste nicht nur das 5:5 hinnehmen (15.), sondern bis zur Pause auch einem 8:11-Rückstand hinterhereilen.
„Das war die spielentscheidende Phase“, ist sich Westheider sicher, „diesen Toren sind wir bis zum Schluss nachgerannt.“ Denn die Borkenerinnen wehrten sich nach dem Seitenwechsel vergeblich gegen die erste Pleite: Mehrfach verpasste der TV es trotz guter Gelegenheiten, das Duell noch einmal in die richtige Richtung zu lenken. Technische Fehler und eine zu schwache Wurfquote ließen die Westheider-Sieben beim 17:18 (52.) nur kurz von einer erfolgreichen Aufholjagd träumen. Westheider: „Es bringt nichts, nach hinten zu schauen. Wir müssen daraus lernen und es in den kommenden Spielen besser machen.“
TV Borken: Hoevelbrinks (1), Honderboom (1), N. Möllmann, Tepferd (3/3), Kramer, Brands, Finke (2/2), L. Hoernemann (1), S. Möllmann (4), Walkenhorst, Stroick (1), Baron, Nondorf (2), M. Hoernemann (3).
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 21.09.2025

Handballfest in Borken
Bundesligisten begeistern Borkener Publikum
Einen Bericht über das Handballereignis zur 800-Jahr-Feier der Stadt Borken findet ihr auf der Seite der Abteilung Handball.
Bilder TV Borken vs. TSV Hannover-Burgdorf - Fotograf Lennart Demes)
Bilder. TSV TV Borken vs. Hannover-Burgdorf - Fotografin Mediamieze/Stadt Borken
Bilder: TSV Hannover- Burgdorf - TBV Lemgo - Fotograf Lennart Demes
