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Spielte stark auf und erzielte 14 Tore: Frederik Gesing

Handball 02.05.2026

TV Borken tanzt die HSG Wesel aus

Der TV Borken verabschiedete sich mit einem beeindruckenden 39:36-Sieg gegen die HSG Wesel aus dem April. Das Spiel am Donnerstagabend war geprägt von schwungvollen Offensivszenen und einer immer deutlicheren Führung der Borkener.

Besser hätten sich die Handballer vom TV Borken wohl kaum aus dem April verabschieden können. Mit einem beeindruckenden Erfolg bestätigte der Verbandsligist am Donnerstagabend vor eigenem Publikum seine gute Form und ließ mit der HSG Wesel beim 39:36 (21:21) den Tabellendritten stolpern.

Die Borkener sahen dabei dem Duell mit ihrem Ex-Coach Sven Esser entgegen, der nun für die Weseler verantwortlich zeichnet – zumindest in der Theorie. Denn Esser fehlte auf Seiten der HSG und wurde am Spielfeldrand entsprechend vertreten. „Darauf hatten wir uns natürlich gefreut“, kommentierte Essers Nachfolger Christian Summen das potenzielle Wiedersehen, „wir hätten ihm gerne gezeigt, wie sich die Mannschaft in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat.“

Erinnerungen ans Hinspiel

Darüber hinaus kamen auf Borkener Seite Erinnerungen ans Hinspiel auf, als der TV Borken mit der HSG eine Halbzeit lang mithielt, dann jedoch den Kontakt abreißen lassen musste. „Sven Esser äußerte damals, dass er wusste, dass wir das Tempo nicht dauerhaft mitgehen würden“, so Summen weiter, der auch diesmal zunächst einen ähnlichen Spielverlauf wahrgenommen hat, „das war für uns in diesem Spiel die perfekte Motivation.“ Denn anstatt sich abschütteln zu lassen, lieferten die Borkener gegen den favorisierten Gast mächtig ab.

Schon in den ersten 30 Minuten ging‘s hin und her, sodass die Partie zunächst von schwungvollen und energischen Offensivszenen geprägt war. Nur selten wurden Angriffe geduldsam aufgebaut – vielmehr suchten beide Teams schnell den Weg zum Tor und wussten entsprechende Lücken in der Defensivkette des Konkurrenten zu reißen.

„Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“

„Wesel hat vorne natürlich Qualität“, äußerte sich Summen mit Blick auf die HSG, die insbesondere von ihren erfahrenen Akteuren im Rückraum lebte und die zunächst die Führung übernahm. Beim 11:16-Rückstand (18.) nahm Summen eine Auszeit, fand jedoch offenbar die richtigen Worte: Der TV Borken zeigte sich entschlossen, egalisierte den Rückstand bis zur Pause und wusste danach zu überzeugen.

Während Sven Boeger im Tor einige Paraden lieferte und Wesel zu Fehlern gezwungen wurde, hielten die Borkener um den stark aufspielenden Frederik Gesing (14 Tore) das Tempo beständig hoch und erspielten sich so eine immer deutlichere Führung (37:32/56.). In den Schlussszenen zeigte sich das Summen-Team dann clever und brachte den Sieg so über die Ziellinie. Summen: „Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“

TV Borken: Boeger, J. Gesing (1), F. Gesing (14), Weck, Ebbing, Gäbler, Wienand (8), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (2), Dahlhaus (4), Frese, Stegger (1), Wansing (3), Wiechmann (2)

Nicht zu stoppen: Mit 17 Treffern war Esther Langenhoff die Matchwinnerin beim Borkener Sieg gegen den SSV Gartenstadt.

Handball 28.04.2026

Borkener Pflichtsieg gegen den SSV Gartenstadt

Eine durchschnittliche Leistung reichte am Samstagabend der Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken, um sich problemlos gegen den SSV Gartenstadt durchzusetzen.

Die beste und wichtigste Erkenntnis des 23. Spieltags in der Oberliga war aus Borkener Sicht, dass den TV-Handballerinnen ein weiterer Sieg gelungen ist. Wirkliche Probleme bereitete den Blau-Weißen das Heimspiel gegen den SSV Gartenstadt am Samstagabend nicht, letztlich stand für die Sieben von Trainerin Eva Westheider ein ungefährdeter 33:25 (16:8)-Erfolg. Hierfür genügte den Kreisstädterinnen eine eher durchschnittliche Leistung – aus sportlicher Sicht hatte die Partie für den TVB keinen echten Mehrwert.

„In gewisser Weise haben wir uns dem spielerischen Niveau angepasst.“

TVB-Trainerin Eva Westheider

„Wir haben die Punkte, das ist für uns das Wesentliche“, brachte Westheider es nach dem Schlusspfiff entsprechend auf den Punkt. Denn die Übungsleiterin wusste: Es war nicht die beste Leistung, die ihre Schützlinge gegen den Ligavorletzten aufs Parkett brachten. „In gewisser Weise haben wir uns dem spielerischen Niveau angepasst“, ergänzte die 37-Jährige, „dem Team war deutlich anzumerken, dass es für uns in den verbleibenden Partien kaum mehr um etwas geht. Das ist sicherlich ein Punkt, den wir für die kommenden Wochen aufgreifen müssen.“ Schnell kristallisierte sich im Duell mit dem SSV heraus, dass die Punkte wohl auf das Borkener Konto wandern sollten. Schließlich erwischten die Gastgeberinnen einen Start nach Maß, setzten sich in Windeseile auf 6:0 ab (7.) und stellten den Konkurrenten aus Krefeld schon frühzeitig vor gehörige Probleme. Angeführt von einer glänzend aufgelegten Esther Langenhoff, die insgesamt 17 Tore erzielte, und Kira Walkenhorst, die mit einigen Paraden zwischen den Pfosten zu überzeugen wusste, fiel es den Borkenerinnen verhältnismäßig leicht, sich einen klaren Pausenvorsprung zu erspielen.

Heimsieg nie in Gefahr

So konnten die Blau-Weißen es sich in den zweiten 30 Minuten erlauben, munter durchzuwechseln und die Spielzeiten gleichmäßig zu verteilen. Darunter litt der Spielfluss auf Seiten des TVB zwar zeitweise, der sich manch einen Ballverlust und Fehlwurf leistete – in Gefahr geriet der Heimerfolg aber nicht mehr. Denn in den richtigen Momenten zogen die Borkenerinnen das Tempo wieder in entscheidendem Maße an und stellten den neunten Saisonsieg sicher.

TV Borken: Walkenhorst; Honderboom, Möllmann (1), Tepferd (4), Kramer (1), Brands (1), Heidt, Finke (1/1), Stroick, Meier (1), Langenhoff (17/7), M. Hörnemann (7), Spangemacher

von Sebastian Helmke BZ 26.04.2026

Nahaufnahme einer Hand, die einen grünen Handball mit gelben Elementen hält, im Hintergrund Spieler auf dem Spielfeld.
Handball 02.03.2026

Glücksliga im WDR Aktuelle Stunde

Der WDR berichtete über unsere Glücksligamannschaft in der Aktuellen Stunde Münsterland.

Hier gehtr es zum Bericht.

Beim 29:25-Heimerfolg gegen den VfL Rheinhausen durfte sich Sandra Tepferd zweimal in die Torschützenliste eintragen.

Handball 10.02.2026

Der TVB-Zug hat keine Bremsen

Mit einem 29:25-Heimerfolg gegen den favorisierten VfL Rheinhausen haben die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken am Samstagabend den Sprung in die obere Tabellenhälfte geschafft.

Die Handballerinnen vom TV Borken bleiben in der Oberliga weiter auf der Überholspur. So zeigten die Blau-Weißen auch am 15. Spieltag eine beeindruckende Leistung und setzten sich verdientermaßen mit 29:25 (18:12) gegen den VfL Rheinhausen durch. Für die Sieben von Trainerin Eva Westheider war es nicht nur eine Bestätigung des Aufwärtstrends – mit dem Erfolg verbesserte sich der TVB auch auf Rang acht und führt mit diesem nunmehr die zweite Hälfte des Tableaus an. „Dass uns Tabellenvierte als Gegner scheinbar liegen, wussten wir ja schon vorher“, schmunzelte Westheider und verwies auf eine interessante Statistik. Immerhin war es schon das vierte Duell gegen einen etwaig platzierten Ligakonkurrenten, das an die Kreisstädterinnen ging. Grundsätzlich läuft es für den Oberligisten schon seit Wochen ziemlich rund, nachdem sich der Saisonstart zunächst noch allzu holprig gestaltete.

„Dass uns Tabellenvierte als Gegner scheinbar liegen, wussten wir ja schon vorher.“

TVB-Trainerin Eva Westheider

„Die erste Halbzeit war stark, insgesamt ist dem ganzen Team ein Kompliment zu machen“, resümierte Westheider, deren Schützlinge sich gegen Rheinhausen schon in den ersten Aktionen bissig und mit der nötigen Konsequenz präsentierten. So fiel es dem VfL immer wieder schwer, die Abwehrkette des TVB zu überwinden. Anders die Borkenerinnen, die aus allen Positionen den Abschluss suchten und den Gegner damit permanent unter Druck zu setzen wussten. Die schnelle 8:3-Führung (12.) entsprach somit keinem Zufallsprodukt und beim Pausenpfiff lag man sogar mit sechs Treffern vorne.

Gegner unnötig stark gemacht

Erst nach dem Seitenwechsel fand sich der Gast aus Duisburg auf dem Parkett nochmal besser zurecht und kam dem TVB sogar bedrohlich nah – nachdem dieser angesichts eines Vorsprungs von acht Toren schon fast wie der sichere Sieger aussah. Jedoch kassierte das Westheider-Team schmerzliche Zeitstrafen und zeigte sich plötzlich fehleranfälliger. „Damit haben wir den Gegner unnötig stark gemacht“, befand die Übungsleiterin des TV, „wir haben uns selbst unter Druck gesetzt und Aktionen zu überhastet abgeschlossen.“

Allerdings kippte die Partie trotz eines knappen 26:24 in der Schlussphase nicht mehr, da sich die Gastgeberinnen im entscheidenden Moment wieder aufzubäumen wussten. So wurde der Sieg über die Ziellinie gebracht.

TV Borken: Spangemacher, Hövelbrinks (4), Honderboom, Möllmann (1), Tepferd (2), Kramer, Brands (1), L. Hörnemann (1), Saltapidas (2), Meier (3), Langenhoff (10), Nondorf, M. Hörnemann (5), Baron

Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 06.02.2026

Anneli Finke machte gegen Lintfort II ein starkes Spiel und verzeichnete insgesamt drei Torerfolge.

Handball 13.01.2026

Borkener „Traumstart“ ins neue Sportjahr

Einen Jahresstart nach Maß legten am Samstagabend die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken hin. Im Heimspiel gegen den TuS Lintfort II setzten sich die Schützlinge von Trainerin Eva Westheider völlig verdient mit 29:24 (17:10) durch.

Einen Auftakt der Marke „Traumstart“ legten die Handballerinnen vom TV Borken am Samstagabend hin. Das erste Meisterschaftsduell des neuen Jahres brachte dem Oberligisten gleich die nächsten Punkte und den damit verbundenen vierten Saisonsieg. Doch das 29:24 (17:10) gegen den TuS Lintfort II hatte noch mehr zu bieten als nur das positive Ergebnis: So etwa die Erkenntnis, dass die Borkenerinnen einmal mehr mannschaftlich geschlossen zu überzeugen wussten. Unter ihnen befand sich zudem auch Esther Langenhoff, die nach langer Verletzungspause eine gelungene Rückkehr feierte und sich gleich wieder als zusätzliche Verstärkung erwies.

„Wir hatten die Partie und unseren Gegner gut im Griff.“

TVB-Trainerin Eva Westheider

Einzig die ersten zehn Minuten verliefen noch nicht nach dem Geschmack der Borkenerinnen, deren Motor nach der Winterpause einige Zeit benötigte, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. „Da hat die Körpersprache auf unsere Seite noch nicht gestimmt, wir haben zurückhaltend agiert und uns dadurch auch ein paar Fehler geleistet“, so Borkens Trainerin Eva Westheider, die nachfolgend aber eine merkliche Steigerung ihres Teams verzeichnete. „Danach sind wir regelrecht aufgedreht, standen in der Abwehr richtig stark und haben nach vorne ein hohes Tempospiel fahren können. Wir hatten die Partie und unseren Gegner gut im Griff.“

Borkener Zwischenspurt

Über ein 7:6 (16.) zog der Oberligist vor eigenem Publikum schnell auf 16:7 davon (25.) und legte durch die wohl stärkste Phase der Partie schon frühzeitig den Grundstein zum nächsten Saisonsieg. Dieser geriet in der nachfolgenden Spielzeit nicht mehr in Gefahr: Die Defensive des TVB zeigte sich auch nach dem Seitenwechsel konsequent und zweikampfstark, im Angriff wurden derweil auf Seiten der Blau-Weißen die wichtigen Tore gemacht. So konnte Lintfort dauerhaft auf Distanz gehalten werden. Westheider: „Das konnten wir nutzen, um im Spiel viel zu wechseln und allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Es war eine gelungene Mannschaftsleistung, an welcher alle gleichermaßen einen Anteil hatten.“

TV Borken: Hövelbrinks (2), Honderboom (3), Möllmann (3), Tepferd (1), Kramer (1), Brands (1), L. Hörnemann (3), Finke (3), Stroick (1), Meier, Thomzik, Pass, Langenhoff (7/4), Nondorf (1), M. Hörnemann (4),und Baron.

 

Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 11.01.2026