Johann-Walling-Str. 2, 46325 Borken

Neuigkeiten & wichtige Informationen

Der Ball schlägt ein: TV-Spielertrainerin Eva Westheider trug mit elf Toren zum 37:31-Sieg des TV Borken II gegen HSG Alpen/Rheinberg bei.

Handball 06.10.2026

Auszeit hilft TV Borken II zum richtigen Zeitpunkt

Der Verbandsligist TV Borken II hat im dritten Anlauf gegen die HSG Alpen/Rheinberg mit 37:31 den ersten Saisonsieg gefeiert. Als ein 1:7-Lauf die Führung auf 27:26 schrumpfen ließ, brachte Eva Westheider ihr Team wieder auf Kurs.

Als die Partie zu kippen drohte, zog die Trainerin die Reißleine in Form einer Auszeit. Aufbauarbeit war angesagt – und offensichtlich traf Eva Westheider den richtigen Nerv. „Ich habe einfach darum gebeten, sich nur auf das Positive zu konzentrieren.“ Denn positiv war das Spiel ihrer Handballerinnen des TV Borken II bis dahin in weiten Teilen gelaufen, und positiv ging es auch nach der Ansage weiter. Bis hin zum 37:31-Endstand gegen die HSG Alpen/Rheinberg, mit dem der Verbandsligist im dritten Anlauf den ersten Saisonsieg feierte.

Dabei drohte ein Déjà vu. Wie schon im verlorenen ersten Heimspiel gegen Eintracht Duisburg lagen die Borkenerinnen lange klar vorne, hielten nach einem 4:0-Start durchweg eine Führung und gingen mit 19:15 in die Pause. Doch Mitte der zweiten Halbzeit schmolz der Vorsprung bedrohlich zusammen. „Wir haben den Gegner stark gemacht, weil wir nicht mehr so konsequent waren“, verwies die Trainerin auf den 1:7-Negativlauf, mit dem binnen sechs Minuten aus dem komfortablen 26:19 ein hauchdünnes 27:26 wurde (44.). „Aber wir haben uns im richtigen Moment berappelt.“

„Diese Achterbahnfahrt haben wir ja häufiger.“

Borkens Spielertrainerin Eva Westheider

Eva Westheider selbst brachte ihr Team mit zwei Toren zum 29:26 wieder auf Kurs, in der Folge bauten die TV-Frauen diesen Vorsprung wieder aus. „Zwischenzeitlich hatte uns die Taktik des Gegners Probleme bereitet“, gab sie zu. „Zum Glück haben sie das irgendwann wieder geändert, warum auch immer.“ So jubelten die Borkenerinnen letztlich über den 37:31-Sieg mit den Erkenntnissen, viele Tore über Tempospiel erzielt zu haben, in der Abwehrarbeit aber noch Luft nach oben zu besitzen. „Wir haben es für die Fans zwischendurch etwas spannend gemacht“, lächelte Eva Westheider. „Aber diese Achterbahnfahrt haben wir ja häufiger.“

TV Borken II: Walkenhorst, Spangemacher; Bösing (1), Graf (2), Wanning, Lechtenberg (2), Jödden (1), Heidt (9), Schlattjann (2), Westheider (11/4), Feldevert, Hörnemann (1), Dieckmann (1), Hölter (1)


BZ Frank Wittenberg 05.10.2026

Steffen Wienand (rechts) trug fünf Treffer zum 28:28 bei.

Handball 06.10.2026

TV Borken rettet im Endspurt einen Punkt

Die Handballer des TV Borken haben bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade II nach einem Sechs-Tore-Rückstand noch 28:28 gespielt. Bis fünfeinhalb Minuten vor Schluss lag der Verbandsligist mit vier Toren zurück, ehe die offensive 3:3-Deckung griff.

Punktgewinn oder Punktverlust, da musste Christian Summen keine drei Sekunden überlegen. „Punktgewinn“, zeigte er sich überzeugt. Trotz einer Führung in der letzten Minute, trotz des Ballbesitzes nach dem 28:28-Ausgleich – mit diesem Ergebnis seiner Verbandsliga-Handballer bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade II konnte der Trainer durchaus leben. Denn bis fünfeinhalb Minuten vor der Schlusssirene lag der TV Borken noch mit vier Toren hinten. „Am Ende haben wir alles oder nichts gespielt“, sprach er von einer hitzigen Endphase, in der sie zumindest diesen einen Zähler mitnahmen und so weiter ungeschlagen bleiben.

In den gut 55 Minuten zuvor hatte sich aber einmal mehr gezeigt, dass dieser Gegner ihnen offenbar nicht so gut liegt. Wie schon in der vergangenen Saison entwickelte sich gegen eine sehr hart zupackende HSG eine holprige Partie, in der es bis zum 11:11 in der 21. Minute sehr ausgeglichen zuging. „Dann haben wir aber in den neun Minuten bis zur Pause kein einziges Tor mehr geworfen“, schüttelte Summen den Kopf. Lukas Dahlhaus, der sonst in der Mitte die Fäden zieht, wurde schmerzlich vermisst, zudem waren Spieler wie Marcel Beckmann und Jona Wansing angeschlagen in die Partie gegangen. „In der Deckung waren wir in der ersten Halbzeit auch zu passiv.“ So zog Hiesfeld/Aldenrade auf 16:11 weg und erhöhte kurz nach der Pause sogar auf 17:11.

„Am Ende haben wir alles oder nichts gespielt.“

Christian Summen (TV Borken)

Sechs Tore zurück, ein Brett, doch die Borkener gaben sich nicht auf. Sie arbeiteten sich auf 20:18 heran (37.), doch über 24:22 (46.) setzten sich die Gastgeber auf 27:23 ab. Summen stellte um, wählte eine ganz offensive 3:3-Deckung und ging ins Risiko – mit Erfolg, denn seine Jungs drehten die Partie tatsächlich: Steffen Wienand warf den 27:27-Ausgleich, Marcel Beckmann legte 55 Sekunden vor Schluss sogar den 28:27-Führungstreffer nach. Doch Hiesfeld glich 25 Sekunden später aus, wobei die Entstehung den Trainer wurmte: „Ganz klar Schrittfehler, von den Schiris nicht geahndet.“ Den letzten Angriff spielte der TV nicht sauber aus, es blieb bei der Punkteteilung. Ein gewonnener Zähler, da war sich Summen sicher: „Nach dem Spielverlauf geht das für uns in Ordnung.“

TV Borken: Böger, M. Reukes; J.-H. Gesing (1), Gäbler, F. Gesing (8), Klocke, Arndt, Wienand (5), Beckmann (10), N. Reukes (2/1), Frese, Wansing (1), Wiechmann (1).

 

BZ Frank Wittenberg 04.10.2026

Bei der am Ende deutliche 18:24-Heimniederlage gegen den VfL Rheinhausen zählte die junge Lotte Thomzik zu den Aktivposten im Borkener Spiel.

Handball 06.10.2026

Steigerung in der Abwehr reicht nicht aus

Es läuft weiterhin alles andere als rund für die Hanballerinnen des TV Borken. Am Samstagabend musste der Oberligist in die dritte Niederlage am Stück einwilligen und wartet somit in der neuen Saison weiter auf den ersten Punktgewinn.

Die Handballerinnen des TV Borken haben in der Oberliga auch weiterhin mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. So blieb man auch im dritten Anlauf ein sieglos und mussten sich dem VfL Rheinhausen am Samstagabend und vor heimischem Publikum mit 18:24 (10:10) geschlagen geben. Damit ziert das Team von Trainer Tim Westheider weiterhin punktlos das Tabellenende.

Zwar gelang es den Borkenerinnen im Vergleich zum Kempen-Spiel, die eigene Defensive zu stabilisieren. So zeigten sich die Gastgeberinnen in der Abwehr präsent und erzwangen einige Ballverluste. Obendrein steuerte Teresa Pass im Borkener Gehäuse einige Paraden bei. „24 Gegentore entsprechen einem soliden Wert“, kommentierte Westheider das Abschneiden seiner Sieben vor dem eigenen Kasten. Allerdings offenbarten die TV-Handballerinnen im Vorwärtsgang mit zunehmender Spieldauer einige Schwächen und rieben sich an diesen bis zum Schluss auf.

„Natürlich treten wir mit einem jungen Team an, das darf aber nicht dauerhaft unser Argument sein.“

TVB-Trainer Tim Westheider

Zumindest die Anfangsphase dürfte noch den Vorstellungen der Borkener Verantwortlichen entsprochen haben: In den ersten Minuten präsentierte sich der Oberligist bissig und spielfreudig. In der Konsequenz führte der TVB schnell mit 7:2 (15.) und schien Spiel und Gegner im Griff zu haben. „Es war unser bislang bester Start in dieser Saison“, hob der Borkener Coach die erste Viertelstunde positiv hervor. Mit den ersten Unsicherheiten auf Seiten der Blau-Weißen nahm das Unheil dann aber seinen Lauf. Westheider: „Dem Team war es deutlich anzumerken, dass es mit den ersten zwei, drei Fehlern zunehmend verunsichert wurde. Die Verantwortung wurde auf dem Feld weitergegeben. Natürlich treten wir mit einem jungen Team an, das darf aber nicht dauerhaft unser Argument sein.“ In den zweiten 30 Minuten spitzte sich die Situation für die Westheider-Sieben zu, als sich technische Fehler und Fehlwürfe aneinanderzureihen drohten. Mit 12:19 geriet Borken in Rückstand (41.) und gab damit jegliche Siegchancen aus der Hand. Positiv bleibt derweil festzuhalten, dass der TVB nachfolgend nicht aufsteckte.

TV Borken: Hoevelbrinks (4), Honderboom (1), Meyer, Fietz, Tepferd (1), Tepaße (4), Hölter, Schlattjann (1), Ebber (1), Thomzik (5/3), Pass, Nondorf (1), Kleinkes.

 

BZ Sebastian Helmke 04.10.2026

Der erste Sieg soll her: Bea Hövelbrinks trifft mit den TV-Frauen am Samstag im Heimspiel auf VfL Rheinhausen.

Handball 06.10.2026

Stabile Abwehr soll TV Borken zum Sieg verhelfen

„Das stecken wir weg“, sagt Trainer Tim Westheider nach dem 30:50 in Kempen. Mit Rückkehrerin Sandra Tepferd in der Abwehrmitte wollen die Handballerinnen des TV Borken am Samstag gegen Rheinhausen vor heimischer Kulisse mehr Zugriff finden.

Die Flut an Gegentreffern soll sie nicht nachhaltig beeinträchtigen. „Das stecken wir weg“, will sich Tim Westheider nicht mehr lange mit der 30:50-Niederlage aufhalten, die seine Oberliga-Handballerinnen des TV Borken bei VT Kempen einstecken mussten. Der Blick geht voraus: auf das Heimspiel am Samstag gegen den VfL Rheinhausen und die nächste Chance, die ersten Punkte einzufahren. Der Trainer zeigt sich optimistisch, fordert aber eine Steigerung: „Alle, die in Kempen dabei waren, wissen, dass es anders geht.“

Gegen den Regionalliga-Absteiger haben die Borkenerinnen in der Defensive keinen Zugriff bekommen. Das soll sich diesmal ändern, zumal neben Emilie Kramer auch Sandra Tepferd in das Team zurückkehrt. „Das wird uns sehr weiterhelfen“, zeigt sich Westheider überzeugt. „Sandra ist sehr wichtig für uns, um die Abwehr in der Mitte zu stabilisieren.“ Nicht zur Verfügung steht diesmal allerdings Luisa Hörnemann.

„Alle, die in Kempen dabei waren, wissen, dass es anders geht.“

Tim Westheider (TV Borken) vor dem Heimspiel gegen VfL Rheinhausen

Eben diese stabile Defensive soll zum ersten Erfolgserlebnis führen. Das erscheint nicht unmöglich, weil der Gegner aus Rheinhausen in den beiden bisherigen Partien beim 20:20 in Straelen und dem 20:26 gegen Tschft. St. Tönis noch kein Offensivfeuerwerk abgebrannt hat. Schließlich soll auch der Heimvorteil für die entscheidenden Prozentpunkte sorgen, hofft Tim Westheider vor der Partie, die am Samstag um 18 Uhr in der Julia-Koppers-Halle angepfiffen wird: „Das ist unsere Trainingshalle, das verschafft uns sicherlich noch einmal ein besseres Gefühl.“

BZ Frank Wittenberg 02.10.2026

Es läuft bei den Handballern des TV Borken: Auf den Auswärtssieg in Oberhausen ließen Jan-Hendrik Gesing (Mitte) und seine Teamkollegen einen deutlichen Heimsieg gegen TV Kapellen folgen.

Handball 02.10.2026

TV Borken vergoldet den Saisonstart

Der TV Borken hat TV Kapellen im ersten Heimspiel der Verbandsliga mit 34:22 besiegt. Nach dem Auftakterfolg in Oberhausen stehen die Blau-Weißen bei vier Punkten und setzen mit stabiler Abwehr und variablem Angriff früh ein Zeichen.

Mit einer reifen Leistung sind die Handballer des TV Borken zum nächsten Sieg in der Verbandsliga marschiert. Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison setzte sich die Sieben von TVB-Coach Christian Summen verdientermaßen mit 34:22 (16:9) gegen den TV Kapellen durch und vergoldete damit den Auftakt in die Spielzeit: Nach dem furiosen Auftakterfolg beim Topfavoriten aus Oberhausen überzeugten die Blau-Weißen ein weiteres Mal und sind damit schon zu diesem frühen Zeitpunkt voll im Soll. „Was die Mannschaft gezeigt hat, war einfach gut“, brachte Summen es auf den Punkt.

Hellwach in der Deckung

Den Schwung aus der Vorwoche nahmen die Kreisstädter mit. Immerhin traf das Borkener Team nach TBO gleich auf den nächsten Kontrahenten, den Summen zum erweiterten Favoritenkreis zählt: „Oberhausen steht auf der Liste sicherlich ganz oben, knapp dahinter könnten aber schon Teams wie Schwafheim oder eben auch Kapellen folgen, die sich deutlich verstärkt haben.“ Allerdings zeigten sich die Hausherren davon wenig beeindruckt und kauften dem Gast den Schneid ab. In der Abwehr wussten die Borkener zu gefallen, zeigten sich am eigenen Kreis und im Mittelblock hellwach und konnten auf stark aufgelegte Torhüter vertrauen.

„Was die Mannschaft gezeigt hat, war einfach gut.“

Borkens Trainer Christian Summen

Im Umschaltspiel präsentierten sich die Blau-Weißen derweil im Vergleich zum Vorjahr sichtlich verbessert: Zwar saß noch nicht jeder Spielzug, über den Rückraum rissen die Gastgeber jedoch immer wieder Lücken in der Kapellener Abwehr und verbuchten zusätzlich auch Torerfolge der einfachen Art. „Davon leben wir gewissermaßen“, kommentierte Summen die vielen Variationen im Angriff, „jeder Spieler kann beinahe auf jeder Position eingesetzt werden. Das ist auch die Grundvoraussetzung, um für Entlastung sorgen zu können.“ Hinzu komme, dass das Team eingespielt sei: „Im Angriff stellen wir uns teilweise auf den Gegner ein. In der Defensive ziehen wir unser Ding durch.“

Spielfreude bis zum Schluss

Die Einstellung machte sich bezahlt, schließlich übernahm Borken umgehend die Führung und zog über 4:1 (6.) und 9:4 (16.) bis zum Pausenpfiff auf sieben Tore davon. So konnten die Gastgeber es sich auch erlauben, nach dem Seitenwechsel zeitweise in den Verwaltungsmodus zu schalten. In Gefahr geriet der Vorsprung allerdings zu keinem Zeitpunkt, vielmehr wurde dieser in der Schlussphase mit anhaltender Spielfreude noch weiter ausgebaut. Summen: „Wir wollten nach den ersten fünf Spieltagen bei sechs Zählern stehen. Vier haben wir jetzt schon. Wir sind mit Ehrgeiz, Spaß und Überzeugung bei der Sache. Daher haben die Jungs es sich auch verdient.“

TV Borken: Böger, J. Gesing (1), F. Gesing (8), Arndt (4), Feldevert, Wienand (3), Beckmann (6), M. Reukes, N. Reukes (3), Dahlhaus (7/2), Wansing (1), Wiechmann (1)

 

BZ Sebastian Helmke 27.09.2026