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Lukas Dahlhaus (rechts) hat hier den ehemaligen Zweitliga-Profi Merten Krings vor der Nase. Der TV Borken verkaufte sich teuer gegen den Oberliga-Aufsteiger SC Rot-Weiß Oberhausen.
Der TV Borken findet am letzten Spieltag seinen Meister
Die letzten Entscheidungen sind gefallen, eine sportliche Sensation sollte es am letzten Spieltag der Handball-Verbandsliga jedoch nicht geben.
Der TV Borken wehrte sich im Heimspiel gegen den haushohen Favoriten SC Rot-Weiß Oberhausen nach Kräften, zog am Samstagabend aber mit 21:33 (11:17) deutlich den Kürzeren. Doch während der Gäste mit seinem Erfolg den Aufstieg in die Oberliga klar machte, holten sich die Hausherren trotz des Resultats stehende Ovationen vom Anhang ab.„Es war manchmal nicht ganz einfach für uns. Insgesamt war es aber eine zufriedenstellende Saison für uns“, verbuchte Borkens Trainer Christian Summen die nunmehr abgeschlossene Spielzeit als wichtigen Entwicklungsschritt für sein junges Team. Die machte es am letzten Spieltag zumindest phasenweise auch Oberhausen schwer, verlangte dem Verbandsliga-Meister gerade in den ersten zehn Minuten alles ab und erkämpfte sich ein verdientes 5:5 (10.). Erst danach machte sich die spielerische Klasse der Rot-Weißen zunehmend bemerkbar, die vor allem von ihren erfahrenen Spielern um den ehemaligen Zweitliga-Profi Merten Krings sowie einem stark aufgelegten Mats Grzesinski im Tor lebten.
Klare Gästeführung schon zur Pause
So zog RWO zunehmend davon, führte bis zur Pause mit sechs Toren. Immer wieder gelang es den Gästen, Löcher in die Abwehrkette des TVB zu reißen – selbst bei doppelter Überzahl zugunsten der Gastgeber. Auch ein ebenfalls guter Sven Böger im Borkener Kasten konnte den klaren Rückstand kaum verhindern, der zudem durch einige Fehlwürfe seiner Mitstreiter in der eigenen Offensive mitbegründet wurde. So steckten die Blau-Weißen zwar auch in den zweiten 30 Minuten nicht auf und verkauften sich teuer. Eine Aufholjagd blieb der Sieben von Christian Summen allerdings verwehrt. Der nahm das Ergebnis aber gelassen: „Die Jungs haben alles gegeben. Die Stärke unseres Gegners gilt es einfach anzuerkennen.“
Ausgelassen war die Stimmung rund um die Berufskolleg-Halle im Anschluss dennoch, denn es war eine gute Borkener Saison – da sind sich viele einig. Summen: „Jetzt atmen wir alle ein paar Wochen durch. Ab Juli bereiten wir uns dann auf die neue Saison vor.“
TV Borken: Böger, J. Gesing, Gäbler (1), F. Gesing (2), Weck, Ebbing (2), Wienand (3), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (1), Dahlhaus (4/3), Frese (2), Schnelting, Wansing (1), Wiechmann (1)
Von Sebastian Helmke 17.05.2026 BZ

Das 54. CHF-Turnier ist Geschichte ...
und es war eine feuchte Geschichte.
Schon die Tage vor dem Turnier zeigten nicht die besten Wetteraussichten. Nicht nur, dass beim zelten warme Kleidung eingeplant werden musste, einige Wetter-Apps zeigten auch Dauerregen.
Aber Christi Himmelfahrt beim TV Borken ist dann doch immer ein wenig anders.
Am Truniertag gab es viele trockene Passagen, so dass das Turnier vormittags mit leichten Unterbrechnungen wie geplant durchgeführt werden konnte. Nachmittags zogen einige Mannschaften zurück, da der Regen stärker wurde. So spielten dann die verbliebenen nach einem schnell neu erstellten Spielplan und hatten dabei viel Spaß.
Einig waren sich aber alle - im nächsten Jahr ist man (bei hoffentlich besserem Wetter) wieer dabei.
HIER geht es zu den Ergebnissen.

Spielte stark auf und erzielte 14 Tore: Frederik Gesing
TV Borken tanzt die HSG Wesel aus
Der TV Borken verabschiedete sich mit einem beeindruckenden 39:36-Sieg gegen die HSG Wesel aus dem April. Das Spiel am Donnerstagabend war geprägt von schwungvollen Offensivszenen und einer immer deutlicheren Führung der Borkener.
Besser hätten sich die Handballer vom TV Borken wohl kaum aus dem April verabschieden können. Mit einem beeindruckenden Erfolg bestätigte der Verbandsligist am Donnerstagabend vor eigenem Publikum seine gute Form und ließ mit der HSG Wesel beim 39:36 (21:21) den Tabellendritten stolpern.
Die Borkener sahen dabei dem Duell mit ihrem Ex-Coach Sven Esser entgegen, der nun für die Weseler verantwortlich zeichnet – zumindest in der Theorie. Denn Esser fehlte auf Seiten der HSG und wurde am Spielfeldrand entsprechend vertreten. „Darauf hatten wir uns natürlich gefreut“, kommentierte Essers Nachfolger Christian Summen das potenzielle Wiedersehen, „wir hätten ihm gerne gezeigt, wie sich die Mannschaft in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat.“
Erinnerungen ans Hinspiel
Darüber hinaus kamen auf Borkener Seite Erinnerungen ans Hinspiel auf, als der TV Borken mit der HSG eine Halbzeit lang mithielt, dann jedoch den Kontakt abreißen lassen musste. „Sven Esser äußerte damals, dass er wusste, dass wir das Tempo nicht dauerhaft mitgehen würden“, so Summen weiter, der auch diesmal zunächst einen ähnlichen Spielverlauf wahrgenommen hat, „das war für uns in diesem Spiel die perfekte Motivation.“ Denn anstatt sich abschütteln zu lassen, lieferten die Borkener gegen den favorisierten Gast mächtig ab.
Schon in den ersten 30 Minuten ging‘s hin und her, sodass die Partie zunächst von schwungvollen und energischen Offensivszenen geprägt war. Nur selten wurden Angriffe geduldsam aufgebaut – vielmehr suchten beide Teams schnell den Weg zum Tor und wussten entsprechende Lücken in der Defensivkette des Konkurrenten zu reißen.
„Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“
„Wesel hat vorne natürlich Qualität“, äußerte sich Summen mit Blick auf die HSG, die insbesondere von ihren erfahrenen Akteuren im Rückraum lebte und die zunächst die Führung übernahm. Beim 11:16-Rückstand (18.) nahm Summen eine Auszeit, fand jedoch offenbar die richtigen Worte: Der TV Borken zeigte sich entschlossen, egalisierte den Rückstand bis zur Pause und wusste danach zu überzeugen.
Während Sven Boeger im Tor einige Paraden lieferte und Wesel zu Fehlern gezwungen wurde, hielten die Borkener um den stark aufspielenden Frederik Gesing (14 Tore) das Tempo beständig hoch und erspielten sich so eine immer deutlichere Führung (37:32/56.). In den Schlussszenen zeigte sich das Summen-Team dann clever und brachte den Sieg so über die Ziellinie. Summen: „Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“
TV Borken: Boeger, J. Gesing (1), F. Gesing (14), Weck, Ebbing, Gäbler, Wienand (8), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (2), Dahlhaus (4), Frese, Stegger (1), Wansing (3), Wiechmann (2)

Glücksliga im WDR Aktuelle Stunde
Der WDR berichtete über unsere Glücksligamannschaft in der Aktuellen Stunde Münsterland.
Hier gehtr es zum Bericht.

Beim 29:25-Heimerfolg gegen den VfL Rheinhausen durfte sich Sandra Tepferd zweimal in die Torschützenliste eintragen.
Der TVB-Zug hat keine Bremsen
Mit einem 29:25-Heimerfolg gegen den favorisierten VfL Rheinhausen haben die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken am Samstagabend den Sprung in die obere Tabellenhälfte geschafft.
Die Handballerinnen vom TV Borken bleiben in der Oberliga weiter auf der Überholspur. So zeigten die Blau-Weißen auch am 15. Spieltag eine beeindruckende Leistung und setzten sich verdientermaßen mit 29:25 (18:12) gegen den VfL Rheinhausen durch. Für die Sieben von Trainerin Eva Westheider war es nicht nur eine Bestätigung des Aufwärtstrends – mit dem Erfolg verbesserte sich der TVB auch auf Rang acht und führt mit diesem nunmehr die zweite Hälfte des Tableaus an. „Dass uns Tabellenvierte als Gegner scheinbar liegen, wussten wir ja schon vorher“, schmunzelte Westheider und verwies auf eine interessante Statistik. Immerhin war es schon das vierte Duell gegen einen etwaig platzierten Ligakonkurrenten, das an die Kreisstädterinnen ging. Grundsätzlich läuft es für den Oberligisten schon seit Wochen ziemlich rund, nachdem sich der Saisonstart zunächst noch allzu holprig gestaltete.
„Dass uns Tabellenvierte als Gegner scheinbar liegen, wussten wir ja schon vorher.“
TVB-Trainerin Eva Westheider
„Die erste Halbzeit war stark, insgesamt ist dem ganzen Team ein Kompliment zu machen“, resümierte Westheider, deren Schützlinge sich gegen Rheinhausen schon in den ersten Aktionen bissig und mit der nötigen Konsequenz präsentierten. So fiel es dem VfL immer wieder schwer, die Abwehrkette des TVB zu überwinden. Anders die Borkenerinnen, die aus allen Positionen den Abschluss suchten und den Gegner damit permanent unter Druck zu setzen wussten. Die schnelle 8:3-Führung (12.) entsprach somit keinem Zufallsprodukt und beim Pausenpfiff lag man sogar mit sechs Treffern vorne.
Gegner unnötig stark gemacht
Erst nach dem Seitenwechsel fand sich der Gast aus Duisburg auf dem Parkett nochmal besser zurecht und kam dem TVB sogar bedrohlich nah – nachdem dieser angesichts eines Vorsprungs von acht Toren schon fast wie der sichere Sieger aussah. Jedoch kassierte das Westheider-Team schmerzliche Zeitstrafen und zeigte sich plötzlich fehleranfälliger. „Damit haben wir den Gegner unnötig stark gemacht“, befand die Übungsleiterin des TV, „wir haben uns selbst unter Druck gesetzt und Aktionen zu überhastet abgeschlossen.“
Allerdings kippte die Partie trotz eines knappen 26:24 in der Schlussphase nicht mehr, da sich die Gastgeberinnen im entscheidenden Moment wieder aufzubäumen wussten. So wurde der Sieg über die Ziellinie gebracht.
TV Borken: Spangemacher, Hövelbrinks (4), Honderboom, Möllmann (1), Tepferd (2), Kramer, Brands (1), L. Hörnemann (1), Saltapidas (2), Meier (3), Langenhoff (10), Nondorf, M. Hörnemann (5), Baron
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 06.02.2026
