Johann-Walling-Str. 2, 46325 Borken

Neuigkeiten & wichtige Informationen

Hoch hinaus: Magdalena Tepaße (Mitte) erzielt einen ihrer insgesamt sechs Treffer für den TV Borken.

Handball 22.09.2026

TV Borken schlittert haarscharf am Punkt vorbei

Der TV Borken hat beim 21:22 gegen die HSG VeRuKa trotz einer 20:18-Führung in der 48. Minute keine Punkte geholt. Für das neu zusammengestellte Oberliga-Team bleibt die Abwehr mit nur 22 Gegentoren ein Ansatz für die nächsten Spiele.

Niemand wollte Bea Hövelbrinks im bitteren Moment der Enttäuschung alleine in der Halle stehen lassen. Alle eilten sie zu ihr, Trainer und Teamkolleginnen, um die Rechtsaußen zu trösten – Sekunden zuvor hatte sie den Siebenmeter nicht im Kasten untergebracht und so die Chance auf das Happy End mit zumindest einem Zähler verpasst. „Meine Entscheidung, dass sie geworfen hat“, hatte Tim Westheider ihr zuvor die Verantwortung übertragen. „Also ist es okay.“ Keiner machte Bea Hövelbrinks auch nur den geringsten Vorwurf, die wie die gesamte Mannschaft zuvor eine ordentliche Leistung abgeliefert hatte. Auch wenn die Oberliga-Handballerinnen des TV Borken zum Saisonauftakt eine 21:22-Niederlage gegen die HSG VeRuKa hinnehmen mussten.

Junges Team präsentiert sich gut

Zwei verlorene Punkte, weil sicherlich deutlich mehr drin saß. Aber der neue Trainer wollte sich bei aller Enttäuschung nicht zu lange mit den negativen Gedanken aufhalten. „Das war das erste Meisterschaftsspiel mit diesem völlig neu formierten Team“, verwies Westheider auf die zahlreichen jungen Spielerinnen in seinem Kader. „Dafür haben wir schon viele gute Dinge gesehen.“

Wobei die Borkenerinnen etwas Anlauf benötigten. „In den ersten zehn Minuten waren wir noch nicht angekommen“, musste der Trainer einen 0:4-Rückstand (6.) registrieren. Dann aber fanden die TV-Frauen besser in die Partie, glichen in der 25. Minute erstmals durch Hannah Meyer zum 9:9 aus – und durften sich immer wieder auf eine ganz starke Teresa Pass zwischen den Pfosten verlassen. „Überhaupt war die Abwehrarbeit über die gesamten 60 Minuten sehr gut“, verwies Westheider auf die insgesamt nur 22 Gegentore.

„Wir haben schon viele gute Dinge gesehen.“

Tim Westheider (TV Borken) war trotz der Niederlage nicht völlig unzufrieden.

Nach dem 11:12-Rückstand zur Pause drehten die Borkenerinnen die Partie zu Beginn des zweiten Durchgangs: Emilie Kramer erzielte mit dem 13:12 die erste Führung (32.), beim 20:18 in der 48. Minute schien alles auf eine erfolgreiche Premiere hinauszulaufen. „Dann haben wir uns leider einige unglückliche Situationen und Abschlüsse genommen“, gab Westheider zu. „Aber das darf den jungen Mädels passieren.“ Zumal sie es mit einem sehr erfahrenen Gegner aus Vennikel und Rumeln-Kaldenhausen zu tun hatten, der in der Deckung ordentlich zupackte. „Daran müssen sich einige Spielerinnen noch gewöhnen.“

Happy End bleibt verwehrt

Die Gäste warfen vier Tore in Folge zum 20:22, Emilie Kramer verkürzte auf 21:22. Und acht Sekunden vor Schluss bot sich besagte Chance zum späten Ausgleich, doch Bea Hövelbrinks, die 54 Minuten zuvor das erste TV-Saisontor geworfen hatte, blieb dieses Erfolgserlebnis verwehrt.

TV Borken: Pass – Hövelbrinks (3), Honderboom (1), Meyer (1), Tepferd (3), Kramer (3/1), Tepaße (6/2), Hölter (2), Hörnemann, Schlattjann, Ebber (1), Thomzik, Nondorf (1), Kleinkes.

 

BZ 20.09.2026 Frank Wittenberg

Der TV Borken startet am Samstag in die neue Verbandsliga-Saison: (oben von links) Co-Trainer André Gröters, Jona Wansing, Leon Arndt, Tobias Seggewiß, Steffen Wienand; Mitte von links: Trainer Christian Summen, Max Wiechmann, Frederik Gesing, Marcel Beckmann, Dominik Kutsch, Lukas Dahlhaus, Co-Trainer Eric Feldevert; unten von links: Manuel Gäbler, Till Klocke, Marius Reukes, Paul Brüggemann, Sven Böger, Niklas Reukes und Jan-Hendrik Gesing. Es fehlen: Sergei Frese und Simon Graf.

Handball 22.09.2026

Stillstand und Rückschritt sind beim TV Borken keine Optionen

Christian Summen setzt im zweiten Jahr als Trainer der Verbandsliga-Handballer des TV Borken auf eine eingespielte Start-Sechs und Fortschritte in der Abwehr. Gegen TB Oberhausen erwartet er am Samstag ein offenes Spiel – obwohl der Gegner die vorige Saison mit 46:2 Punkten abschloss.

 Stillstand ist Rückschritt und somit keine Option. „Wir wollen uns ja weiterentwickeln“, betont Christian Summen. In der Spielanlage, in der Reife, gerne auch in der Tabelle. Platz acht stand in der vergangenen Saison für die Verbandsliga-Handballer des TV Borken zu Buche, jetzt darf es gerne etwas höher hinausgehen. „Platz fünf bis sechs, das wäre doch okay“, gibt der Trainer sein Ziel aus. Nicht stehenbleiben, sondern zumindest ein Stück klettern.

Ein Anspruch, den Summen aus gutem Grund stellt. Denn vor seinem zweiten Jahr als Verantwortlicher in Borken hat sich der Kader nur wenig verändert. „Die Start-Sechs ist geblieben, zudem haben die Jungs einen Schritt nach vorne gemacht“, sagt er mit Blick auf sein Team, das drei Abgänge verkraften muss: Elja Ebbing kehrt studienbedingt zum SV Schermbeck zurück, Jan Schmelting berufsbedingt nach Isselburg. Und Julian Weck schließt sich wieder dem TSV Bocholt an.

Alter Bekannter als Neuzugang

Neu dabei ist Tobias Seggewiß von BW Dingden, der die Linksaußenposition von Elja Ebbing einnehmen kann. „Ihn kenne ich schon aus meiner Bocholter Zeit“, hat Summen alte Kontakte spielen lassen. Frederic Gesing spielt bereits seit dem vergangenen Februar im Borkener Trikot. Darüber hinaus kann er auf Talente setzen, die aus der eigenen Jugend oder der zweiten Mannschaft, für die sich sein Co-Trainer Eric Feldevert verantwortlich zeichnet, in den Fokus rücken.

Die lange Zeit zwischen Saisonende Mitte Mai und Neustart Mitte September haben Trainerteam und Mannschaft gut genutzt. „Erst freuen sich alle auf die Pause, aber dann wird es auch schnell wieder Zeit, loszulegen“, weiß Summen, der in seiner aktiven Zeit bis rauf zur Dritten Liga gespielt hat, aus Erfahrung. Das Abwehrsystem stand in der Vorbereitung im Fokus, der 44-Jährige sieht da gute Fortschritte – nicht nur wegen des Testspiel-Unentschiedens gegen den Oberligisten aus Hiesfeld/Aldenrade.

„Manchmal waren wir nicht abgezockt genug, aber jetzt sollten wir einen Schritt weiter sein.“

Christian Summen (TV Borken)

Ob es schon reicht, die Topfavoriten in der Verbandsliga zu ärgern? „Bestimmt“, zeigt sich der Trainer überzeugt. „Das haben wir schon in der vergangenen Saison bewiesen.“ Zum Beispiel mit einem Sieg gegen den Tabellendritten HSG Wesel oder auch in der Partie gegen Vizemeister TB Oberhausen, in der die Borkener zehn Minuten vor Schluss mit vier Toren geführt und doch noch verloren haben. Dass es hier und da auch unerwartete Niederlagen gab, gehört ebenso zur Wahrheit. „Manchmal waren wir nicht abgezockt genug“, gibt Summen zu. „Aber jetzt sollten wir einen Schritt weiter sein.“

Weit genug, sich hinter den Titelanwärtern einzusortieren. TB Oberhausen zählt er dazu, ebenso TV Schwafheim, TuS Alstaden und TV Kapellen. Aufsteiger SC Bottrop sei schwer einzuschätzen. „Dahinter wollen wir aber kommen.“

Ein Brett zum Auftakt

Die Kapellener sind der Gegner im ersten Heimspiel am Samstag, 26. September. Der Startschuss in die neue Saison erfolgt aber bereits am morgigen Samstag um 19 Uhr, und das mit einem echten Brett: Die Reise geht zum besagten TB Oberhausen, der in der abgelaufenen Spielzeit trotz der fast makellosen Bilanz von 46:2 Punkten den Sprung in die Oberliga verpasst hat. „Das ist eine ordentliche Aufgabe, aber ich erwarte trotzdem ein offenes Spiel“, geht Christian Summen nicht davon aus, dass sich sein Personal voller Respekt verkriechen wird. Auf dem Papier mögen die Oberhausener der klare Favorit sein – „aber der Druck liegt auch bei ihnen, nicht bei uns.“

 

BZ 17.09.2026 Frank Wittenberg

 

Handball 16.05.2026

Das 54. CHF-Turnier ist Geschichte ...

und es war eine feuchte Geschichte.

Schon die Tage vor dem Turnier zeigten nicht die besten Wetteraussichten. Nicht nur, dass beim zelten warme Kleidung eingeplant werden musste, einige Wetter-Apps zeigten auch Dauerregen.

Aber Christi Himmelfahrt beim TV Borken ist dann doch immer ein wenig anders.

Am Truniertag gab es viele trockene Passagen, so dass das Turnier vormittags mit leichten Unterbrechnungen wie geplant durchgeführt werden konnte. Nachmittags zogen einige Mannschaften zurück, da der Regen stärker wurde. So spielten dann die verbliebenen nach einem schnell neu erstellten Spielplan und hatten dabei viel Spaß.

Einig waren sich aber alle - im nächsten Jahr ist man (bei hoffentlich besserem Wetter) wieer dabei.

HIER geht es zu den Ergebnissen.

Spielte stark auf und erzielte 14 Tore: Frederik Gesing

Handball 02.05.2026

TV Borken tanzt die HSG Wesel aus

Der TV Borken verabschiedete sich mit einem beeindruckenden 39:36-Sieg gegen die HSG Wesel aus dem April. Das Spiel am Donnerstagabend war geprägt von schwungvollen Offensivszenen und einer immer deutlicheren Führung der Borkener.

Besser hätten sich die Handballer vom TV Borken wohl kaum aus dem April verabschieden können. Mit einem beeindruckenden Erfolg bestätigte der Verbandsligist am Donnerstagabend vor eigenem Publikum seine gute Form und ließ mit der HSG Wesel beim 39:36 (21:21) den Tabellendritten stolpern.

Die Borkener sahen dabei dem Duell mit ihrem Ex-Coach Sven Esser entgegen, der nun für die Weseler verantwortlich zeichnet – zumindest in der Theorie. Denn Esser fehlte auf Seiten der HSG und wurde am Spielfeldrand entsprechend vertreten. „Darauf hatten wir uns natürlich gefreut“, kommentierte Essers Nachfolger Christian Summen das potenzielle Wiedersehen, „wir hätten ihm gerne gezeigt, wie sich die Mannschaft in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat.“

Erinnerungen ans Hinspiel

Darüber hinaus kamen auf Borkener Seite Erinnerungen ans Hinspiel auf, als der TV Borken mit der HSG eine Halbzeit lang mithielt, dann jedoch den Kontakt abreißen lassen musste. „Sven Esser äußerte damals, dass er wusste, dass wir das Tempo nicht dauerhaft mitgehen würden“, so Summen weiter, der auch diesmal zunächst einen ähnlichen Spielverlauf wahrgenommen hat, „das war für uns in diesem Spiel die perfekte Motivation.“ Denn anstatt sich abschütteln zu lassen, lieferten die Borkener gegen den favorisierten Gast mächtig ab.

Schon in den ersten 30 Minuten ging‘s hin und her, sodass die Partie zunächst von schwungvollen und energischen Offensivszenen geprägt war. Nur selten wurden Angriffe geduldsam aufgebaut – vielmehr suchten beide Teams schnell den Weg zum Tor und wussten entsprechende Lücken in der Defensivkette des Konkurrenten zu reißen.

„Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“

„Wesel hat vorne natürlich Qualität“, äußerte sich Summen mit Blick auf die HSG, die insbesondere von ihren erfahrenen Akteuren im Rückraum lebte und die zunächst die Führung übernahm. Beim 11:16-Rückstand (18.) nahm Summen eine Auszeit, fand jedoch offenbar die richtigen Worte: Der TV Borken zeigte sich entschlossen, egalisierte den Rückstand bis zur Pause und wusste danach zu überzeugen.

Während Sven Boeger im Tor einige Paraden lieferte und Wesel zu Fehlern gezwungen wurde, hielten die Borkener um den stark aufspielenden Frederik Gesing (14 Tore) das Tempo beständig hoch und erspielten sich so eine immer deutlichere Führung (37:32/56.). In den Schlussszenen zeigte sich das Summen-Team dann clever und brachte den Sieg so über die Ziellinie. Summen: „Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Darauf können wir sehr stolz sein.“

TV Borken: Boeger, J. Gesing (1), F. Gesing (14), Weck, Ebbing, Gäbler, Wienand (8), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (2), Dahlhaus (4), Frese, Stegger (1), Wansing (3), Wiechmann (2)

Nahaufnahme einer Hand, die einen grünen Handball mit gelben Elementen hält, im Hintergrund Spieler auf dem Spielfeld.
Handball 02.03.2026

Glücksliga im WDR Aktuelle Stunde

Der WDR berichtete über unsere Glücksligamannschaft in der Aktuellen Stunde Münsterland.

Hier gehtr es zum Bericht.