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Ab durch die Mitte: Der fünffache Borkener Torschütze Simon Stegger wählt hier einen unangenehmen, aber erfolgreichen Weg.
Harte Arbeit zahlt sich für den TV Borken aus
Es war ein hartes Stück Arbeit, das die Handballer vom TV Borken im Heimspiel gegen die TSG Kirchhellen zu leisten hatten. Umso erleichterter wirkte der Verbandsligist über den Ausgang der Partie, die nach intensiven 60 Minuten zugunsten der Borkener gestaltet werden konnte: Mit 32:25 (15:15) setzte sich der TVB durch und sicherte sich damit fünf Spieltage vor dem Saisonende den Klassenerhalt.
„Das war für uns an diesem Tag das Wesentliche“, schlug Borkens Trainer Christian Summen nach dem Schlusspfiff angesichts des gerade Erreichten einen wohlwollenden Ton an, „das kann uns jetzt niemand mehr nehmen. Alles, was jetzt noch kommt, sind für uns reine Bonusspiele.“ Die Gewissheit des Ligaverbleibs übertrumpfte damit an diesem Abend auch die Wackler, die sich die Kreisstädter gegen die TSG durchaus erlaubten.
Die Partie gegen Kirchhellen könnte aus Borkener Sicht sinnbildlich für so viele Spiele in dieser Saison stehen: Fleiß und Ehrgeiz sprechen immerzu für den TVB, der sich im eigenen Spiel teils aber zu fehleranfällig präsentiert und phasenweise auch mit der eigenen Chancenverwertung zu kämpfen hat. „Damit haben wir schon manch einen Punkt verloren“, weiß Summen, „ansonsten könnten wir in der Tabelle ganz anders dastehen. Aber es gehört zur Entwicklung dazu.“
Kirchhellen gleicht zur Pause aus
Damit spielte der Coach vor allem auf eine Phase an, in der die Borkener gegen den Tabellenvorletzten bereits auf 14:8 (20.) davongezogen waren und Spiel und Gegner gleichermaßen im Griff hatten – scheinbar zumindest. Denn plötzlich geriet der Motor wieder ins Stottern. Kirchhellen nutzte den Moment, um bis zur Halbzeitpause auszugleichen.
Jedoch bleibt dem TV Borken zugute zu halten, dass er nach dem Seitenwechsel die gewünschte Reaktion aufs Parkett brachte. „Wir sind wieder gut gestartet und konnten uns gleich einen erneuten Vorsprung erspielen“, so Summen, dessen Team binnen sechs Minuten auf 20:16 davonzog. Diesmal sollte die Führung bis zum Schluss halten, auch wenn sich die Bottroper erst in der Schlussphase entscheidend abschütteln ließen. Der TVB holte damit den siebten Saisonsieg – und darf spätestens jetzt mit letzter Gewissheit für die kommende Verbandsliga-Saison planen.
TV Borken: Boeger, J. Gesing (2), F. Gesing (1), Weck, Ebbing, Gäbler, Wienand (3), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (4), Dahlhaus (6/3), Schnelting (1), Stegger (5), Wansing (6).
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 22.03.2026

Borkens vierfache Torschützin Anneli Finke, die hier vor Julie Winstermann hart bedrängt wird, überwand immer wieder Widerstände im Angriff.
TV Borken glanzlos zum achten Saisonsieg
Es gibt Spiele, in denen zählt im Grunde nur das Ergebnis. Und dieses sollte am Samstagabend für die Handballerinnen vom TV Borken sprechen – diese setzten sich schließlich im Heimspiel gegen die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen mit 29:21 (16:14) verdientermaßen durch. So holte der Oberligist aus der Kreisstadt den achten Saisonsieg und hält dank diesem den Anschluss an die obere Tabellenhälfte. „Wir haben die Zähler“, brachte Borkens Trainerin Eva Westheider nach dem Abpfiff das Wesentliche auf den Punkt, „die Art und Weise interessiert hinterher niemanden mehr.“
Wenngleich das Duell mit dem Gast aus Duisburg im TVB einen klaren Sieger fand, waren die Borkenerinnen mit der eigenen Leistung nicht gänzlich zufrieden. „Es war ein komisches Spiel“, versuchte Westheider die absolvierten 60 Spielminuten zusammenzufassen, „wir haben uns leider gerade im eigenen Angriff viel zu viele Fehler geleistet. Die Abwehrleistung kann sich eigentlich sehen lassen, 21 Gegentore entsprechen einem guten Wert. Trotzdem war diese Partie von Unruhe geprägt. Über das Ergebnis sind wir natürlich froh.“
Robuste Gangart des Gegners
Tatsächlich taten sich die Gastgeberinnen gegen VeRuKa zu Beginn schwer und verpassten es trotz einer anfänglichen Führung, den Gegner auf Distanz zu bringen. Denn die HSG wehrte sich und legte hierbei vor allem eine körperlich robuste Gangart aufs Parkett, an welcher sich die Borkenerinnen manches Mal die Zähne ausbeißen sollten. Der TV bemühte sich darum, die Hürde mit spielerischen Mitteln zu überwinden, ließ sich jedoch zu einigen Fehlwürfen verleiten – auch wenn in den ersten 30 Minuten immerhin 16 Treffer gelingen sollten. Zumindest stand für das Westheider-Team zu Beginn des zweiten Spielabschnitts aber ein knapper Vorsprung.
Entscheidender 23:16-Vorsprung
Dieser konnte nach dem Seitenwechsel mittels starker zehn Minuten schließlich entscheidend auf 23:16 (39.) ausgebaut werden. In der Defensivorganisation wirkten die Blau-Weißen in dieser Phase endlich griffiger und vorne wurden die wichtigen Tore gemacht. Auch wenn nachfolgend ein erneuter Abfall in Sachen Toreffizienz verzeichnet werden musste, so konnten die Borkenerinnen von dem ergatterten Vorsprung bis zum Schluss zehren und die HSG auf Distanz halten. Wirklich gefährdet war der angepeilte Heimerfolg des Borkener Oberligisten somit gerade in der zweiten Spielhälfte nicht mehr. Westheider: „Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir setzen erfolgreich einen Haken dahinter.“
Dass es in den kommenden Wochen aber gewiss einer Leistungssteigerung bedarf, um weitere Erfolgserlebnisse einzufahren, dem sind sich die TV-Handballerinnen bewusst. Schließlich wartet auf Borken zunächst das Duell beim Tabellennachbarn Düsseldorf, ehe es gegen die weiter oben angesiedelten Teams aus Hiesfeld und Lank geht. Westheider: „Schön ist, dass wir weitestgehend befreit aufspielen können. Wir wollen sehen, dass wir bis zum Saisonende einen guten Mittelfeldplatz einnehmen.“
TV Borken: Walkenhorst, Hoevelbrinks (5), Honderboom, Möllmann (1), Tepferd (3), Kramer (1), Brands (1), L. Hoernemann, Finke (4), Stroick, Langenhoff (9/3), M. Hoernemann (5), Spangemacher.
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 15.03.2026

Trainer Christian Summen betrachtete die elfte Saison-Niederlage des TV Borken differenziert.
Schneltings Feldverweis taugt als Schlüsselszene
Die Verbandsliga-Handballer des TV Borken liefen an diesem Sonntag auf der Felge. Zu Punkten hat es für sie angesichts des personellen Handicaps nicht gereicht – am Ende stand für die Kreisstädter ein bitteres 19:24 (9:8) beim TV Kapellen. Mit nur zehn Spielern war das Team von Trainer Christian Summen angereist, der die Partie aus diesem Grund differenziert betrachtete: „Natürlich sind wir enttäuscht. Sicherlich haben wir uns etwas unter Wert verkauft. Einen echten Vorwurf kann ich den Jungs aber gar nicht machen.“
Denn die Borkener sahen sich am Sonntagvormittag dazu gezwungen, im Spiel beim Tabellenzehnten zu improvisieren und Akteure auf Positionen einzusetzen, die sie kaum gewohnt sind. „Dafür haben wir es zunächst sogar ganz gut gemacht“, so Summen, dessen Schützlinge gerade in der Abwehr zu gefallen wussten und in der ersten Halbzeit nur acht Gegentore zuließen. Dass es auf der anderen Seite nur zu neun eigenen Treffern reichen sollte, war aus Sicht der Gäste zwar nicht optimal, konnte zu diesem Zeitpunkt aber in Kauf genommen werden.
Kapellen zieht davon
Als Schlüsselszene machte Borkens Trainer derweil einen Moment unmittelbar nach dem Wiederanpfiff aus, in der Jan Schnelting nach einem Foul mit der Roten Karte bedacht wurde und seinem Team fortan zusätzlich fehlte. „Die Entscheidung war schon hart“, so Summen, „denn die Partie verlief eigentlich sehr fair.“ Danach lief bei den Blau-Weißen minutenlang nichts mehr, sodass Kapellen die Phase nutzte und auf 17:11 davonzog (45.).
Erst nach einer Auszeit fing sich der Verbandsligist wieder und brachte die Partie in Anbetracht der überschaubaren Mittel zumindest in ordentlichem Maße zu Ende. Summen: „Wir machen jetzt einen Haken hinter die Partie und hoffen darauf, dass sich die Situation schnell wieder entspannt und wir im kommenden Spiel wieder Punkte einfahren.“
TV Borken: Boeger, Gesing (1), Weck, Arndt (2), Ebbing (3), Beckmann (7), M. Reukes, N. Reukes (1), Schnelting (1), Wiechmann (4).
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 15.03.2026

Zu selten fanden Marcel Beckmann und der TV Borken gegen die Rheder Abwehr ein Durchkommen.
Für die Borkener Teams setzt es Niederlagen
Für den TV Borken war es ein gebrauchter Samstag. In der Männer-Verbandsliga mussten die Kreisstädter dem Lokalrivalen HCTV Rhede im Derby den Sieg überlassen, während die Borkener Frauen beim Tabellenführer HSV Überruhr chancenlos waren.
Verbandsliga Männer
TV Borken - HCTV Rhede 23:28 (11:13)
Alles war angerichtet für ein Handballspiel der besonderen Art. Vor mehr als 200 Zuschauern lief der TV Borken am Samstagabend im Verbandsligaderby gegen den HC TV Rhede auf. Die Rahmenbedingungen stimmten in einer stimmungsgeladenen Berufskolleg-Sporthalle also – einzig mit der eigenen Leistung konnten sich die Borkener schlussendlich nicht zufrieden geben. Denn anstelle des erhofften Derbysiegs kassierte der TVB ein 23:28 (11:13). „Rhede war an diesem Tag einfach etwas besser, das müssen wir anerkennen“, zeigte sich Borkens Trainer Christian Summen einsichtig, „sie haben sich cleverer angestellt.“
Dabei sollte es jedoch in den 60 durchaus umkämpften Spielminuten nicht bleiben, denn auch in Sachen Biss und Toreffizienz waren die Gäste aus Rhede dem TVB ein Stück voraus. Während sich die Hausherren zwar bemüht zeigten und insbesondere in der Schlussphase nochmal alles in die Waagschale warfen, die vielen Angriffsversuche aber zu oft in Fehlwürfen und Ballverlusten endeten, machte der Gegner die Treffer zum richtigen Zeitpunkt. „Wir waren zeitweise zu weit von unserem Gegner entfernt, kamen nicht so gut in die Zweikämpfe“, so Summen, „nach dem Seitenwechsel haben wir zunächst überhaupt nicht mehr in die Partie gefunden. Das ist am Ende dann einfach zu viel.“
„Rhede war an diesem Tag einfach etwas besser, das müssen wir anerkennen.“
Christian Summen, Trainer des Männer-Verbandsligisten TV Borken
Verlief die Anfangsphase zunächst noch ausgeglichen, wie ein 6:6 nach 13 Minuten belegte, so verbuchte der Gast nachfolgend leichte Vorteile auf dem Hallenparkett und erspielte sich mit Spielwitz und Routine einen knappen Pausenvorsprung. Dieser war auch HCTV-Schlussmann Manuel Mittelmann zu verdanken, der die Borkener mit etlichen Paraden schon in Durchgang eins verzweifeln ließ. Und auch nach der Halbzeitpause sollte sich daran kaum etwas ändern – nur vier weitere Tore erzielte der TVB bis zur 48. Minute und geriet in der Konsequenz mit 15:23 immer in Rückstand. Erst dann berappelten sich die Blau-Weißen nochmal, kamen mit einigen wuchtigen Angriffen immerhin auf vier Tore ran (54.) und bewiesen Moral. Die ganz große Aufholjagd blieb jedoch aus.
TV Borken: Boeger, J. Gesing (2), F. Gesing, Ebbing (2), Wienand (4), Beckmann (4), M. Reukes, N. Reukes (3/2), Dahlhaus, Frese (2), Schnelting (1), Stegger (2), Wansing (3) und Wiechmann
Oberliga Frauen
HSV Überruhr - TV Borken 38:17 (17:9)
Etwas wahrhaftig Positives aus dieser Partie zu ziehen, dürfte auf den ersten Blick gewiss schwer fallen. Schließlich standen die Oberliga-Handballerinnen vom TV Borken am Samstagabend mit dem Gastspiel bei Spitzenreiter HSV Überruhr vor einer äußerst hohen Hürde und kassierten letztlich ein deutliches 17:38 (9:17), was angesichts der komplizierten Voraussetzungen aus TVB-Sicht den Erwartungen entsprach. Mit nur zehn Spielerinnen war man angereist – die kamen jedoch ihrer Pflicht nach und dürften vor allem mit dem ersten Drittel der Partie gar nicht mal so unzufrieden sein.
Denn: Wenngleich die Anzeigetafel am Ende einen überdeutlichen Heimsieg zugunsten des HSV auswies, der wohl kaum mehr vom Aufstieg in die Regionalliga abzuhalten sein wird, so dürften zumindest die ersten zwanzig Minuten den Essenerinnen nicht wirklich gefallen haben. So wehrte sich der Gast aus Borken mit aller Kraft und hielt bis zum 7:10 den Anschluss (19.). Erst danach – und begünstigt durch eine Verletzung von Leah Baron, die als einzige Torhüterin mitgereist war – zog Überruhr davon. „Wir mussten dadurch eine Feldspielerin ins Tor stellen, haben uns insgesamt vielleicht etwas unter Wert verkauft“, kommentierte Borkens Trainerin Eva Westheider die Partie.
Gerade in den zweiten 30 Minuten taten sich die Blau-Weißen immer schwerer darin, einen echten Offensivdrang zu entwickeln und für weitere Torerfolge zu sorgen. Bea Hövelbrinks, die notgedrungen zwischen den Pfosten aushalf, und ihre Mitspielerinnen verdienten sich nach Ansicht ihrer Trainerin aber in jedem Fall Fleißpunkte. „Wir haben uns bis zum Schluss nicht aufgegeben, sondern gekämpft“, so Westheider. Nun gilt es, schnell einen Haken hinter der Partie setzen und den Fokus auf die kommenden Ligaaufgaben richten
TV Borken: Hövelbrinks (1), Honderboom (1), Tepferd (2), Kramer (1), Brands, Hörnemann (1), Stroick (2), Langenhoff (9/4), Nondorf, Baron
Erstellt von der BZ Sebastian Helmke 06.02.2026

Glücksliga im WDR Aktuelle Stunde
Der WDR berichtete über unsere Glücksligamannschaft in der Aktuellen Stunde Münsterland.
Hier gehtr es zum Bericht.