Aktuelles aus dem Verein

Erzielte 15 Tore, davon sieben per Siebenmeter für den TV Borken: Esther Langenhoff (rechts).
Trainerin Eva Westheider: „Das hat nicht wirklich Spaß gemacht“
Die Oberliga-Handballerinnen des TV Borken brauchten keine Anlaufzeit, sie waren am Sonntagmorgen in der Halle des Berufskollegs sofort da: Beim 35:24 (18:10) kam Borken mit einem Kantersieg gegen den TSV Kaldenkirchen perfekt aus den Startlöchern des neuen Jahres und machte dabei den Unterschied zwischen sich und dem Tabellenletzten klar und deutlich.
Damit arbeitete die Mannschaft von Trainerin Eva Westheider den letzten Rest der Hinrunde erfolgreich ab und beendet die wunschgemäß in der besseren Hälfte. Die durchaus vorhandene tabellarische Luft nach oben soll dann in der für die Borkenerinnen erst in zwei Wochen startenden Rückrunde inhaliert werden.
Knapp drei Minuten musste sich der TV Borken einruckeln, dann wurde der Gast aus Nettetal förmlich überrannt. Ein 8:1-Lauf bescherte Borken nach 17 Minuten eine deutliche 10:3-Führung. „Ich konnte also schon früh allen Spielanteilen geben“, begründet Westheider ihre Wechselspiele. Und trotzdem: „Das hat nicht wirklich Spaß gemacht, das war ein seltsames Spiel“, sagt sie über eine Partie, in der nicht wirklich Spielfluss aufkam, weil die vom Schiri ständig unterbrochen wurde – mit Fingerzeigen auf die Siebenmeter-Markierung. 19 (!) Mal ging’s in den 60 Minuten an diese Linie, Borken münzte alle zehn Versuche in Tore um, Kaldenkirchen nur sechs von neun.
„Entscheidend war, dass wir einfach besser waren“
„Aber das war letztlich nicht spielentscheidend. Entscheidend war, dass wir einfach besser waren“, so Westheider. „Und wir haben den Sieg souverän und mit unverminderter Geschwindigkeit nach Hause gebracht.“ Über Konzentrationsfehler nach dem Seitenwechsel konnte sie hinwegsehen. Ohne die wäre der Jahresauftakt noch deutlicher ausgefallen, als der ohnehin schon gegen einen überforderten Gegner war.
TV Borken: Rafael, Pass; Langenhoff (15/7), Milsom-van de Loecht (6/3), Nondorf, M. Hörnemann, S. Möllmann (je 3), Tepferd (2), Hövelbrinks, Rehmann, L. Hörnemann (je 1), Stroick
Erstellt von der BZ Martin Ilgen 12.01.2024

Zum Gedenken an Fritz Krüger
Der TV Borken 1922 e.V. trauert um sein Ehrenmitglied
Fritz Krüger
der leider am 04. Januar 2025 im Alter von 90 Jahren verstorben ist.
Fritz prägte mit seiner Persönlichkeit unseren TV Borken über mehrere Jahrzehnte. Von 1970 bis 2015 war er Vorstandsmitglied und von 1973 bis 1991 Abteilungsleiter Handball. Für das heute überregional anerkannte Christi-Himmelfahrt-Handballturnier gab er 1971 den entscheidenden Impuls. Mit viel Herzblut leitete er zudem mehr als zwei Jahrzehnte die Abnahme der Sportabzeichen, die dem TV Borken fast immer die höchste Abzeichenanzahl auf Kreisebene einbrachte.
Fritz lebte vorbildlich die Werte des Sports, insbesondere im Hinblick auf Respekt und Teamgeist. Sein Engagement für den TVB war beispiellos und wurde sowohl von allen Vereinsmitgliedern als auch von allen Sportverantwortlichen in Borken und darüber hinaus sehr geschätzt. Für diese herausragenden Verdienste wurde ihm im Jahr 2005 die Ehrenmitgliedschaft des TV Borken verliehen.
Bis zuletzt hat Fritz die Veranstaltungen des TV Borken besucht. Insbesondere die Handballspiele der 1. Herren verfolgte er mit großer Leidenschaft. Mit großer Freude hat er noch am 02.11.2024 seinen 90. Geburtstag im Kreise der großen TVB Familie gefeiert.
Wir werden dich vermissen Fritz und dir stets ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren.
Mitglieder und Vorstand
des TV Borken 1922 e.V.

Foto: Borkener Zeitung 15.07.1968
Rückblick auf 100 Jahre Handball
Hier geht es zum Vortrag von Heiner und Andreas Brill zu 100 Jahre Handballgeschichte
Bei uns findest du ein vielseitiges und attraktives Sportangebot. Aktuell nutzen fast 1.500 Mitglieder unsere zahlreichen Sportangebote Zum einen fördern wir Leistung. Wer freut sich nicht über Siege und Aufstiege. Hier ist der TV Borken in verschiedenen Sportarten sehr erfolgreich. Zum anderen liegt uns ein erschwinglicher Breitensport, der gleichzeitig auch die sozialen Kontakte untereinander fördert, am Herzen. Unser Verein ist parteipolitisch und religiös neutral, wendet sich gegen Intoleranz sowie Rassismus und fördert Integration und Inklusion.
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